Samstag, 29. Oktober 2016

foodwatch fordert Aus für die „Initiative Tierwohl“

Freitag, 28. Oktober 2016

So verschwinden die CETA-Fragezeichen

 


 
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So verschwinden die CETA-Fragezeichen
Die Debatte um CETA und die rebellische Wallonie wird derzeit vor allem von Freihandels-Hardlinern bestimmt. Dabei wird viel verdreht und einiges geht durcheinander. Wir haben für Sie die 10 größten CETA-Mythen zusammengetragen – und widerlegen sie.
Lieber Manfred Paukstadt,
verfolgen Sie auch seit Tagen den Polit-Krimi um CETA und die rebellische Wallonie? Die Spannung ist nicht mehr zu überbieten. Mit immer neuen, unerwarteten Wendungen erleben wir das sprichwörtliche Wechselbad der Gefühle.
Jetzt scheint es eine Einigung zu geben: Wallonien gibt den Weg für CETA vorerst frei. Ja, erstmal waren wir sehr enttäuscht. Doch dann lasen wir die Details – und uns ging es schon besser. Walloniens Regionalregierungschef Paul Magnette hat wirklich für die breite Bewegung der Bürger/innen Europas gegen das Abkommen gekämpft – und für uns alle viel erreicht. Gleich zwei große Hindernisse stellt er CETA in den Weg:
  • Belgien wird vor dem Europäischen Gerichtshof überprüfen lassen, ob die geplanten Schiedsgerichte legal sind. Es gibt gute Chancen, dass die Richter CETA stoppen. Letzte Woche erst hatten 101 Jurist/innen aus ganz Europa in einem offenen Brief dargelegt, dass die Schiedsgerichte nicht durch EU-Recht gedeckt sind.[1]
  • Sollten die Sonderklagerechte für Konzerne in der jetzigen Form weiter in CETA enthalten sein, wenn die belgischen Parlamente CETA innerhalb der nächsten Jahre ratifizieren, werden belgische Regionen erneut ihr Veto einlegen.[2] Das bedeutet: CETA kann so nicht bleiben.
Das Geschehen der letzten Tage zeigt: CETA ist noch lange nicht durch. Der Krimi geht weiter. Wir haben noch viele Möglichkeiten, CETA zu stoppen – und das wollen wir. In Deutschland ist die beste Gelegenheit der Bundesrat. Dort sind die Grünen bald in 11 von 16 Landesregierungen vertreten – und könnten das Abkommen aufhalten.
Was uns beunruhigt und verärgert – das ist, was die Meinungsmacher der Freihandels-Hardliner aus dieser Geschichte machen: Der CETA-Widerstand schade der EU; Wallonien gehe es nur um Machtspiele und Parteitaktik; CETA sei ein progressives Abkommen. Das sind Mythen, die dringend klargestellt werden müssen. 
Wir wollen diesen Mythen also die Fakten gegenüberstellen. Lesen Sie jetzt unsere Widerlegung von 10 CETA-Mythen:
Mit herzlichen Grüßen
Christoph Bautz, Campact-Vorstand
Jörg Haas, Campaigner
Felix Kolb, Campact-Vorstand
Maritta Strasser, Teamleiterin Kampagnen
PS: Die neue rot-rot-grüne Koalition in Berlin hat angekündigt, im Bundesrat gegen CETA zu stimmen. Das sollten sich die anderen Landesregierungen mit grüner Beteiligung jetzt zum Vorbild nehmen! Dann ist schon mal der Mythos widerlegt, CETA werde nur durch Wallonien blockiert. Die anderen Mythen widerlegen wir hier:
[1] Europäische Initiative gegen TTIP und CETA, EU-Rechtsexperten: Investorenschutz in TTIP/CETA gefährden Rechtsstaatlichkeit, abgerufen am 28.10.2016
[2] Die entsprechenden Dokumente liegen uns vor

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Mittwoch, 26. Oktober 2016

Danke für Ihre Unterschrift im Kampf gegen das Wal-Schlachten Japans.

Danke für Ihre Unterschrift im Kampf gegen das Wal-Schlachten Japans.

