Donnerstag, 30. Juni 2016

EU-Kommission will Glyphosat weiter erlauben

Mittwoch, 29. Juni 2016

In wenigen Wochen könnte das größte Meeresschutzgebiet aller Zeiten (!) geschaffen werden



US-Präsident Obama könnte mit nur einer Unterschrift das weltgrößte Meeresschutzgebiet schaffen, aber dazu müssen wir zuerst die Fischerei-Lobby übertönen! Klicken Sie auf den folgenden Link, um die Petition mit nur einem Klick zu unterzeichnen und Papahānaumokuākea zu schützen:

Unterzeichnen
Liebe Freundinnen und Freunde,

in wenigen Wochen könnte das größte Meeresschutzgebiet aller Zeiten (!) geschaffen werden — dazu müsste Präsident Obama nur eine Unterschrift leisten.

Doch die mächtige hawaiianische Fischerei-Lobby setzt sich hartnäckig dafür ein, das zu verhindern. Ohne eine Welle der Unterstützung für die Delfine, Haie, Schildkröten und alle anderen Lebewesen, die auf dieses Meer angewiesen sind, könnte alles verloren sein.

Insidern zufolge will Obama die Stimme der internationalen Gemeinschaft hören, weil er den Schutz der Ozeane als globale Aufgabe betrachtet. Sollte die Sache scheitern, wären nicht nur die majestätischen Meeresbewohner, sondern auch die Menschheit bedroht. Unterzeichnen Sie die Petition mit nur einem Klick, damit wir ihm zeigen, dass wir alle im selben Boot sitzen ― wenn wir genügend Unterschriften erhalten, überreichen wir sie direkt an das Weiße Haus und die hawaiianischen Politiker, die unsere Unterstützung brauchen:

https://secure.avaaz.org/de/papahanaumokuakea_de_sus_tst/?bwCXicb&signup=1&cl=10318392412&v=78602
An Präsident Obama, den hawaiianischen Gouverneur Ige und die Senatoren Hirono und Schatz:
"Um die Zukunft unseres Planeten zu sichern, müssen wir die wundervolle Artenvielfalt schützen, die ihn am Leben hält. Das geplante Marine National Monument Papahānaumokuākea bietet Ihrer Regierung und der Welt die Chance, die einschneidenden Maßnahmen zu ergreifen, die wir brauchen. Als besorgte Bürger, denen der Schutz unserer Ozeane am Herzen liegt, fordern wir Sie dazu auf, Papahānaumokuākea zum weltgrößten Schutzgebiet zu machen - dem größtmöglichen Schutzgebiet - und einen Ort der Hoffnung und Inspiration zu schaffen."
https://secure.avaaz.org/de/papahanaumokuakea_de_sus_tst/?bwCXicb&signup=1&cl=10318392412&v=78602

Experten zufolge müssen wir schnellstmöglich 30 Prozent der Weltmeere zu Schutzgebieten erklären, um unsere Ozeane zu retten. Dieser Schutzraum wäre ein riesiger Schritt in diese Richtung. Er liegt an einem heiligen Ort, den die Hawaiianer Papahānaumokuākea nennen und den manche als die Quelle der menschlichen Verbindung zum Spirituellen betrachten. Es würde ein 1,6 Millionen Quadratkilometer großes Schutzgebiet im Meer entstehen, in dem über 7000 Arten zuhause sind. Ein Viertel dieser Lebewesen sind nirgendwo anders auf unserem Planeten zu finden — es ist ein spektakuläres Stück unserer Artenvielfalt, das wir nicht verlieren dürfen.

Laut Experten ist Papahānaumokuākea außerdem ein einzigartiger ‘Zufluchtsort’ im Klimawandel. Aufgrund der Erwärmung der Ozeane weichen Meerestiere in kühlere Gewässer aus — und dieses Gebiet ist groß genug und ideal gelegen, um sowohl tropische als auch gemäßigtere Gewässer zu umfassen. Das bedeutet, es könnte Korallenriffe - und die wichtige Artenvielfalt, die von ihnen abhängt - erhalten. Und das auf eine Weise, die an kaum einem anderen Ort auf der Erde gegeben ist.

