Dienstag, 30. April 2013

We did it - the majority of Europe voted to ban bee pesticides!

Hi Manfred,
We did it - the majority of Europe voted to ban bee pesticides!
It's the world's first continent-wide ban on these chemicals and it's a moment our movement can be proud of.
Someone who has nothing to be proud of is the UK environment minister Owen Paterson, who not only voted against the ban, but lobbied on behalf of chemical giants Syngenta and Bayer to try and stop it going through. Paterson in a private letter even promised Syngenta that his "efforts would intensify" in the run-up to the vote [1].
Well, Mr Paterson, you lost. The bees won.
We know the current UK government has a disastrous track record on protecting our world - from climate change to bees. That's why so much of our work on this campaign has focused on mainland Europe, where we managed to shift big countries like Germany who yesterday gave the ban their critical backing. That’s what a global network allows us to do.
Although we've been working in Europe against these bee-killing chemicals for years, here are a few of the things we've done in the past two weeks:
  • Campaigning on the ground in 12 key countries
  • Massive banner dropped on Syngenta's HQ in Basel, Switzerland on 17th April
  • Turning the Austrian ministry of agriculture into a giant honeycomb on 18th April
  • Protest with hives outside Syngenta's annual general meeting in Switzerland on 23rd April
  • Giant banner on roof of Bayer's annual general meeting in Cologne, Germany on 26th April
  • ‘Funeral for the queen bee’ at a Bayer factory in the Netherlands on 26th April
  • Joint ‘March of the Beekeepers’ with other campaigning organisations in Parliament square in the UK on 26th April
Although we failed to shift our UK representative Owen Paterson to support the ban, our movement still managed to shift the critical players across Europe and get the ban we all want.
And therein lies our strength. Like the bees who roam from field to field oblivious of the fences that divide their flowers, we'll go wherever we need to in order to protect our environment and the world we live in.
Yesterday we showed the real strength of our global movement and achieved a remarkable success. We need more of these.
Share the good news on Facebook to show exactly what we can achieve together.
The more of us who do it, the more we will win.
Still buzzing,
James
PS Although this is a major success, our work is just starting. Have a read of our Bees in Decline report to find out more.
[1] http://www.guardian.co.uk/environment/2013/apr/28/europe-insecticides-ban-save-bees
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Greenpeace UK
We don't accept any money from companies or governments so we can be independent and challenge anyone who threatens the planet or peace. To help us keep fighting climate change, defending our oceans and protecting ancient forests, you can make a regular donation by direct debit. Thank you! 
If you no longer want to be in the loop with the latest news from these emails, we'll be sad, but you can unsubscribe 
Greenpeace Ltd, Canonbury Villas, London N1 2PN (registered in London no 1314381, VAT registration no 625951426)

Ortsverband Selent Die Grünen

https://twitter.com/selentia

Montag, 29. April 2013

Hundemord in der Ukraine


Einwendungen gegen die agrarindustrielle Masthühner-Mega-Anlage in Gumtow.




---------- Weitergeleitete Nachricht ----------
Von: Eckehard.Niemann <eckehard.niemann@gmx.de>
Datum: 28. April 2013 23:33
Betreff: Eiilig - Einwendung gegen 400.000er-Masthüner-Anlage in Gumtow bei Perleberg
An: "Eckehard.Niemann" <eckehard.niemann@gmx.de>


 
Hallo,
Freitag, der 3.5., ist der definitiv letzte Termin für Einwendungen gegen die agrarindustrielle Masthühner-Mega-Anlage in Gumtow.
Bitte ganz rasch an andere potentielle Einwender weitermailen und per Post (muss am 3.5. ankommen!) oder per Fax den beigefügten Text an den Landkreis Prignitz senden (dazu bitte eigene Adresse und Datum einfügen und unten unterschreiben).   
Gern natürlich mit individuellen Ergänzungen...  
Wichtig: je eine Einwendung in Sachen Irtoma Geflügel GmbH und Gumtow Geflügel GmbH.  
Einwendungen kann jeder unabhängig vom Wohnort erheben.
Beste Grüße
Eckehard Niemann
29553 Varendorf
 
 
Märkische Allgemeine

27.04.2013

Bisher 269 Unterschriften

Bürger der Gemeinde Gumtow wehren sich gegen die geplante Hähnchenmastanlage in Heinzhof

GUMTOW - Die Sprecher der Bürgerinitiative „Gumtow gegen Tierfabrik“, Kathrin Voigt und Helmut Adamaschek, sind zufrieden mit der Informationsveranstaltung zur geplanten Hähnchenmastanlage in Gumtow-Heinzhof. Sie waren erfreut über das große Interesse. Zudem rechnen sie es allen Beteiligten hoch an, dass die Diskussion stets sachlich geführt wurde. „Die wesentlichsten Fragen wurden gestellt und weitestgehend beantwortet. Wir glauben, dass jeder, egal mit welcher Einstellung zum Vorhaben, ein Stück informierter nach Hause gegangen ist“, sagen die Sprecher. Sie denken, dass ein großes Informationsdefizit der Öffentlichkeit geschlossen werden konnte.
Bisher haben 269 Bürger die Resolution gegen die geplante Hähnchenmastanlage unterzeichnet. Die Unterschriftenaktion ist in vollem Gange. Vertreter der Bürgerinitiative nahmen am Donnerstag an der Gemeindevertretersitzung teil. Sie äußerten sich aber nicht während der Einwohnerfragestunde. Der Vorsitzende der Gemeindevertretung Wolfgang Sommermeier hatte extra darauf hingewiesen, dass spätere Wortmeldungen von Einwohnern, wenn es um den Tagesordnungspunkt „Hähnchenmastanlage“ geht, nicht mehr möglich sind.
So hatte später nur Helmut Adamaschek als Gemeindevertreter die Möglichkeit, etwas zu sagen. Er fasste kurz die Informationsveranstaltung zusammen, lobte sie als Beitrag zur demokratischen Kultur und freute sich darüber, dass durch den Verfahrensfehler (siehe Infokasten) der „Termindruck raus sei“. Adamaschek teilte weiterhin mit, dass mittlerweile alle politischen Parteien gegen privilegierte Anlagen im Außenbereich seien und stellte fest: „Sie haben keine Akzeptanz in der Bevölkerung.“ Gleichzeitig regte er erneut eine generelle Diskussion in der Gemeindevertretung zu solchen Vorhaben an. Das wurde schon einmal abgelehnt. Nun wurde Adamaschek beauftragt, einen Fachmann dafür zu gewinnen. In den nächsten Fachausschusssitzungen soll entschieden werden, ob die Gemeindevertreter seinen Vortrag hören sollen.
Kathrin Voigt ist für Fragen unter 03 39 77/5 07 60 zu erreichen. (Von Sandra Bels und Hajo Nitschke)


