Donnerstag, 29. Januar 2015

Qual-Schlachtungen stoppen

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Liebe(r) Manfred Paukstadt,

was sich regelmäßig in Schlachthöfen abspielt, ist kaum zu beschreiben: Viele Tiere erleiden durch Fehlbetäubungen oder durch qualvolle Betäubungsmethoden erhebliche Schmerzen. Andere Tiere werden gar nicht erst betäubt. Auch das Schlachten schwangerer Kühe, wodurch die Föten grausam im Mutterleib ersticken, ist Alltag. Unterzeichnen Sie unseren dringenden Appell an Bundesminster Schmidt, die Qualschlachtungen zu stoppen!

All diese Zustände sind seit Jahren bekannt, doch es ändert sich fast nichts. Minister Schmidt hat bereits einige erste Schritte angekündigt, doch diese reichen bei weitem nicht aus. Unterzeichnen Sie den Appell und fordern Sie ihn auf, schnell Maßnahmen einzuleiten, um die Qualschlachtungen zu stoppen!

Danke und viele Grüße
Anne Schäfer | Kommunikation
Hintergrund
Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt ist prinzipiell gegen das Töten von Tieren. So lange wir aber noch in einer Schlachthaus-kultur leben, fordern wir auch Maßnahmen, die zumindest die allerschlimmsten Tierqualen beenden. Wenn Sie sich ausführlicher in die Thematik einlesen möchten, finden Sie auf der Appellseite viele Hintergrundinformationen.

Weitersagen
Bitte leiten Sie diese Mail großzügig an Freunde, Freundinnen und Bekannte weiter, damit möglichst viele Menschen den Appell unterzeichnen - danke!

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Impressum (Auszug)
Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt
Dircksenstraße 47
D-10178 Berlin
Vollständiges Impressum

Sehr geehrter Herr Bundesminister Schmidt,
von den jährlich 750 Millionen geschlachteten Tieren in Deutschland erleiden mehrere Millionen unmittelbar vor ihrem Tod entsetzliche Qualen, da sie entweder nicht oder nicht korrekt betäubt sind, ihnen durch die Betäubungsmethode selbst erhebliche Schmerzen zugefügt werden oder sie als Fötus im Bauch des Muttertieres grausam ersticken.
Obwohl diese Zustände seit Jahren bekannt sind, ändert sich fast nichts an den gängigen Praktiken.
Daher fordere ich Sie auf, sich für ein Ende der Qualschlachtungen und die dafür nötigen Gesetzesänderungen einzusetzen!
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Paukstadt

24238 Selent
Kösterberg23

We demand that the EU create a Directorate-General for Animal Welfare

This just in! Your friends have some important info to share with you, so don't miss it!
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update: Jan 28, 2015 author: Peter Bowen-Walker
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Dienstag, 27. Januar 2015

FORCED ALCOHOL+HALF DROWNED+BEAT to DEATH with objects in the streets

Sonntag, 25. Januar 2015

Die griechischen Bürger haben in einer vorgezogenen Wahl ein neues Parlament gewählt.

Link, um diese Information auf twitter/facebook zu verbreiten:
http://www.sven-giegold.de/2015/syrizas-wahlsieg-fuer-einen-neuanfang-nutzen/

Die griechischen Bürger haben in einer vorgezogenen Wahl ein neues
Parlament gewählt. Die Prognosen nach Schließung der Wahllokale sehen
das Linksbündnis Syriza als klaren Wahlsieger.

Die Wahlen in Griechenland kommentiert Sven Giegold, finanz- und
wirtschaftspolitischer Sprecher der Grünen im Europaparlament:

Der Erfolg von Syriza zeigt, dass sozialer Kahlschlag als Krisenpolitik
nicht funktioniert. Die griechischen Bürger haben für einen Kurswechsel
in der griechischen und europäischen Politik gestimmt. Die Beschwörung
der gescheiterten Reformpolitik der Troika in Griechenland ist eine
reflexhafte Reaktion auf das Wahlergebnis. Europa muss zur Kenntnis
nehmen, dass die bisherige Reformpolitik gescheitert ist.