Präsident Obama, ein gebürtiger Hawaiianer, hat bereits die Schaffung mehrerer wichtiger Schutzgebiete geleitet. Aber dies könnte eine krönende Leistung sein, die er im September auf einer großen Konferenz zuhause auf Hawaii verkünden könnte.

Wir haben uns schon auf der ganzen Welt erfolgreich für Schutzgebiete eingesetzt. Erst vor zwei Jahren sind wir für ein Schutzgebiet vor der hawaiianischen Küste eingetreten und haben denselben Lobbyisten die Stirn geboten. Zeigen wir allen - von Obama bis zu den einheimischen Initiatoren des Projekts -, dass die Welt zu 100 Prozent hinter diesem Plan steht. Unterzeichnen Sie die Petition jetzt mit nur einem Klick und schützen Sie Papahānaumokuākea:

https://secure.avaaz.org/de/papahanaumokuakea_de_sus_tst/?bwCXicb&signup=1&cl=10318392412&v=78602
Die Fischereiindustrie hat in dieser Debatte kein Standbein. Sie will in dem Gebiet weiterhin Großaugen-Thunfische fangen, hat aber bereits 86 Prozent der weltweiten Bestände dieser Art abgefischt. Und nicht nur das: Nur etwa 5 Prozent ihrer Fänge stammen aus diesen Gewässern. Es kann also weiterhin anderswo gefischt werden. Aber die Lobby ist mächtig und verschafft sich Gehör — sorgen wir dafür, dass wir sie übertönen!

Voller Hoffnung

Danny, Nick, Luis, Lisa, Nell, Risalat, Ari, Emma und der Rest des Avaaz-Teams

WEITERE INFORMATIONEN:

Native Hawaiians Call for World's Largest Marine Reserve (Pew Trusts) (Englisch)
http://www.pewtrusts.org/en/multimedia/video/2016/native-hawaiians-call-for-worlds-largest-marine-re...

Obama’s moving closer to creating the world’s largest marine reserve — in Hawaii (Washington Post) (Englisch)
https://www.washingtonpost.com/news/energy-environment/wp/2016/06/16/obamas-moving-closer-to-creatin...





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Samstag, 25. Juni 2016

t's a sound that haunts me: Angora rabbits scream at the top of their lungs and writhe in pain as their soft fur is violently ripped out of their sensitive skin.



Posted By: PETA: People for the Ethical Treatment of Animals (campaign leader)
It's a sound that haunts me: Angora rabbits scream at the top of their lungs and writhe in pain as their soft fur is violently ripped out of their sensitive skin.
Will you help PETA end this and all violence against animals who are abused and killed for their fur and skin?
Soon after PETA Asia's undercover footage was released, outraged consumers around the world took action—and retailers took notice:
  • Today, more than 120 retailers—including H&M, Ann Inc., bebe, French Connection, ASOS, Calvin Klein, Stella McCartney, and Tommy Hilfiger—have committed to not selling angora wool. 
  • After hearing from PETA, Inditex—the world's largest clothing retailer—banned angora wool and donated its remaining stock of angora wool products to help refugees.
Such wonderful progress couldn't have happened without support from PETA members—but we need to do more.
We must end the barbaric treatment of rabbits and all other animals who are exploited, tormented, and killed for their skins. But we cannot do that without you.
Thank you for the compassion you continue to show for all animals, large and small!
Very truly yours,





Freitag, 24. Juni 2016

Heute ist ein schmerzhafter und schockierender Tag für Großbritannien, Europa und unsere Welt.


Liebe Avaazer,

heute ist ein schmerzhafter und schockierender Tag für Großbritannien, Europa und unsere Welt.

Doch vielleicht brauchten wir diesen Moment in gewisser Hinsicht.

Der Fortschritt, den wir in unserer offenen, toleranten und vernetzten Welt erreicht haben, ist nicht selbstverständlich. Wir müssen ihn sorgsam und kontinuierlich pflegen. Die Institutionen, die uns verbinden, müssen in unseren Herzen und Köpfen existieren. Sie dürfen nicht nur als bürokratische, zweckmäßige Instrumente dienen. Wir brauchen eine Ethik, einen Geist und eine Kultur des menschlichen Zusammenhalts. Nur so können wir die dunklen Mächte unserer Vergangenheit - Nationalismus und Rassismus - unter Kontrolle halten.