Leiten Sie jetzt die folgende E-Mail an Freunde und Bekannte weiter:

----------------------

Liebe Freundinnen und Freunde,

30 Jahre lang hat Japan tausende von Walen geschlachtet, und das trotz eines globalen Verbots. Aber jetzt können wir das endlich beenden.

Australien führt gerade eine Koalition auf einem globalen Walfang-Gipfel an. Diese will das das irrsinnige Schlupfloch im Gesetz stopfen, das es Japan erlaubt hat, weiter Walfang zu betreiben und zu behaupten, es wäre für “wissenschaftliche Zwecke”.

Das Ergebnis könnte mit nur einer oder zwei Stimmen Vorsprung entschieden werden. Wenn wir es schaffen, die Angelegenheit in den entscheidenden Staaten groß zu machen und ihren Delegationen eine Millionen Unterschriften direkt vor der Abstimmung -- die in wenigen Stunden ist -- zu übergeben, können wir das Wal-Schlachten für immer beenden!

https://secure.avaaz.org/campaign/de/stop_the_whales_slaughter_loc/?twCXicb

Die Situation ist mittlerweile so grotesk, dass Japan kürzlich 200 schwangere Wale getötet hat. Und eine japanische Internetseite wurde gerade beim illegalen Verkauf von Walfleisch erwischt!

Das eigentliche Verbot des kommerziellen Walfangs erlaubte es Japan, jedes Jahr eine geringe Anzahl an Walen für wissenschaftliche Zwecke zu töten. Aber in der Praxis ist daraus ein riesiges Schlupfloch geworden, das ganze Flotten von japanischen Walfang-Booten jedes Jahr ausnutzen.

Sogar ein internationales Gericht hat entschieden, dass Japans Walfang rein gar nichts wissenschaftliches an sich hat und vollkommen illegal ist. Nun hat die internationale Walfang-Kommission (IWC) die Munition, die sie braucht, um Japan zu stoppen. Brasilien bietet sogar ein Schutzgebiet an, in dem Wale sich erholen und regenerieren können. Unsere Regierungen treffen sich jetzt gerade -- also lasst es uns anpacken:

https://secure.avaaz.org/campaign/de/stop_the_whales_slaughter_loc/?twCXicb

Unsere Gemeinschaft hat eine lange und wirklich stolze Geschichte wenn es um den Schutz der Meere und das atemberaubende Leben darin geht. Wir waren in entscheidenden Momenten zur Stelle und haben unsere Stimmen eingesetzt, um die Dinge ordentlich umzukrempeln - und zwar zum Guten. Lasst uns das wiederholen!

Voller Hoffnung

Luca, Nic, Lisa, Danny, Carol, Ricken und das ganze Avaaz-Team

MEHR INFORMATIONEN

Wale vor Slowenien (TAZ)
http://www.taz.de/!5347305/

Bundestag fordert Walfangverbot ohne Lücken (Spiegel Online)
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/walfang-deutscher-bundestag-fordert-verbot-ohne-luecken-a-1117666.html

Walfang-Verbot auf dem Prüfstand (Deutsche Welle)
http://www.dw.com/de/walfang-verbot-auf-dem-pr%C3%BCfstand/a-36131339
Und auf Englisch:

Japan to face criticism at international summit for flouting whaling ruling (The Guardian)
https://www.theguardian.com/environment/2016/oct/20/japan-to-face-criticism-at-international-summit-for-flouting-whaling-ban-iwc

Australia wants 'scientific whaling' ended (SBS)
http://www.sbs.com.au/news/article/2016/10/21/australia-wants-scientific-whaling-ended

The truth about ‘Scientific’ whaling (IFAW)
http://www.ifaw.org/united-states/our-work/whales/truth-about-%E2%80%98scientific%E2%80%99-whaling

Japan Kills 200 Pregnant Minke Whales (National Geographic)
http://news.nationalgeographic.com/2016/03/160325-Japan-whaling-minke-whales-Antarctica/




Avaaz.org ist ein weltweites Kampagnennetzwerk mit 41 Millionen Mitgliedern,
das sich zum Ziel gesetzt hat, den Einfluss der Ansichten und Wertvorstellungen aller Menschen auf wichtige globale Entscheidungen durchzusetzen. ("Avaaz" bedeutet "Stimme" oder "Lied" in vielen Sprachen). Avaaz Mitglieder gibt es in jedem Land dieser Erde; unser Team verteilt sich über 18 Länder und 6 Kontinente und arbeitet in 17 verschiedenen Sprachen. Erfahren Sie hier, etwas über einige der größten Aktionen von Avaaz oder folgen Sie uns auf Facebook oder Twitter.