Die Wahl von Syriza ist eine Chance auf einen Neuanfang für eine faire
Verteilung der Krisenlasten und Bekämpfung der Korruption und
Steuerhinterziehung. Das sind die dringend notwendigen Reformen für die
wirtschaftliche Erholung des Landes.

Syriza ist eine Partei mit vielen internen Widersprüchen, ihr gehören
viele Linksradikale aber auch moderne Linke an. Die Zusammenarbeit mit
einer neuen Regierung wird nicht einfach, aber sie bietet die einmalige
Chance, mit weniger Rücksicht auf die alten Eliten Reformen für
Rechtsstaatlichkeit und mehr Demokratie durchzusetzen.

Syriza hat recht, dass der riesige Schuldenberg nicht tragbar für
Griechenland ist. Die schlichte Forderung nach einem Schuldenschnitt
ist allerdings zu plump. Ein Schuldenschnitt ginge hauptsächlich zu
Lasten der Steuerzahler der anderen Euroländer, während die Vermögenden
in Griechenland unbelastet blieben. Zudem bleibt damit ungelöst, wie
Überschuldung in Zukunft verhindert werden kann. Die von Tsipras
geforderte "Europäische Schuldenkonferenz" verdient Unterstützung. Hier
kann es jedoch nicht nur um niedrige Zinsen, Tilgungspausen und
Schuldenstreichungen gehen. Vielmehr braucht Europa eine Abgabe auf
Spitzenvermögen. Um neue Überschuldungen auf Dauer zu verhindern,
müssen sich die Euroländer auf eine gemeinsame und verbindliche Finanz-
und Wirtschaftspolitik einigen. Umschuldung gegen demokratisch geteilte
Souveränität ist die Formel für eine Eurozone, die ökonomisch und
politisch funktioniert.


_________________
Sven Giegold MdEP
Ich freue mich über Unterstützung auf facebook & twitter:
facebook: https://www.facebook.com/sven.giegold
twitter: https://twitter.com/sven_giegold
Homepage: http://www.sven-giegold.de

Tierschutznachrichten - 5 Orgas fordern Gesetz gegen Verkauf lebender Hummer


Albert Schweitzer Stiftung
5 Orgas fordern Gesetz
Gemeinsam mit vier weiteren Organisationen fordern wir Bundesminister Schmidt in einem Brief auf, den Import und den Verkauf lebender Hummer per Gesetz zu verbieten. Lesen Sie unsere Pressemitteilung. mehr...

Rede für den Rücktritt
Auf der »Wir haben es satt«-Demo hat Sybilla Keitel eine vielbeachtete und bewegende Rede gehalten, in der sie einen Minister auffordert zurückzutreten. Lesen Sie, wie sie es begründet, dass das für alle das Beste wäre. mehr...

Kritischer Agrarbericht 2015
Der kritische Agrarbericht 2015 ist kürzlich erschienen. Wir haben die Herausgabe gefördert und uns auch inhaltlich eingebracht. In unserer Rezension erfahren Sie u. a., wie die Themen Tierschutz, vegane Ernährung und Fischkonsum im Bericht behandelt werden. mehr...
Schnurrender Ochse
In diesem kurzweiligen TV-Bericht geht es um einen schnurrenden Ochsen, eine gerade gerettete »Milchkuh« und um andere Tiere bei Hof Butenland. mehr...