Die Kampagne für den Verbleib Großbritanniens in der EU war stark von Angst und Eigeninteresse geprägt — wie viel Geld man damit verdienen oder verlieren könnte. Auf wunderbare Weise hat unsere Gemeinschaft Themen wie Liebe und Zusammenhalt in die Debatte eingebracht. Doch diesmal hat es nicht für den Erfolg gereicht. Eine Reihe von Journalisten und opportunistischen Politikern hat dazu beigetragen, 51.9 % der Menschen davon zu überzeugen, die EU für ihr Leid verantwortlich zu machen.

Doch wir dürfen jetzt nicht ins Wanken geraten. Dies ist nur eine von vielen Baustellen und diejenigen, die Angst und Spaltung schüren, haben Aufwind — von Nationalisten, die Europa zerstören, bis zu Donald Trump, der in den USA jahrelange Fortschritte gegen Rassismus und für Zusammenhalt zunichte machen könnte. Wir müssen den Brexit zu einem Weckruf für unsere Bewegung machen. Zu einem Funken, der ein Feuer in uns entfacht — um das Projekt der Einheit und des Friedens zu verteidigen und wieder aufleben zu lassen, das unsere Eltern und Großeltern so weise aus ihren eigenen schmerzhaften Erfahrungen heraus ins Leben gerufen haben.

Junge Menschen in Großbritannien haben mit überwältigender Mehrheit für Europa gestimmt, genau wie sie Trump und seinesgleichen ablehnen. Die Zukunft gehört uns, wenn wir diese Fackel lange genug tragen, um sie an künftige Generationen weiterzureichen. Fassen wir also Mut, um uns mit Hingabe für die Welt einzusetzen, von der wir alle träumen. Klickt hier, um eine Botschaft der Inspiration, Solidarität oder Hoffnung für die Zukunft zu teilen:

https://secure.avaaz.org/de/love_will_win/?bwCXicb&v=78424&cl=10286627909&_checksum=5f616051aa516d626d6e7186fd4ceca170a6365220815bab8072b8a834379353

In den letzten Wochen ist unsere Gemeinschaft über sich hinausgewachsen und hat ihr Licht in die Welt getragen — hunderte von uns in ganz Europa haben der Politik der Angst und Spaltung mit Liebe und Zusammenhalt entgegengewirkt. Sie haben für Anzeigen und Aktionen gespendet, die es auf die Titelseiten der Medien geschafft haben, sind für Zusammenhalt auf die Straße gegangen, haben dazu aufgerufen, den Chefredakteur einer Zeitung zu feuern, die Angst verbreitet, und tausende Menschen angerufen, damit sie für den Verbleib stimmen.


Viele britische Wähler - vor allem ältere Menschen in ländlichen Gebieten in England - waren davon überzeugt, dass Europa und die damit einhergehende Zuwanderung ihre Gemeinden, ihre Freiheit und den Wohlstand bedroht. Einige wollten einfach am Status quo rütteln. Vieles hatte mit einem skrupellosen Teil der britischen Presse zu tun, der sich in eine unverblümte Propagandamaschine für den Brexit verwandelt hat. Aber auch wir als Bewegung müssen beim Thema Immigration bessere Arbeit leisten — und dafür sorgen, dass politische Entscheidungen über Zuwanderungszahlen in den Herzen und Köpfen der Menschen Unterstützung finden. Dies ist eine Schwachstelle in vielen Ländern, die von Hasspredigern gerne ausgenutzt wird.

Neue und ernste Herausforderungen stehen bald vor der Tür: Trump in den USA, Le Pen in Frankreich, Farage in Großbritannien.

Aber wir sind eine wachsende und starke Bewegung. Wir werden all denjenigen, die uns spalten wollen, mit Zusammenhalt und Entschlossenheit entgegentreten. Um das zu schaffen, müssen wir noch größer und besser werden. Dann können wir dieser explosiven Mischung aus Angst, Nationalismus und Rassismus entgegenwirken.