Sonntag, 23. Oktober 2016

6000 Lobbyisten gegen uns

Über uns Finanzierung Kontakt
 
abgeordnetenwatch.de - Weil Transparenz Vertrauen schafft
 
 
Newsletter vom 23.10.2016

Sehr geehrter Herr Paukstadt,

 
Symbolfoto Lobbyismus
in diesem Jahr haben wir in Berlin für ziemlichen Wirbel gesorgt.
Durch unsere Klage gegen den Bundestag sind die geheimen Lobbykontakte der Fraktionen öffentlich geworden, die Geheimvergabe von Lobbyisten-Hausausweisen wurde sogar ganz gestoppt!
Doch während wir von vielen Bürgerinnen und Bürgern viel Zuspruch erhalten, werden wir von anderer Seite massiv angegriffen.
abgeordnetenwatch.de sei eine „anmaßende Einrichtung“, wetterte kürzlich ein CDU-Abgeordneter vom Rednerpult des Deutschen Bundestages. Später rückte er uns sogar in die Nähe von Nationalsozialismus und Sowjetregime. Und auch die Lobbyisten machen Stimmung gegen unsere Transparenzforderungen und drohten sogar mit Klage, sollten sie künftig keine Hausausweise mehr bekommen.
Dass Politiker und Lobbyisten abgeordnetenwatch.de öffentlich angreifen, zeigt, wie groß ihre Angst vor Transparenz ist – und wie weit wir gekommen sind! Um an die erfolgreiche Transparenzklage anzuknüpfen, arbeiten wir schon am nächsten Schritt: der Einführung eines Lobbyregisters.
Doch schon jetzt ist sicher: Die Transparenzgegner werden alles in Bewegung setzen, um uns auszubremsen. Und sie sind klar in der Übermacht: Unseren momentan 3.674 Förderinnen und Förderern stehen allein in Berlin etwa 6.000 Lobbyisten mit Millionenbudgets und besten Beziehungen in die Politik gegenüber.
 

 

Mit herzlichen Grüßen von

Gregor Hackmack und Boris hekele
 
 
abgeordnetenwatch.de - Weil Transparenz Vertrauen schafft
 
Parlamentwatch e.V., Mittelweg 12, 20148 Hamburg
Telefon: 040 - 317 69 10 - 26
E-Mail: info@abgeordnetenwatch.de
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Als gemeinnütziger Verein stellen wir Ihnen gerne eine Spendenbescheinigung aus.
 
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Mittelweg 12
20148 Hamburg
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Freitag, 21. Oktober 2016

Für die Tiere wäre es wohl besser, wenn die Initiative Tierwohl schnell gestoppt würde.