Preis für DBV
Das Bündnis »Grüne Woche demaskieren« hat dem Deutschen Bauernverband einen Negativpreis verliehen. Die Konkurrenz war hart, doch der DBV konnte mit seinem professionellen Greenwashing überzeugen. mehr...

heute-show
Die »heute-show« setzt sich mit der Grünen Woche und der Lebensmittel-Industrie auseinander. Dabei wird u. a. eins unserer Demo-Banner diskutiert. Wenn Sie auch gerne über ernste Themen lachen, dann schauen Sie rein Start: 28:40 min). mehr...
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Impressum (Auszug)
Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt
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D-10178 Berlin
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ERFOLG – Amazon listet Tierqual-Kaninchenkäfig aus

 
Deutsches Tierschutzbüro Newsletter 25. Januar 2015
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ERFOLG – Amazon listet Tierqual-Kaninchenkäfig aus



ERFOLG – Amazon listet Tierqual-Kaninchenkäfig aus

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Uns wurde kürzlich ein alles andere als artgerechter Drahtkäfig für Kaninchen mit Spaltenboden gemeldet. Der Käfig wurde durch einen Drittanbieter auf der Amazon-Plattform angeboten. Unser Team war sich schnell einig, dass dieses Verkaufsangebot absolut nichts mit einer tiergerechten Kaninchenhaltung zu tun hat. In der Beschreibung stand: "Dieser extragroße Kaninchenkäfig aus Metall bietet Ihren Tieren ein schönes und geräumiges Zuhause." Die Aussage ist eigentlich kaum zu fassen, es handelte sich hier aber leider nicht um Satire.

Wir haben uns schnellstmöglich an den Verkäufer gewandt und um eine Stellungnahme und um einen Verkaufsstopp gebeten. Außerdem haben wir unsere Aktivisten und UnterstützerInnen gebeten, sich ebenfalls an den Vertrieb des Käfigs zu wenden bzw. das Produkt entsprechend zu rezensieren. Wir hatten Erfolg! Nur ca. 24 h später wurde der Drahtkäfig ausgelistet – und nicht nur das – es wurde uns offiziell mitgeteilt und bestätigt, dass der Käfig zukünftig weder hergestellt noch angeboten wird.

Wir freuen uns sehr über diesen positiven Ausgang: die schnelle Einsicht und das verantwortungsbewusste Handeln des ehemaligen Verkäufers wird hoffentlich vielen Kaninchen ein nicht artgemäßes Leben in diesem Käfig ersparen. Vielen Dank allen UnterstützerInnenn!


Tierpatenschaften retten Leben!
ERFOLG: NRW will Privathaltung gefährlicher Wildtiere verbieten
ERFOLG: NRW will Privathaltung gefährlicher Wildtiere verbieten
Seit Jahren nimmt die private Haltung gefährlicher Wildtiere wie etwa Giftschlangen, Skorpione oder Krokodile zu. Verschiedene Bundesländer haben schon Gesetze erlassen, um unbeteiligte Dritte vor diesem gefährlichen Trend zu schützen. Jetzt plant auch NRW ein entsprechendes Gesetz. Vorgesehen ist das Verbot der Haltung besonders gefährlicher Wildtiere und eine Genehmigungspflicht für viele andere Arten. Im Rahmen der Verbändeanhörung hat das Deutsche Tierschutzbüro e.V. den Gesetzesentwurf kommentiert. Wir sehen ihn als einen wichtigen und gut durchdachten Schritt in die richtige Richtung. Insbesondere die geplanten Übergangsfristen und die Schaffung spezialisierter Auffangplätze werden dazu beitragen, dass nicht nur dem Schutz der Bevölkerung, sondern auch der Tiere Rechnung getragen wird.