Es sind diese dunkelsten Stunden, nach denen die Sonne am hellsten scheint. Die britische Abgeordnete Jo Cox, die vergangene Woche ermordet wurde, hat gesagt: „Wir sind viel vereinter und haben viel mehr gemeinsam als uns unterscheidet.” Wir müssen uns jetzt gegenseitig zuhören und dürfen nicht zulassen, dass der Hass, der sie getötet hat, am Ende siegt. Lasst uns in ihrem Sinne weitermachen und die Liebe, die sie für die Welt aufgebracht hat, weiterverbreiten.

Klickt hier, um eine Botschaft für Zusammenhalt und Kraft an die Gemeinschaft zu senden. Lasst uns zusammen viel Liebe tanken für alles, was vor uns liegt. Zeigen wir, dass uns nichts aufhalten kann.

https://secure.avaaz.org/de/love_will_win/?bwCXicb&v=78424&cl=10286627909&_checksum=5f616051aa516d626d6e7186fd4ceca170a6365220815bab8072b8a834379353
Mit Hoffnung und Dankbarkeit

Ricken, Alice, Emma, Christoph, Luis, Iain, Mia, Mélanie, Fatima, Ben, Allison, Rewan, Adam, Dan und das ganze Avaaz-Team.





Avaaz.org ist ein weltweites Kampagnennetzwerk mit 44 Millionen Mitgliedern,
das sich zum Ziel gesetzt hat, den Einfluss der Ansichten und Wertvorstellungen aller Menschen auf wichtige globale Entscheidungen durchzusetzen. ("Avaaz" bedeutet "Stimme" oder "Lied" in vielen Sprachen). Avaaz Mitglieder gibt es in jedem Land dieser Erde; unser Team verteilt sich über 18 Länder und 6 Kontinente und arbeitet in 17 verschiedenen Sprachen. Erfahren Sie hier, etwas über einige der größten Aktionen von Avaaz oder folgen Sie uns auf Facebook oder Twitter.


Um Avaaz zu kontaktieren, antworten Sie bitte nicht auf diese E-Mail.Benutzen Sie stattdessen das Formular www.avaaz.org/de/contact?ftr oder rufen Sie uns an, unter: +1 1-888-922-8229 (USA).

Mittwoch, 22. Juni 2016

SAVE eNews 2/2016


SAVE eNews 2/2016
Safeguard for Agricultural Varieties in Europe
Der vierteljährliche Informationsdienst der europäischen SAVE Foundation
SAVE Projekt Büro
Neugasse 30, 9000 St. Gallen, Schweiz



---

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen ,

Die neueste Ausgabe der SAVE eNews liegt vor! Die europäische SAVE Foundation (Sicherung der landwirtschaftlichen ArtenVielfalt in Europa) informiert Sie über aktuelle Informationen und Entwicklungen im Bereich Agrobiodiversität in Europa.
Hier die Themen der aktuellen Ausgabe: Die SAVE eNews können auch als pdf-Version auf unserer Webseite unter „Medien“ www.save-foundation.net herunteergeladen werden.
Vielen Dank für Ihr Interesse!

Herzliche Grüsse

Ihr SAVE Foundation Team

 

www.save-foundation.net | office@save-foundation.net
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Support Chinese activists