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Hallo und guten Tag, Manfred Paukstadt,
die maßgeblich vom Lebensmittelhandel gestartete Initiative Tierwohl steckt in der Krise - und das ist gut so. Auch wenn es widersprüchlich klingt: Für die Tiere wäre es wohl besser, wenn die Initiative Tierwohl schnell gestoppt würde. Warum wir das glauben, wollen wir Ihnen gern erklären.
Hinter der Initiative Tierwohl steckt eine simple Idee: Die teilnehmenden Händler verpflichten sich, vier Cent mehr pro Kilogramm Geflügel- und Schweinefleisch zu bezahlen. Das Geld kommt in einen Topf, mit dem Tierhalter gefördert werden - und zwar dann, wenn sie einzelne Punkte aus einem Maßnahmenkatalog für mehr "Tierwohl" umsetzen. Der Handel feiert seine Initiative als Erfolg, gestern sprach der Präsident des ebenfalls beteiligten Bauernverbandes, Joachim Rukwied, von einem "historischen Fortschritt". Nur: Worin der Fortschritt für die Tiere liegen soll, ist nicht so richtig klar. "Tierwohl" ist eben nicht messbar. Ob es Tieren - und falls ja, wie vielen - durch die Initiative wirklich besser geht, dazu kann niemand etwas Konkretes sagen. Messbar wäre zum Beispiel, wenn weniger Hühner oder Schweine an den typischen und weit verbreiteten haltungsbedingten Krankheiten erkrankten - aber solche Vorgaben macht die Initiative eben nicht.
Dementsprechend hagelt es Kritik von vielen Seiten: Der Deutsche Tierschutzbund verabschiedete sich enttäuscht aus dem Beraterkreis, weil ihm die Anforderungen an die Tierhaltung zu lax waren. Aber auch Landwirte beklagen, dass viel zu wenig Geld im Topf sei: Viele scheitern deshalb mit ihren Bewerbungen, die anderen bekommen Beträge, mit denen sie zwar punktuell, aber eben nicht substantiell etwas verändern können. foodwatch kennt auch Fälle, in denen Landwirte Geld von der Initiative bekommen, weil sie ihren Ferkeln zum Beispiel eine gesetzlich nicht vorgeschriebene Beschäftigungsmöglichkeit bieten - die sie aber lange vor und völlig unabhängig von der Initiative Tierwohl bereits im Stall installiert hatten. Den ohnehin am finanziellen Limit arbeitenden Tierhaltern seien die zusätzlichen Einnahmen gegönnt - aber für die Tiere hat sich dadurch eben so gut wie nichts verbessert, anders, als uns die Initiative Tierwohl weismachen will.
Nun sollen Fördermitglieder in die Bresche springen: Futtermittelhersteller, Fleischverarbeiter, Stallbauer, die einen Jahresbeitrag von wenigstens 25.000 Euro in den Fonds einzahlen sollen. Wir meinen: Es wäre besser, die Initiative Tierwohl würde ganz beerdigt. Sie bringt den Tieren keine messbaren Vorteile, und wenn, dann allenfalls einigen wenigen. Sie mögen denken: Das ist doch besser als nichts. Wir glauben: Es ist kontraproduktiv. Denn damit wirklich ALLE Tiere unter deutlich besseren Bedingungen und vor allem ohne vermeidbare Krankheiten gehalten werden, müssen wir Grundlegendes verändern - das ist mit vier Cent pro Kilo Fleisch sicher nicht zu leisten.
Der Handel muss den Tierhaltern deutlich mehr bezahlen, damit diese wesentliche Verbesserungen stemmen können - und ja, wir Verbraucher müssen dies bezahlen. Erwecken nun aber Scheinlösungen wie die Initiative Tierwohl den falschen Eindruck, dass wir längst auf dem richtigen Weg sind, so hat dies vor allem einen Effekt: Es wird noch nicht einmal mehr über die Verantwortung des Handels und der anderen Akteure diskutiert - und vom Anspruch, ALLEN Tieren tiergerechte Bedingungen zu bieten, verabschieden wir uns gänzlich!
Wir treten deshalb für eine echte Tierhaltungswende statt schlechter PR-Gags ein: Möglichst tiergerechte Bedingungen müssen nach dem aktuellen Stand der Forschung zur gesetzlichen Pflicht für alle Tierhalter werden. Und zwar EU-weit, damit hiesige Bauern im Wettbewerb unter den höheren Standards nicht untergehen. Bitte unterstützen Sie unseren Einsatz für eine echte Tierhaltungswende!
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Klicken Sie sich rein,
Ihr foodwatch-Team

Weitere Themen:

