Montag, 30. November 2015

Lobbyismus im Verborgenen gefährdet unsere Demokratie! Das werden wir nicht zulassen.


Sehr geehrter Herr Paukstadt,
eineinhalb Jahre haben wir auf diesen Moment hingearbeitet. Nun können wir sagen: Unser Ziel ist erreicht!

Foto LobbylisteHeute präsentieren wir Ihnen die komplette Liste der Lobbyisten, denen CDU/CSU, SPD, Grüne und Linke Zugang zum Bundestag verschafft haben! (zur Hausausweis-Liste)

Es ist eine schier unglaubliche Zahl: 1.111 Interessenvertreter konnten jahrelang unentdeckt in den Abgeordnetenbüros ein und aus gehen, im Bundestagsrestaurant, den Fraktionsbüros. Bis zuletzt wollten Bundestagsverwaltung und CDU/CSU unbedingt verhindern, dass wir die Namen dieser Lobbyisten erfahren. Doch nach einer Eilentscheidung des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg vom vorletzten Freitag auf eine Tagesspiegel-Klage konnten sie die Liste nicht länger geheim halten.

Nun wird deutlich, warum sich die Union als einzige Fraktion beharrlich gegen die Veröffentlichung ihrer Lobbykontakte gewehrt hat. Denn CDU und CSU öffneten u.a. den folgenden Interessenvertretern die (Hinter)tür zum Bundestag:
  • Rüstungskonzernen wie EADS, Krauss-Maffei Wegmann und Diehl Defence, die ihre Waffen mit Bewilligung der Bundesregierung u.a. in Konfliktregionen wie den Nahen Osten verkaufen dürfen.
  • der Frackinglobby um ExxonMobil, Wintershall und Shell, die hinter den Kulissen einen Gesetzentwurf für ein totales Frackingverbot entschärft hat.
  • Lobbyagenturen wie die EUTOP International GmbH, deren Geschäftsmodell es ist, zahlungswilligen Unternehmen einen Zugang zu Politikern zu vermitteln.
  • den Stromkonzernen E.ON, EnBW, RWE, Vattenfall u.a., die Subventionen für ihre Kraftwerke durchgesetzt haben und nun die Energiewende verzögern.
  • Großverlagen wie Axel Springer und Bertelsmann, die dank intensiver Lobbyarbeit das umstrittene Leistungsschutzrecht durchsetzen konnten.
Diese und andere Lobbyisten haben in den vergangenen Jahren unerkannt politische Entscheidungen in ihrem Sinne beeinflussen können - auf Einladung aller Fraktionen. Dies ist derart skandalös, dass es nun dringend Konsequenzen geben muss. Wir versprechen Ihnen: Mit dem heutigen Tag ist unsere Arbeit nicht beendet, sondern im Gegenteil: Wir werden nun erst recht dafür sorgen, dass ein verpflichtendes und öffentliches Lobbyregister eingeführt wird, in das sich Lobbyisten mit Angaben zu ihren Auftraggebern, ihren Lobbybudgets und den Treffen mit Abgeordneten eintragen müssen. Und mit Ihrer Unterstützung werden wir auch dies schaffen!

Bitte unterstützen Sie uns dabei und werden Sie Förderin/Förderer von abgeordnetenwatch.de, dies geht schon ab 5 Euro im Monat.

Lobbyismus im Verborgenen gefährdet unsere Demokratie! Das werden wir nicht zulassen.
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Sonntag, 29. November 2015

Vor wenigen Tagen haben wir unsere bundesweite Kampagne gegen Bogner gestartet.


 
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Bogner tötet: Aktion vor Berliner Filiale



Bogner tötet: Aktion vor Berliner Filiale

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Vor wenigen Tagen haben wir unsere bundesweite Kampagne gegen Bogner gestartet. Das Modehaus verkauft noch immer Echt-Pelz, obwohl es zahlreiche Alternativen dazu gibt, die nichts mit Tierquälerei zu tun haben. Besonders pikant: Bogner gibt sogar zu, dass sie die Pelze aus China importieren. Immer wieder gab es Enthüllungen, dass in China Hunde und Katzen zu Fellen verarbeitet werden. Niemand kann garantieren, dass nicht auch solche Felle für Bogner verarbeitet werden. Dabei steht jeder Pelz, egal ob von Katze, Nerz oder Fuchs für unsägliches Leid. Um die Kunden von Bogner direkt darüber zu informieren, haben wir uns vor die Berliner Filiale gestellt und Flyer verteilt, mit Erfolg. Kaum jemand betrat das Geschäft und auch Bogner selbst reagierte und nahm die Pelze aus dem Schaufenster und aus der Auslage. Allerdings nur an dem Tag unserer Aktion. Dennoch zeigt es, dass Bogner Pelz anscheinend peinlich ist.