Tierschutzarbeit aktiv unterstützen: Unser Aktivisten-Netzwerk
Tierschutzarbeit aktiv unterstützen: Unser Aktivisten-Netzwerk
Immer wieder erreichen uns Nachfragen nach möglicher aktiver Beteiligung. Mit unserem Netzwerk möchten wir Ihnen Gelegenheit geben, sich direkt und vor Ort an unseren Aktionen und Kampagnen zu beteiligen. Ob als Einzelperson oder Gruppe, wir freuen uns über jede Unterstützung! Bei der Betreuung von Ständen, dem Verteilen von Material oder einfach dem Zeigen von Präsenz sind wir auf Mithilfe angewiesen, nur so können wir zeigen, dass wir Viele sind! Da wir im ganzen Bundesgebiet aktiv sind, freuen wir uns über jede Hilfe vor Ort. Die neue Datenbank ermöglicht es uns, ganz gezielt auf Aktionen in Ihrer Nähe aufmerksam zu machen. In den letzten Wochen waren wir wieder mit vielen Veranstaltungen präsent-wenn Sie auch einmal mitmachen möchten, tragen Sie sich gleich ein, um keine Veranstaltung in Ihrer Nähe zu verpassen! Hier können Sie sich zu unserem Aktivisten-Netzwerk anmelden. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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Jetzt den reduzierten Tierretter-Kalender sichern!
Jetzt den reduzierten Tierretter-Kalender sichern!
Von unserem beliebten Tierretter-Kalender 2015 haben wir noch einen kleinen Restbestand, den wir zum Sonderpreis abgeben wollen: statt 15 Euro nur 7 Euro inkl. Porto und Versand (nur solange der Vorrat reicht).

Jeden Tag werden in Deutschland Tiere geschlagen, missbraucht und verletzt. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, diese Tierquälerei zu beenden. Unsere Tierretter sind ständig im Einsatz, um Tieren ganz direkt zu helfen. Im neuen Kalender für 2015 haben wir 12 ganz besondere Tierrettungen für Sie zusammengestellt, wie z. B. die Geschichte von Kettenhund Bobby, der jahrelang an einer Kette auf einem Schrottplatz leben musste, bis unsere Tierretter ihn befreiten, oder das Schwein Jan, das als Spanferkel reserviert war und auf einem Messie-Hof lebte, bevor unser Tierretter Jan das Ferkel fand und mitnahm.

Die Erlöse aus dem Verkauf kommen dem Deutschen Tierschutzbüro zugute und werden für gerettete Tiere, Kampagnen und Aktionen eingesetzt.



Unsere Patentiere im Portrait: Schwein Laura
Unsere Patentiere im Portrait: Schwein Laura
Laura ist eines unserer drei Schweine, die wir von einem verwahrlosten Messiehof gerettet haben. Zu Anfang wurde Laura von den anderen Schweinen verstoßen und immer wieder angegriffen und angefeindet. Als wir Laura befreiten, war sie am ganzen Körper von den Attacken der anderen Schweine aus ihrer Bucht zerkratzt. Laura ist von der Art her ein Deutsches Hausschwein und nun etwas mehr als ein Jahr alt. Typisch für Laura sind die vielen kleinen schwarzen Pigmentflecken oberhalb ihrer Augen und ihre nicht aufzuhaltende Neugier. Sie lebt jetzt auf einem Gnadenhof mit den Schweinen Jan und Stefan. Dort fühlt sich Laura sichtlich wohl und genießt das Leben in Freiheit.


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1. Vors.: Roman Kriebisch
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Donnerstag, 22. Januar 2015

BfN Pressemitteilung

BfN Pressemitteilung

Berlin, 22. Januar 2015: Nach mehr als drei Jahren intensiver Arbeit im
Projekt Wildkatzensprung haben das Bundesamt für Naturschutz (BfN), der
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Senckenberg
Gesellschaft für Naturforschung (SGN) heute die Ergebnisse der neuen
Gendatenbank zur Europäischen Wildkatze in Deutschland vorgestellt.
Entstanden ist unter der Projektleitung des BUND eine weltweit
einzigartige Datenbasis zu einer gefährdeten Art. Sie liefert wertvolle
Erkenntnisse für den Natur- und Artenschutz und stellt einen
Wissensschatz für Menschen im Naturschutz, in Forschung und in der
Politik dar. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms Biologische
Vielfalt mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert und vom BfN
fachlich betreut.