Umfrage: Mehrheit für Zucker-Abgabe
Eine Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland fordert eine Hersteller-Abgabe auf besonders zuckerreiche Getränke. Das hat eine Umfrage von infratest dimap im Auftrag von foodwatch ergeben. Demnach halten insgesamt 54 Prozent der Befragten eine Abgabe für "sehr geeignet" oder "geeignet", um eine gesunde Ernährung von Kindern zu fördern - dem gegenüber stehen 44 Prozent, die dies als "weniger" oder "gar nicht geeignet" einstufen. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) sprechen sich für Sondersteuern auf so genannte Erfrischungsgetränke aus. Mit den Einnahmen aus der Abgabe für Hersteller besonders zuckerreicher Getränke sollen Projekte für eine gesunde Kinderernährung finanziert und letztlich die hohen Fallzahlen von Übergewicht, Fettleibigkeit und Typ-2-Diabetes reduziert werden.
Schon wieder Mineralöl in Lindt-Pralinen
In Pralinen von Lindt hat die nordrhein-westfälische Lebensmittelbehörde erneut gesundheitsgefährdende Mineralöle nachgewiesen. Alle drei getesteten Chargen der "Fioretto Nougat Minis" waren demnach sowohl mit gesättigten Mineralölen (MOSH) als auch mit den noch bedenklicheren aromatischen Mineralölen (MOAH) verunreinigt - letztere stehen im Verdacht, Krebs auszulösen und das menschliche Erbgut zu verändern. Die amtlichen Testergebnisse bestätigen eine Laboranalyse von foodwatch: Bereits im Juli hatten wir Mineralöle in den Pralinen nachgewiesen, kurz vor Ostern auch in den beliebten Schoko-Osterhasen von Lindt. Offenbar hat das Schweizer Unternehmen das Mineralöl-Problem nicht im Griff. foodwatch forderte Lindt auf, die "Fioretto Nougat Minis" öffentlich zurückzurufen. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten auf den Verzehr der Pralinen verzichten.
Unterschriften an EU-Kommissar übergeben
Damit uns belastete Produkte wie die von Lindt künftig erspart bleiben, fordern wir gemeinsam mit den foodwatch-Büros in Frankreich und den Niederlanden gesetzliche Grenzwerte für Mineralöl - im Falle der besonders gefährlichen aromatischen Mineralöle Null-Toleranz. Mehr als 100.000 Menschen haben sich dieser Forderung bereits in unserer E-Mail-Aktion angeschlossen. Am Mittwoch haben wir diese Nachricht persönlich an EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis übergeben. Wir hoffen, in den kommenden Wochen und Monaten mehr zu wissen, was sich in der deutschen und europäischen Politik bei diesem Thema tut - und werden darüber in unserem Newsletter informieren. Bis dahin: Unterstützen Sie bitte weiter unsere E-Mail-Aktion zum Schutz vor gefährlichen Mineralölen unter:
www.mineraloel-aktion.foodwatch.de
P.S.: foodwatch finanziert sich ausschließlich aus den Beiträgen und Spenden von Förderern und nimmt grundsätzlich kein Geld vom Staat. Nur deshalb sind wir unabhängig, und nur deshalb kann uns niemand einen Maulkorb anlegen. Helfen Sie uns, damit wir in Zukunft noch mehr bewegen können - werden Sie Mitglied von foodwatch!
www.foodwatch.de/mitglied-werden
Weiterführende Informationen und Quellen:
Mineralöl-Funde in Lindt-Schokolade
Umfrageergebnisse Zucker-Abgabe
Bildnachweis: © Fotolia.com / dusanpetkovic1
Impressum

Herausgeber: foodwatch e.V., Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Deutschland
E-Mail: aktuell@foodwatch.de
Info-Telefon: 030 - 28 09 39 95
foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 B, AG Charlottenburg
Geschäftsführer ist Dr. Thilo Bode.
© 2016 foodwatch Zum Anfang
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Dienstag, 18. Oktober 2016

BANKEN vs TIGER


Es funktioniert! Einige Banken haben bereits gesagt, dass sie ihre Investition in Frage stellen -- erreichen wir jetzt eine Million Stimmen bevor der Report veröffentlicht wird. Jetzt mitmachen:


Große Banken machen Millionen locker, um ein riesiges Kohleprojekt zu bauen — direkt neben einem der artenreichsten Wälder der Welt, in dem bedrohte Tiger leben! Doch kürzlich ist ein UN-Bericht ans Licht gekommen, der das Projekt scharf verurteilt. Jetzt geraten die Banken in Panik und überlegen, wie es weitergeht. Machen wir daraus einen globalen Skandal, um die Heimat der letzten Tiger zu retten:

Unterzeichnen
Liebe Freundinnen und Freunde,

große Banken machen Millionen locker, um ein Kohlekraftwerk zu bauen — direkt neben einem riesigen Wald, der einige der letzten Bengal-Tiger beheimatet. So sieht es aus, wenn Menschen den Bezug zur Natur verlieren und Konzerne dem Profitwahn verfallen. Doch wir können etwas dagegen tun.