Damit Bogner endlich Pelz aus dem Sortiment nimmt, haben wir für die Weihnachtszeit noch viele Aktionen geplant. Sollten Sie nicht an den Aktionen teilnehmen können, dann unterstützen Sie uns doch bitte mit einer Spende. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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Mitmachen: Bundesweite Anti-Pelz-Aktionen vor Bogner-Filialen
Mitmachen: Bundesweite Anti-Pelz-Aktionen vor Bogner-Filialen
Gerade jetzt zum Weihnachtsgeschäft können viele Menschen auf den Straßen erreicht und auf das grausame Geschäft von Bogner aufmerksam gemacht werden. Da wir nicht überall gleichzeitig sein können, brauchen wir Ihre Hilfe! Damit auch in Ihrer Stadt eine Aktion stattfindet und Flyer verteilt werden, können Sie sich gerne bei uns melden. Wir stellen Ihnen das gesamte Material (Banner, Flyer, Aufkleber etc.) zur Verfügung. Ob als Veranstalter oder Unterstützer, bei Fragen helfen wir Ihnen natürlich gerne weiter. Und natürlich helfen wir auch bei der Anmeldung und Bekanntmachung der Aktion. Bundesweit gibt es 12 Bogner-Filialen, vor denen Sie aktiv werden können:

BADEN-BADEN, DÜSSELDORF, FRANKFURT, GARMISCH-PARTENKIRCHEN, HAMBURG, HANNOVER, MÜNCHEN, NÜRNBERG, STUTTGART und SYLT.

Für den 12.12.2015 ist bereits eine Aktion vor den Filialen in BERLIN & KÖLN geplant. Wenn Sie gegen den grausamen Pelzhandel aktiv werden möchten, schicken Sie uns einfach eine Nachricht an Ilona.kurowski@tierschutzbuero.de oder rufen Sie an: 030 290 282 5344 (Ilona Kurowski)

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen!


Stefan, das Ferkel vom Messiehof 
Jetzt eine Tier-Patenschaft mit Herz zu Weihnachten verschenken
Das alljährliche Weihnachtsfest rückt immer näher und in knapp 4 Wochen klopft es wieder an unsere Türen. Die meisten unter uns sind immer noch auf der Suche nach den passenden Geschenken für ihre Liebsten. Manchmal muss es aber einfach das ganz besondere Weihnachtsgeschenk sein. Eines, das mit Verantwortung verbunden ist, das von Dauer ist und ein Geschenk, das Mensch und Tier zugleich eine Freude macht. Eine symbolische Tierpatenschaft für eines unserer geretteten Tiere ist ein ganz persönliches Geschenk und wird Ihren Partnern, Kindern und Verwandten garantiert eine ganz besondere Freude bereiten. Jeder, der bis 23. Dezember 2015 eine symbolische Tierpatenschaft verschenkt oder für sich selbst übernimmt, bekommt von uns das vegane Kochbuch „Veganpassion“ von Stina Spiegelberg geschenkt.