Besonders viele Wildkatzen-Populationen konnten in den großen
Waldgebieten im Westen, vor allem in Eifel und Hunsrück, sowie im
Leine-Weser-Bergland, Harz und Hainich nachgewiesen werden. Dies zeigt,
dass sich die Bestände in diesen Kerngebieten der Wildkatzenbestände in
den letzten Jahren gut erholt haben, nachdem sie durch Jagd und deutliche
Verkleinerung ihres Lebensraums, naturnahen Wäldern, nahezu verschwunden
waren. Dennoch sind viele für die Wildkatze geeignete Wälder im Süden und
Osten Deutschlands noch nicht wieder von ihr besiedelt. Zudem konnten
deutliche genetische Unterschiede zwischen den Beständen einzelner
Regionen nachgewiesen werden. Damit liegen durch das Gendatenbank-Projekt
erstmals wissenschaftliche Hinweise auf Ausbreitungsbarrieren vor, die
die Wildkatzen nicht überwinden können.

"Das Förderprojekt Wildkatzensprung mit seiner neuen Gendatenbank
unterstützt im hohen Maße die Bundesstrategie zum Erhalt der biologischen
Vielfalt", sagte BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. "Es ist einzigartig,
denn wir erhalten hier bundesweit das erste Mal solch umfangreiche
genetische Informationen über eine bedrohte Säugetierart. Mit dem Wissen
zur genetischen Struktur und zum Wanderverhalten der Wildkatze können wir
unsere Aktivitäten zur Vernetzung von Lebensräumen und zur Umsetzung der
nationalen Biodiversitätsstrategie noch effektiver gestalten", so Jessel.

"Die Gendatenbank ist ein wegweisender Erfolg. Natur- und Artenschutz
können langfristig nur gelingen, wenn Gesellschaft, Politik und
Wissenschaft zusammenarbeiten und dabei auch die vielen Ehrenamtlichen
beteiligt werden, die sich für die Wildkatze und den Naturschutz in
Deutschland stark machen", betonte Prof. Hubert Weiger, Vorsitzender des
BUND.

"Für die Biodiversitätsforschung ist die Datenbank ein einzigartiger
Meilenstein. Bislang konnte über die Barrieren, die die Ausbreitung von
Tierarten verhindern, nur spekuliert werden. Jetzt haben wir eine
Datenbasis, mit der wir erstmals fundierte Aussagen zu dem Bestand und
den Wanderungen der Wildkatzen in Deutschland machen können", sagte Prof.
Volker Mosbrugger, Generaldirektor der SGN.

Der Erfolg der Zusammenarbeit zwischen Forschung und Naturschutz findet
sich in den Zahlen der Datenbank wieder: Rund 3.000 gesammelte Haarproben
wurden bereits analysiert. Darüber gelang der Nachweis von 519 einzelnen
Wildkatzen - eine beachtliche Bilanz, die für die Qualität der Arbeit der
rund 600 Ehrenamtlichen spricht, die die Haarproben sammelten. In
sämtlichen Regionen, in denen Wildkatzen vorkommen, wurden seit 2011
sogenannte Lockstöcke aufgestellt. Dies sind mit Baldrian besprühte
Holzlatten, deren Duft die Wildkatzen insbesondere in der Paarungszeit
anzieht. Sie reiben sich am Holz und hinterlassen dabei Haare, die von
den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern gesammelt und zur Analyse an
die Senckenberg Forschungsstation in Gelnhausen weitergeleitet werden.
Die Datenbank ist damit auch Ergebnis eines bis dato einzigartigen
"Citizen Science - Forschungsprojekts" zum Schutz der Biologischen
Vielfalt mit Beteiligung hunderter Freiwilliger.