Nachdem ein UN-Bericht ans Licht gekommen ist, der das Projekt in Bangladesch scharf verurteilt, sind wir an internationale Banken herangetreten. Jetzt überlegen sie panisch, wie es weitergeht und wie sie ihren Namen vor einem globalen Skandal schützen. Wenn wir den Druck auf die Deutsche Bank, JPMorgan, und weitere Banken erhöhen, können wir dieses Projekt zu einer heißen Kartoffel machen, die sie für immer fallen lassen.

Sowohl JPMorgan als auch die Deutsche Bank haben in der Vergangenheit ähnliche Projekte verworfen. Sorgen wir für einen Aufruf mit Millionen von Stimmen, um die Tiger zu retten und die Geschäftsführer zu einem Rückzieher zu bewegen:

Klicken Sie hier, um die letzten Tiger zu retten

Die Sundarbans sind die größten Mangrovenwälder der Welt. Sie zählen zu den wenigen Orten, die über hundert Bengal-Tiger beheimaten, und aufgrund ihres einzigartigen, vielfältigen Ökosystems sind sie zum Weltnaturerbe erklärt worden.

Die UNESCO und eine Reihe von Experten sind sich einig, dass der Bau des riesigen Kohlekraftwerks Rampal den Mangrovenwäldern und den dort lebenden Arten schwere Schäden zufügen würde.

JPMorgan hat den Grundsatz, kein Welterbe zu beschädigen. Die Deutsche Bank hat gesagt, sie werde ein für das Great Barrier Reef bedrohliches Kohleprojekt nicht finanzieren. Und Crédit Agricole hat versprochen, nicht in Rampal zu investieren. Doch sie tragen dazu bei, die Gelder für dieses tödliche Projekt aufzubringen. Und jetzt wissen sie, dass es ein Umweltdesaster ist! Nennen wir die Dinge also beim Namen und bringen wir sie dazu, ihre Unterstützung zurückzuziehen.

Aktivisten vor Ort haben mit allen Kräften versucht, dieses Kraftwerk zu stoppen. Jetzt bitten sie uns um Hilfe. Rücken wir mit einer Million Stimmen an, um die Heimat der Tiger vor diesem Klimakiller zu retten.

Klicken Sie hier, um die letzten Tiger zu retten
Wir wissen, dass der Klimawandel unsere Existenz bedroht. Doch eine weitere Krise beginnen wir gerade erst zu verstehen ― den Verlust der Artenvielfalt. Fest steht: Zum Erhalt unserer sensiblen Ökosysteme müssen wir die letzten unberührten Orte schützen. Sie dürfen nicht der umweltschädlichsten Energiequelle der Welt ausgesetzt werden! Sorgen wir also mit vereinten Kräften dafür, dass in den Sundarbans unser Planet - und nicht die Profitgier der Konzerne - gewinnt.

Mit Hoffnung und Entschlossenheit

Risalat, Iain, Alice, Christoph, Luca, Fatima, Ricken und das ganze Avaaz-Team

WEITERE INFORMATIONEN:

Immer weniger Tiger in Sundarbans (News.ch)
http://www.news.ch/Immer+weniger+Tiger+in+Sundarbans/669032/detail.htm

Und auf Englisch:

UNESCO calls for shelving Rampal project (Prothom Alo)
http://en.prothom-alo.com/environment/news/122299/Unesco-calls-for-shelving-Rampal-project

A new power plant could devastate the world’s largest mangrove forest (Washington Post)
https://www.washingtonpost.com/news/energy-environment/wp/2016/07/18/a-new-power-plant-could-devasta...

Sundarbans Has 182 Tigers, Pollution A Major Concern (NDTV)
http://www.ndtv.com/india-news/sundarbans-has-182-tigers-pollution-a-major-concern-report-1395277

Risky and Over-subsidised: A Financial Analysis of the Rampal Power Plant (IEEFA)
http://www.ieefa.org/wp-content/uploads/2016/06/Risky-and-Over-Subsidised-A-Financial-Analysis-of-the-Rampal-Power-Plant-_June-2016.pdf

Report on the exposure of Bondholders to the Proposed Rampal Loan (IEEFA)
https://avaazimages.avaaz.org/Analysis+of+proposed+EXIM+Bank+loan+to+Rampal+project+final+--.pdf