Tierpatenschaften retten Leben!
Hinsehen und helfen! Was Sie tun können, wenn Sie Tierleid beobachten
Hinsehen und helfen! Was Sie tun können, wenn Sie Tierleid beobachten
Ein Hund in einem winzigen Zwinger, ein krankes Pferd, um das sich niemand kümmert oder eine hilflos eingeschlossene Stadttaube-unzählige Tiere leiden in Deutschland unter tierquälerischen Bedingungen. Leider glauben viele Menschen, dass sie einen Fall von Tierquälerei nur dem nächsten Tierschutzverein melden müssen, damit dem misshandelten Tier geholfen wird. Doch Tierschutzvereine haben keine amtlichen Befugnisse oder Legitimationen und damit auch nicht die Möglichkeit mehr für Tiere zu tun, als eine Privatperson. Vielmehr sind die größtenteils ehrenamtlich betriebenen Vereine mit der täglichen Arbeit so ausgelastet, dass sie weder die Zeit noch das Geld haben, den zahlreichen Hinweisen und Beschwerden nachzugehen, welche bei ihnen eingehen. Vor allem, da sich leider viele Meldungen von Tierquälerei als falsche Anschuldigungen zerstrittener Nachbarn herausstellen. Daher ist es wichtig, dass Tierfreunde, die Tierleid beobachten, selbst die Initiative ergreifen und helfen. Jeder Bürger hat die Möglichkeit Tierquälerei zu beenden, dazu braucht es nur etwas persönliches Engagement und Zivilcourage.

Unsere Broschüre „hinsehen und helfen – Das können Sie tun, wenn Sie Tierleid beobachten“ soll Tierfreunden dabei helfen, selbst aktiv zu werden und Tieren in Not zu helfen.



Wir machen Druck - Veterinäramt Gießen handelt endlich
Wir machen Druck - Veterinäramt Gießen handelt endlich
Ein besonders schwerer Fall von Tierquälerei sorgte unlängst im hessischen Buseck-Beuern für Aufsehen. In zwei landwirtschaftlichen Betrieben leiden dort etwa 400 verwahrloste Kühe unter unfassbaren Haltungsbedingungen, wie wir dokumentieren konnten. Unseren Mitarbeitern bot sich auf beiden Betrieben ein grausames Bild: Gerätschaften, Müll und Schrott lagen offen herum. Kranke und geschwächte Jungtiere standen auf engstem Raum und einer enormen Schicht aus Kot und Dung. In den Stallungen lagen tote, teils verweste Kälber und Kühe, zugänglich für Mensch und Tier. Dem zuständigen Veterinäramt waren die Zustände offenbar bekannt, doch erst nach unserer Strafanzeige wurde dieses tätig. Endlich wurden nun Auflagen erteilt, außerdem ermittelt die Staatsanwaltschaft- denn in beiden Betrieben werden Verordnungen zur Nutztierhaltung missachtet, wodurch schwere Verstöße gegen das Tierschutzgesetz vorliegen. Wir haben uns jetzt zudem auch mit einem offenen Brief an die Politik gewandt, um die unhaltbaren Missstände bekannt zu machen und endlich zu beseitigen. Es macht den Eindruck, als seien die Hofbetreiber mit der Tierhaltung überfordert. Für die Haltung der Tiere sollten normalerweise die entsprechenden Kenntnisse und Fähigkeiten vorhanden sein, doch dies trifft hier bei Weitem nicht zu. Wir hoffen daher, dass die Höfe geschlossen werden und hier keine weiteren Tiere mehr leiden müssen.

Hier finden Sie ein Video unserer Recherche, unseren offenen Brief und weitere Informationen zu diesem erschreckenden Fall.
Bitte unterstützen Sie uns und fördern Sie unsere Arbeit, damit wir den Tieren helfen können.

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Freitag, 27. November 2015

Artenschutzprojekt - Das Bundesprogramm Biologische Vielfalt

BfN Pressemitteilung

Berlin/Bonn, 27. November 2015: Ein groß angelegtes Artenschutzprojekt
zur Stabilisierung der Bestände und zur Wiederherstellung der
Fortpflanzungsfähigkeit der Flussperlmuschel und der Großen Malermuschel
hat begonnen. Es umfasst auf der Basis von aktuellen
Forschungsergebnissen sowohl die Nachzucht und die Wiederansiedlung von
Jungmuscheln als auch biotopverbessernde Maßnahmen. Das Verbundvorhaben
wird gemeinsam vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und
dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
(BMUB) mit insgesamt rund 5,3 Millionen Euro gefördert. Das Bundesamt für
Naturschutz (BfN) begleitet das Projekt "ArKoNaVera" fachlich.