Ausgehend von den Erkenntnissen der Datenbank kann die Wiedervernetzung
von Wäldern und anderen Lebensräumen künftig noch gezielter
vorangetrieben werden. Im Rahmen des Projekts "Wildkatzensprung" werden
in sechs Bundesländern Waldverbindungen als Pilotprojekte gepflanzt oder
Wirtschaftswälder aufgewertet. Mit grünen Korridoren aus Bäumen und
Büschen werden dabei Wälder, in denen die Wildkatze heimisch ist, mit
wildkatzenleeren Wäldern verbunden, so dass sich die Europäische
Wildkatze wieder ausbreiten kann.

Die Wildkatze gehört zu den sogenannten Leitarten für den Schutz der
Artenvielfalt in Wäldern. Wenn sich die Wildkatze ausbreiten kann und
wieder einen festen Platz in den Wäldern findet, ist dies ein besonderer
Erfolg des Naturschutzes.

Hintergrundinformation: Das Projekt "Wildkatzensprung" wird seit 2011 und
bis 2017 im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt durch das
Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt,
Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert. Weitere Informationen
zum Projekt finden Sie unter www.bund.net/wildkatzensprung und
www.biologischevielfalt.de/bp_pj_wildkatzensprung.html.

Pressefotos: www.bund.net/wildkatzenfotos, © siehe Fotobeschreibung

Pressekontakt:
Jenny Therese Kupfer, Medienkoordination BUND "Wildkatzensprung", Tel.
030 275 86-544,  jenny.kupfer@bund.net

Franz August Emde, BfN-Pressesprecher, Tel. 0228  8491-4444,
presse@bfn.de

Diese Pressemitteilung finden Sie auch unter:
http://www.bfn.de/0401_pm.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=5325


Hrsg: Bundesamt für Naturschutz
Referat Presse/Öffentlichkeitsarbeit
Konstantinstraße 110
53179 Bonn
Fon: 0228/8491 - 4444
Fax: 0228/8491 - 1039
presse@bfn.de
www.bfn.de

Mittwoch, 21. Januar 2015

Dienstag, 20. Januar 2015

Groß-Demo "Wir haben es satt!" in Berlin am 17. Januar 2015 - PROVIEH

The smile is gone. She died in agony

Shut down 965 fur farms in Finland

BfN Pressemitteilung

BfN Pressemitteilung

Berlin/Bonn, 20.01.2015: Die zweite Phase des Naturschutzgroßprojektes
"Vogelsberg" ist zum Jahresbeginn 2015 angelaufen. Damit ist der Weg
frei, um die einzigartige Kulturlandschaft des Vogelsbergs mit ihrem
Reichtum an seltenen bzw. gefährdeten Arten und Lebensgemeinschaften zu
erhalten und soweit erforderlich zu optimieren. Das ambitionierte
Naturschutzprojekt wird vom Bund mit 6,7 Millionen Euro gefördert.

Der Vogelsberg umfasst das größte zusammenhängende Basaltmassiv
Mitteleuropas und repräsentiert eine Reihe von charakteristischen
Biotoptypen. Dies gilt insbesondere für die großflächig vorhandenen
Buchenmischwälder und Bergmähwiesen der Hochlagen in Kombination mit
Feuchtwiesen und Borstgrasrasen, die von bundesweiter Bedeutung sind. Ein
weiteres zentrales Ziel des Projekts ist die Sanierung und die
Wiedereinführung historischer Nutzungsformen der bundesweit bedeutsamen,
nährstoffarmen Vogelsbergteiche sowie die Erhaltung und Erweiterung des
einzigen in Hessen verbliebenen und noch regenerierungsfähigen
Hochmoores, der Breungeshainer Heide.

Für die Projektrealisierung wurden vom "Verein Natur- und Lebensraum
Vogelsberg e.V." rund zehn Millionen Euro beantragt, an denen sich der
Bund mit 6,7 Mio. Euro beteiligt. Weitere Mittel in Höhe von 2,5
Millionen Euro stellt das Land Hessen bereit.