Avaaz.org ist ein weltweites Kampagnennetzwerk mit 44 Millionen Mitgliedern,
das sich zum Ziel gesetzt hat, den Einfluss der Ansichten und Wertvorstellungen aller Menschen auf wichtige globale Entscheidungen durchzusetzen. ("Avaaz" bedeutet "Stimme" oder "Lied" in vielen Sprachen). Avaaz Mitglieder gibt es in jedem Land dieser Erde; unser Team verteilt sich über 18 Länder und 6 Kontinente und arbeitet in 17 verschiedenen Sprachen. Erfahren Sie hier, etwas über einige der größten Aktionen von Avaaz oder folgen Sie uns auf Facebook oder Twitter.

Sie sind Mitglied der Avaaz-Bewegung geworden und haben angefangen, diese Emails zu erhalten, als Sie am 2011-11-08 die Kampagne "Deutschland: Rettet Yasuní" mit der Email-Adresse paukstadt@selentia.de unterzeichnet haben.
Um sicherzustellen, dass die Nachrichten von Avaaz bei Ihnen ankommen, fügen Sie bitte avaaz@avaaz.org zu Ihrer Kontaktliste hinzu. Um Ihre Email-Adresse, die Spracheinstellungen oder andere Benutzerinformationen zu ändern, kontaktieren Sie uns oder melden Sie sich hier einfach ab.


Um Avaaz zu kontaktieren, antworten Sie bitte nicht auf diese E-Mail.Benutzen Sie stattdessen das Formular www.avaaz.org/de/contact?ftr oder rufen Sie uns an, unter: +1 1-888-922-8229 (USA).

Sonntag, 16. Oktober 2016

Fakten zur Massentierhaltung

FAKTEN ZUR MASSENTIERHALTUNG 

Freitag, 14. Oktober 2016

Gericht legt Gabriel die Zügel an

 


 
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Gericht legt Gabriel die Zügel an
Wirtschaftsminister Gabriel feiert das heutige CETA-Urteil wie seinen Sieg. Doch die genaue Analyse zeigt das Gegenteil. Das Bundesverfassungsgericht macht der Bundesregierung nämlich Auflagen, die es in sich haben – und die Kritik der CETA-Gegner bestätigen. Lesen Sie hier, was wir mit dem Urteil anfangen werden.


Lieber Manfred Paukstadt,
was die mehr als 125.000 Kläger/innen jetzt in Karlsruhe erreicht haben, ist eine Klatsche für Sigmar Gabriel und die Bundesregierung. Der Versuch, unsere Bedenken gegen CETA als gegenstandslos hinzustellen, ist vollkommen gescheitert. Noch wichtiger ist: Wir haben drei ganz wichtige Erfolge errungen.
  • Das höchste deutsche Gericht nimmt die Argumente der größten Bürgerklage der Geschichte sehr ernst. Und zwar so ernst, dass sie Gegenstand einer Hauptverhandlung werden. Damit wird CETA vom Ökonomie- zum Demokratiethema – und die Diskussion wandert von den Wirtschaftsseiten in den Politikteil der Medien. Das war überfällig.
  • Die gefährlichsten Regeln von CETA können vorläufig nicht in Kraft treten. Die Investorenklagen darf es vor der Ratifizierung des Abkommens durch alle EU-Mitgliedsstaaten nicht geben – und die Macht der CETA-Ausschüsse aus Vertreter/innen von EU-Kommission und Kanada wird begrenzt. Sie können den Vertrag nicht mehr eigenständig ändern. Das war bitter nötig.
  • Die vorläufige Anwendung kann alleine durch Deutschland zurückgeholt werden. Dieser Fall würde eintreten, wenn das Bundesverfassungsgericht das Abkommen im Hauptverfahren stoppt. Das war absolut wichtig.
Natürlich haben wir uns gemeinsam mit unseren Partnern Mehr Demokratie und Foodwatch gewünscht, dass das Gericht CETA per einstweiliger Anordnung stoppt. Die Hürden dafür sind aber extrem hoch. Und so ist jetzt klar: Selbst wenn der EU-Rat und das Europaparlament CETA im Schnellverfahren bis zum Jahresende durchdrücken – dann ist das nicht endgültig. Dann ist immer noch alles offen.
Bis das Bundesverfassungsgericht im Hauptsacheverfahren über CETA entscheidet und bis CETA von allen EU-Staaten ratifiziert ist, haben wir die Chance, den Kampf gegen CETA politisch oder juristisch zu gewinnen.