Auch wenn ihr Name anderes vermuten lässt: Flussperlmuscheln bilden nur
sehr selten Perlen aus. Sie benötigen hierfür viele Jahre - häufig
Jahrzehnte. Großmuscheln, zu denen Flussperl- und Malermuschel gehören,
waren in den heimischen Fließ- und Stehgewässern bis zu Beginn des 19.
Jahrhunderts noch ausgesprochen häufig anzutreffen. Flussperlmuschel und
Malermuschel gehören sowohl deutschlandweit als auch weltweit zu den
stark gefährdeten und vom Aussterben bedrohten Arten. Zurückzuführen ist
der Rückgang insbesondere auf wasserbauliche Maßnahmen, den Eintrag von
Feinschlamm in die Gewässer und die allgemeine Verschlechterung der
Lebensraum- und Gewässerqualität.

"Weil in Deutschland ein Großteil der mitteleuropäischen Vorkommen der
beiden Muschelarten lebt, haben wir eine besonders hohe Verantwortung
diese Arten zu schützen", sagte BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel.
"Beide Muschelarten reagieren als Filtrierer auf Veränderungen ihres
Lebensraumes, wie Sedimenteinträge ins Wasser, besonders sensibel. Ihr
Zustand lässt damit Rückschlüsse auf die Intaktheit von
Gewässerökosystemen zu und ihr Schutz ist gleichzeitig auch
Gewässerschutz. Zur Verbesserung der Lebensräume muss eine Reduzierung
der Sedimenteinträge erfolgen. Maßgeblich ist hierfür auch die
Einbeziehung der Landwirtschaft", erklärte Prof. Jessel.

Das Projekt "ArKoNaVera" soll unter anderem Erkenntnisse darüber liefern,
an welchen Orten und mit welchen Maßnahmen die Flussperlmuscheln am
wirksamsten erhalten werden können. Eine zentrale Rolle in der Forschung
nimmt dabei auch der Einfluss des Klimawandels ein. Während der
Projektlaufzeit von sechs Jahren entwickeln die Projektpartner außerdem
Instrumente, über die potenziell geeignete Habitate für die
Wiederansiedlung der Muscheln identifiziert werden sollen. Zudem wird
untersucht, welche Maßnahmen zur Erhaltung und Renaturierung ihrer
Lebensräume am besten geeignet sind. Spezielle Methoden der Muschelzucht
sollen zu stabilen Populationen führen. Die Schutzmaßnahmen werden sich
zunächst auf Niederbayern und Sachsen beschränken - das Projekt mündet
jedoch langfristig in ein überregional anwendbares Artenschutzkonzept.

Das Muschelschutzprojekt wäre ohne die enge Zusammenarbeit von Forschern
und Umsetzungspartnern nicht denkbar. Koordiniert wird "ArKoNaVera" von
der Technischen Universität Dresden. Weitere Forschungspartner sind das
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, die Technische Universität München
und das Fraunhofer-Zentrum für Mittel- und Osteuropa. Umgesetzt wird das
Projekt durch eine eigens gebildete Trägergemeinschaft zur Rettung der
Flussperlmuschel in Niederbayern, den Naturschutzfonds der sächsischen
Landesstiftung Natur und Umwelt, die Untere Naturschutzbehörde des
Vogtlandkreises und die Gesellschaft für Wasserwirtschaft,
Gewässerökologie und Umweltplanung in Sachsen. "Forschung und Umsetzung
sind in diesem Projekt vorbildlich miteinander verknüpft. Indem
Expertenwissen gebündelt wird, entstehen Maßnahmen für die Praxis. Wir
wollen so erreichen, dass die Flussperlmuschel wieder in unsere
heimischen Gewässer zurückkehrt und gleichzeitig die biologische Vielfalt
in Deutschland stärken", sagte die BfN-Präsidentin.