"Ich freue mich, dass nach einer intensiven Planungsphase die
Voraussetzungen geschaffen sind, um den Verein Natur- und Lebensraum
Vogelsberg e. V. bei der Umsetzung von konkreten Maßnahmen zum Schutz der
Grünland-, Wald- und Gewässerlebensräume im hohen Vogelsberg zu
unterstützen. Dieses Projekt trägt zum Erhalt der biologischen Vielfalt
bei und eröffnet den am Projekt teilnehmenden Landwirten eine ökonomische
Perspektive für ihre extensive Landnutzung bzw. Landschaftspflege", sagte
Bundesumweltministerin Hendricks.

BfN-Präsidentin Beate Jessel: "Dieses Projekt stärkt den Erhalt dieser
einzigartigen biologischen Vielfalt und zeigt beispielhaft, wie
Einheimische, verschiedene Nutzergruppen und Erholungssuchende für die
biologische Vielfalt begeistert werden können."

Die Vielfalt und der Wert dieser Mittelgebirgslandschaft zeigen sich an
der Fülle bedrohter Arten und Pflanzengesellschaften. So wurden im
Fördergebiet insgesamt 724 Gefäßpflanzenarten nachgewiesen, davon gelten
62 Arten in Deutschland und 76 Arten in Hessen als bestandsgefährdet. Die
wertvollen Arten haben einen Schwerpunkt im extensiv bewirtschafteten
Grünland, das als Ziellebensraum des Naturschutzgroßprojektes besonders
hervorzuheben ist.

Der Startschuss für die lang erwartete Umsetzungsphase dieses
Naturschutzgroßprojektes ist auch ein wichtiger Schritt für die
landwirtschaftlichen Betriebe in der Region. Nur gemeinsam mit den
Betrieben und auf freiwilliger Basis wird es gelingen, die artenreichen
Grünlandgesellschaften der Bergmähwiesen langfristig zu erhalten.
BfN-Präsidentin Beate Jessel geht davon aus, dass die bereitgestellten
Fördermittel nicht nur Arnika und Raubwürgern zu Gute kommen, sondern die
gesamte Landschaft erhalten und aufgewertet wird. "Davon wird die ganze
Region und auch der Tourismus profitieren", erläuterte Jessel.

Der Bund beteiligt sich mit 65 Prozent, das Land mit 25 Prozent und der
Projektträger mit zehn Prozent an den Kosten des Projektes. Mit dem
Bundesförderprogramm "chance.natur" werden herausragende repräsentative
Landschaften in Deutschland gefördert. Seit 1979 wurden 77
naturschutzfachlich hochwertige Gebiete gesichert, dafür hat der Bund
mehr als 400 Millionen Euro investiert.

Das BfN auf Twitter: @BfN_de
Das BMUB auf Twitter: @bmub

Diese Pressemitteilung finden Sie auch unter:
http://www.bfn.de/0401_pm.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=5320


Hrsg: Bundesamt für Naturschutz
Referat Presse/Öffentlichkeitsarbeit
Konstantinstraße 110
53179 Bonn
Fon: 0228/8491 - 4444
Fax: 0228/8491 - 1039
presse@bfn.de
www.bfn.de

Montag, 19. Januar 2015

Die letzten Irawadi-Delfine in Laos sind in höchster Gefahr


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Rettet den Regenwald e.V.
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Die letzten Irawadi-Delfine in höchster Gefahr

Der Irawadi-Delfin (Foto: Flickr/exilism (CC BY-NC-ND 2.0))

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,
Die letzten Irawadi-Delfine in Laos sind in höchster Gefahr. Morgen will eine Kommission über den geplanten Bau des Don Sahong-Staudammes am Mekong entscheiden. Der Staudamm würde auch das gesamte Ökosystem zerstören und die Fischer am Mekong ruinieren. Bitte unterstützen Sie die Petition der Einheimischen an die beteiligten Regierungen:
ZUR PETITION  

Freundliche Grüße und herzlichen Dank
Reinhard Behrend
Rettet den Regenwald e. V.
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