Die Zeit, die gewonnen ist, nutzen wir. Wir wollen das tun, was die Campact-Aktiven in einer Umfrage vor zwei Wochen besonders dringend und sinnvoll fanden:
  • Die große Koalition im Europaparlament will CETA im Schnellverfahren beschließen. Das bricht alle Versprechen, die die SPD-Führung dem Wolfsburger Parteikonvent gegeben hat. Bei Aktionen vor Ort werden wir die deutschen Europa-Abgeordneten auffordern, der Debatte über CETA mehr Raum zu geben und dem Abkommen nicht zuzustimmen.
  • Wenn Deutschland die „vorläufige Anwendung“ einseitig beenden darf – dann müssen andere EU-Länder das auch dürfen. Referenden gegen CETA in anderen EU-Ländern sind jetzt noch wichtiger. Wir unterstützen deshalb das Referendum in den Niederlanden und mögliche weitere Referenden, zum Beispiel in Irland.
  • Wir wollen natürlich die Ratifizierung in Deutschland verhindern. Unsere größte Chance ist der Bundesrat, in dem die Länder mit grüner Regierungsbeteiligung eine Blockade-Mehrheit haben. Wir werden die Grünen darauf festnageln, sich an ihr Wort zu halten, CETA im Bundesrat zu stoppen.
  • Mit einem Volksbegehren in Bayern wollen wir die bayerische Landesregierung zwingen, CETA im Bundesrat abzulehnen. Damit wäre die Mehrheit gegen CETA im Bundesrat gesichert.
Sie sehen, wir haben es in der Hand, CETA zu stoppen. Das ist eine langwierige und schwierige Aufgabe – wie bei anderen Themen auch, die Campact anpackt. Wir sind dabei besonders auf regelmäßige Beiträge angewiesen. So können wir schnell Kampagnen starten und lange dranbleiben.
Herzliche Grüße
Maritta Strasser, Kampagnendirektorin
Jörg Haas, Campaigner
PS: Nicht nur in Deutschland kämpfen Bürgerinnen und Bürger gegen CETA. In Belgien weigert sich die Mehrheit des Parlamentes der Wallonischen Region, der Zentralregierung die Zustimmung zu CETA zu erlauben. In Österreich gibt es starke Proteste. Und der irische Senat möchte die vorläufige Anwendung verhindern. Doch alle diese Chancen sind noch offen – daher müssen wir auch hier bei uns mit aller Kraft dranbleiben.

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Bornean Orangutans have officially been classified as "critically endangered" – meaning they're now on the very brink of extinction.


Heartbreaking news, Manfred. Bornean Orangutans have officially been classified as "critically endangered" – meaning they're now on the very brink of extinction.

In fact, it's projected that by 2025, the Bornean Orangutan population will have been reduced to a shocking 14% of what it was in the mid 70s.

Manfred – will you help spread the word about the orangutans' plight? Add your name and help sound the alarm on this urgent crisis – it'll only take one minute:



For years, profit-hungry companies have been tearing down the orangutans' forest habitat in Indonesia to make way for cheap paper and palm oil plantations. Now their brutal practices have driven these gentle animals to the very edge of extinction.

It's so important that people know we're on the verge of losing the orangutans, Manfred. We simply can't let unchecked corporate greed silently wipe them from the face of the earth forever.

But if you're only just hearing this heartbreaking news now, you're certainly not alone - the media has barely batted an eyelid. So let's step up and sound the alarm. Click here to help spread the word about the orangutans' crisis – while there's still time to save them.

Thanks for your support.

Jennifer Douglas,
Forests Team, Greenpeace UK

P.S. Earlier this year, we successfully pushed Unilever, Nestlé, Kellogg's and General Mills to cancel contracts with IOI – one of the most notorious forest destroying palm oil companies. It was a big moment in our campaign to save the Indonesian rainforest – but change still isn't happening fast enough for the orangutans. Click here to help spread the word of their plight.