Dienstag, 21. Juni 2016

Diese Rechtsguthaben macht uns Angst

Montag, 20. Juni 2016

Stadte wagen Wildnis

BfN Pressemitteilung

Berlin/Bonn, 20. Juni 2016: Die Wildnis zieht in Dessau-Roßlau, Frankfurt
am Main und Hannover ein: Bislang intensiv gepflegte, aber auch
brachliegende städtische Flächen werden ab jetzt zu "wilden"
Lebensräumen. Ziel ist, die biologische Vielfalt zu erhöhen. Das
Bundesumweltministerium fördert das Verbundvorhaben in den nächsten sechs
Jahren mit insgesamt 3,3 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm
Biologische Vielfalt. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) begleitet das
Projekt "Städte wagen Wildnis - Vielfalt erleben" fachlich.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Immer mehr Menschen ziehen in
die Städte, wollen aber die Natur nicht missen. Weil Stadtnatur nicht nur
Naturerfahrung ermöglicht, sondern auch für ein besseres ökologisches
Gleichgewicht sorgt, wollen wir dabei helfen, die Städte grüner werden zu
lassen. Dieses Ziel haben wir uns unter anderem mit unserer
Naturschutz-Offensive 2020 gesteckt. Deshalb freut es mich sehr, dass wir
nun in kurzer Folge das zweite Projekt im Bundesprogramm fördern, das
sich auf städtische Grünflächen konzentriert."

Erst vor wenigen Wochen war das Projekt "Stadtgrün - artenreich und
vielfältig" in Wernigerode an den Start gegangen. Während in diesem
Projekt der Fokus auf städtischem Grünflächenmanagement liegt, widmet
sich das "Stadtwildnis-Projekt" ausgewählten kommunalen Flächen wie
ehemaligen Kleingartenanlagen, nicht mehr genutzten Siedlungsflächen oder
intensiv gepflegten Grünflächen. Diese sollen zu "wilden" Lebensräumen
werden, die eine hohe biologische Vielfalt mitten in der Stadt
beherbergen.

BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel: "Während öffentliche Parkanlagen für
eine breite Mehrheit der Deutschen als Bestandteil der Stadtnatur sehr
wichtig sind, zeigt sich bei Brachflächen - Flächen, die sich selbst
überlassen bleiben - ein geteiltes Bild: Die Mehrheit von 69 Prozent der
Bevölkerung befürwortet sich selbst überlassene Flächen in der Stadt. Es
muss jedoch auch zur Kenntnis genommen werden, dass 30 Prozent der
Befragten solchen Flächen in der Stadt ablehnend gegenüberstehen. Dies
deutet darauf hin, dass urbane Wildnis oft noch als Zeichen der
Verwahrlosung, als dunkler, unübersichtlicher Raum empfunden wird und
eben nicht als das, was sie sein kann: ein Ort, an dem sich biologische
Vielfalt entwickelt, auch zum Wohle von uns Menschen. Deshalb stehen wir
hier noch vor einer großen und wichtigen Aufgabe: Wir möchten den
Bürgerinnen und Bürgern die vielfältigen Funktionen solcher wilden Ecken
in der Stadt vermitteln. Gleichzeitig wollen wir untersuchen, wie die
Attraktivität solcher Flächen durch behutsame gestalterische Maßnahmen
erhöht werden kann."

Im Projekt "Städte wagen Wildnis" soll darum die Akzeptanz der Menschen
für "wilde" Flächen gefördert werden. Das Ziel ist, einen
Perspektivwechsel von der negativ besetzten "unansehnlichen Brache" zu
einer positiv besetzten "Stadtwildnis" mit einer großen biologischen
Vielfalt und Platz für Naturerlebnis einzuleiten. Die vielfältigen
Funktionen, die solche Flächen für Erholung, Naturerfahrung, aber auch
Lokalklima und Artenvielfalt bieten können, sollen verdeutlicht werden.
Ob Kommunen mit diesem Ansatz auch noch Geld sparen können, wird am Ende
des Projektes feststehen.

Projektkoordinator ist die Stadt Frankfurt, die im Bündnis "Kommunen für
biologische Vielfalt e. V." organisiert ist. Das Bündnis ist durch das
Bundesamt für Naturschutz im Jahr 2012 initiiert worden. Es unterstützt
die inhaltliche Arbeit und Zusammenarbeit von Kommunen, und bringt
kommunale Interessen in aktuelle politische Entscheidungsprozesse ein.
Verbundpartner im Projekt "Städte wagen Wildnis - Vielfalt erleben" sind
die Städte Hannover und Dessau-Roßlau, die Leibniz-Universität Hannover,
Bio-Frankfurt - Das Netzwerk für Biodiversität e. V., die Senckenberg
Gesellschaft für Naturforschung und die Hochschule Anhalt Köthen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter

http://biologischevielfalt.bfn.de/25331.html

Hintergrund
Das Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS)
wird seit 2011 durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt unterstützt.
Gefördert werden Vorhaben, denen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich
repräsentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders
beispielhafter Weise umsetzen. Die geförderten Maßnahmen tragen dazu bei,
den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und
mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Sie dienen
dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der
biologischen Vielfalt und gehen über die rechtlich geforderten Standards
hinaus. Akzeptanzbildende Maßnahmen der Information und Kommunikation
tragen dazu bei, das gesellschaftliche Bewusstsein für die biologische
Vielfalt zu stärken.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm:
www.biologischevielfalt.de/bundesprogramm.html

Diese Pressemitteilung finden Sie auch unter:
http://www.bfn.de/0401_pm.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=5826


Hrsg: Bundesamt für Naturschutz
Referat Presse/Öffentlichkeitsarbeit
Konstantinstraße 110
53179 Bonn
Fon: 0228/8491 - 4444
Fax: 0228/8491 - 1039
presse@bfn.de
www.bfn.de

Samstag, 18. Juni 2016

Vote Leave to end the live transport of lambs to the slaughter

http://www.voteleavetakecontrol.org/vote_leave_to_end_the_live_transport_of_lambs_to_the_slaughter

Vote Leave to end the live transport of lambs to the slaughter

Under EU law, we are powerless to stop live animals being exported abroad for slaughter. This means that each year, tens of thousands of lambs have to endure journeys across the Channel to be slaughtered, even though public opinion is strongly opposed to the practice.
Current legislation creates an obligation to have ‘open’ ports and permit the transport of any product. This could be amended to place targeted restrictions on some trades, such as live export for slaughter, on ethical grounds. However, under EU law, the trade is deemed lawful and the EU Courts have made clear in previous judgments that such a restriction on the trade in live animals would not be accepted. Public authorities have previously been fined by the courts for attempting to ban the practice.
In 2012, 49,712 live lambs and sheep were exported from the UK across the Channel. Many are thought to be destined for Halal slaughterhouses in France but their final destination is often unknown and it is possible that some are even transported onwards to third countries outside the EU where standards are lower.

 

Freitag, 17. Juni 2016

First Mammal Goes Extinct From Manmade Climate Change

PROVIEH

  macht sich im EU-Parlament für Kaninchen stark
Gemeinsam mit weiteren Tierschutzorganisationen wird PROVIEH auf Einladung von Stefan Eck (Abgeordneter im EU-Parlament) am Dienstag, 21.06.2016, bei der Veranstaltung "End the Cage Age!" im Europäischen Parlament für ein Verbot der Käfighaltung von Kaninchen sprechen.
Mehr dazu finden sie hier.
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TTIP - ein umstrittenes Abkommen
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Es kam in der Geschichte der Europäischen Union (EU) nicht häufig vor, dass ein internationaler Vertrag so kontrovers diskutiert wurde, wie das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA: the Transatlantic Trade and Investment Partnership, kurz TTIP. Die einen sagen, es brächte uns mehr Wohlstand. Die anderen dagegen behaupten, dass es uns geradewegs in eine Diktatur führe.
Mehr dazu lesen Sie hier.
Bitte Bilder anzeigen

Mittwoch, 15. Juni 2016

Großbritannien-Votum


Gesine Schwan, Politikwissenschaftlerin

 
Hallo Manfred,
das Großbritannien-Votum steht kurz bevor. Über 17.000 Menschen haben schon eine Liebesbotschaft an die Bürger/innen Großbritanniens unterzeichnet und sagen: #EuropeLovesUK - Bleibt bei uns! Unter ihnen ist auch die renommierte Politikwissenschaftlerin Prof. Gesine Schwan. Sie schreibt:
"Ich unterstütze die Initiative gern, denn Großbritannien ist ein so wichtiges Land, seine Bürger schon so lange fähige Demokraten, dass wir Euch (die Britinnen und Briten) brauchen, um die EU weiter demokratisch zu entwickeln."
Viele Grüße,
Ihr Change.org Deutschland Team