Hintergrund
Das Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS)
wird seit 2011 durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt unterstützt.
Gefördert werden Vorhaben, denen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich
repräsentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders
beispielhafter Weise umsetzen. Die geförderten Maßnahmen tragen dazu bei,
den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und
mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Sie dienen
dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der
biologischen Vielfalt und gehen über die rechtlich geforderten Standards
hinaus. Akzeptanzbildende Maßnahmen der Informationen und Kommunikation
tragen dazu bei, das gesellschaftliche Bewusstsein für die biologische
Vielfalt zu stärken.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm:
www.biologischevielfalt.de/bundesprogramm.html

Die Förderinitiative F&U-NBS

Möglich wird das Projekt "ArKoNaVera" - Artenschutzkonzept für die beiden
nationalen Verantwortungsarten Flussperlmuschel und Malermuschel - durch
die gemeinsame Förderinitiative "Forschung zur Umsetzung der Nationalen
Biodiversitätsstrategie (F&U-NBS)" von BMBF und BMUB. Im Rahmen der
Förderinitiative werden Projekte finanziert, die anwendungsorientierte
Strategien und beispielhafte Maßnahmenkonzepte zum Schutz und zur
nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt entwickeln. Strategisches
Ziel der beiden Bundesministerien ist es, Forschung und Umsetzung in
lösungsorientierten Verbundprojekten eng miteinander zu verzahnen. Das
BMBF finanziert aus Mitteln des Forschungsrahmenprogramms "Forschung für
nachhaltige Entwicklung (FONA)" hierbei Teilprojekte, in denen die
Forschungsfragen des Projektes bearbeitet werden, und das BfN fördert mit
Mitteln des BMUB aus dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt
Teilprojekte, die sich den Umsetzungsmaßnahmen widmen. Neben dem groß
angelegten Artenschutzprojekt für die Perlmuscheln werden über die
F&U-NBS Förderinitiative weitere Verbundprojekte zum Schutz der
biologischen Vielfalt gefördert. Die Themen der Projekte sind so
vielfältig wie die Ziele der Nationalen Strategie für Biologische
Vielfalt.

Das Gesamtfinanzvolumen des Projektes liegt bei 6,1 Millionen Euro. Die
Bundesmittelfördersumme von BMUB und BMBF liegt bei rund 5,3 Millionen
Euro.

Weitere Informationen zum Projekt unter:

http://www.nbs-forschung-umsetzung.de/285.php

http://www.biologischevielfalt.de/bp_projekte_laufend.html

Diese Pressemitteilung finden Sie auch unter:
http://www.bfn.de/0401_pm.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=5681


Hrsg: Bundesamt für Naturschutz
Referat Presse/Öffentlichkeitsarbeit
Konstantinstraße 110
53179 Bonn
Fon: 0228/8491 - 4444
Fax: 0228/8491 - 1039
presse@bfn.de
www.bfn.de

Dienstag, 24. November 2015

CHESSNERD: Lars teilt mit Flüchtlingen sein Haus

Montag, 23. November 2015

Fehmarnbelt-Tunnel und vorgekaukelte Bürgerbeteiligung? Ohne mich!

Hallo Manfred, dieser Aufruf wurde vor kurzem auf Change.org gestartet. Wir dachten, Sie möchten sich vielleicht engagieren?

Fehmarnbelt-Tunnel und vorgekaukelte Bürgerbeteiligung? Ohne mich!

BELTRETTER
Nord-Europas größte Baustelle mitten in einer Urlaubsregion? Ohne mich!

Der geplante fast 20 Kilometer lange Fehmarn-Belttunnel zwischen Fehmarn und Dänemark wäre Nord-Europas größte Baustelle. Mitten in der Idylle. Für ihn würde der empfindliche Ostseeboden tief und breit aufgerissen werden. Dabei wird sich der Tunnel nicht einmal rechnen, sagen Gutachter. Nebenwirkungen: Eine Güterbahn-Trasse und Güterzüge in hohem Takt entlang der Ostseebäder, eine Autobahn über die Insel Fehmarn usw.
Eine Urlaubsregion, ihre Existenzgrundlage und die Umwelt werden schweren Schaden nehmen. Für nichts.
Ohne mich!
Vorgegaukelte Bürgerbeteiligung? Ohne mich!
Anhöhrungstermine zu solchen Mega-Projekten finden immer vor Ort statt.
Sie dagegen lassen die Anhörungen über Tage oder Wochen weit weg in Kiel stattfinden. Eine mehrstündige Busfahrt entfernt! Weit weg von den Betroffenen. Bürgerbeteiligung möglichst ohne Bürger?
Ohne mich!
Mehr gibt es hier: http://www.beltretter.de/
Unseren Film sehen Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=r-LSjE5c2PY