22.04.2013

Im Zeichen des Masthähnchens

Bürgerinitiative „Gumtow gegen Tierfabrik“ kündigt erbitterten Widerstand an / Diskussion in Demerthin

DEMERTHIN - Das sechs Millionen Euro teure Stall-Bauvorhaben in Gumtow für 400 000 sogenannte Getreidemasthähnchen droht zu scheitern. Mitglieder der Bürgerinitiative „Gumtow gegen Tierfab-rik“ machten auf einer Infoveranstaltung am Freitagabend im Gemeindezentrum des Gumtower Ortsteils Demerthin deutlich, dass sie alle Möglichkeiten dafür ausschöpfen werden.
Bis zum Freitag lagen in der Gemeindeverwaltung die Pläne aus. Bis einschließlich 3. Mai ist es nun möglich, Einwände zu erheben. „Sagen sie nicht, sie könnten nichts gegen die Anlage ausrichten, sondern nutzen sie das“, appellierte BI-Sprecherin Kathrin Voigt vor der Versammlung. Dann zeigte sie eine ein mal einen Meter messende Holzplatte mit 20 Papierhühnern: „So sehen 20 Tiere auf einem Quadratmeter aus.“
Maja Slansky von der Initiative unterstrich, dass diese Anlage zur Massentierhaltung „einem verschwindend geringen Personenkreis nützt, der Allgemeinheit aber erhebliche Gesundheitsrisiken aufbürdet“. Aufgrund von Abschreibungen seien weder Gewerbesteuereinnahmen abzusehen, noch die zwei oder drei entstehenden Arbeitsplätze Gründe, ein solches Projekt in Kauf zu nehmen.
So steht es auch in einem offenen, am Freitag erneut von dutzenden Unterstützern unterschriebenen Brief, in dem die Investoren aufgefordert werden, das Vorhaben zu stoppen. Es sind die Geflügel Gumtow GmbH und die Irtoma GmbH, die beide in Händen der holländischen Investorenfamilie Groenestege liegen und eigens für das Projekt gegründet wurden. Ihren Sitz haben sie beim Gumtower Landwirt Bernd Teickner. Von ihm pachten die Firmen Flächen, um als Landwirtschaftsbetrieb zu gelten.
40 Prozent des Futtergetreides würde Teickners Anbaubetrieb für die Mast produzieren. Zudem hat er jüngst erst eine Biogasanlage gebaut, die in das „System Getreidemasthähnchen“ passt. Dies erläuterte Ulrich Strätker von der Agrifirm Deutschland GmbH, die auf Ackerbau- und Viehzuchtkonzepte spezialisiert ist: Während Teickners Biogasanlage Wärme für die Mastställe liefert, bekommt sie im Gegenzug Hähnchenmist. „Antibiotikafrei“, wie Strätker betonte: „Sonst würde es ja Problme in der Biogasanlage geben.“ Und auf den Hallendächern entsteht dann Solarstrom.
Planerin Christiane Zimmermann von Eco-Cert attestiert dem Vorhaben Umweltverträglichkeit, sowohl im Hinblick auf die Anwohner wie auch die nahe Jäglitz. Ebenso sei an Brandschutz bis ins Detail gedacht.
Die Bürgerinitiative indes bezweifelt das. Mit Eckehard Niemann vom Arbeitskreis bäuerliche Landwirtschaft erhält sie jetzt Rückenstärkung: Niemann koordiniert bundesweit 200 Initiativen. Er habe allein in den vergangenen Wochen und Monaten mitgeholfen, 45 Massentierhaltungsprojekte zu verhindern.
Niemann sprach von unrentabler „Hähnchen-Überproduktion“ und „Strohmännern für Schlachtkonzerne“ und „europaweitem Verdrängungswettbewerb“. Umweltverträglichkeitsanalysen würden im Sinne ihrer Auftraggeber erfüllt, Genehmigungsbehörden könnten oder wollten oft nicht einschreiten. Er kündigte ein Gegengutachten an.
Dass Antibiotika sehr wohl Probleme in Biogasanlagen verursachen und was Krankheiten in der Mast für Folgen auf die Umgebung haben, darüber referierte Veterinärmediziner Franz Conraths aus Kyritz, als Professor auch an der FU Berlin namhaft.
Ungereimtheiten machte auch der BUND aus. Dessen Vertreter wollen ihrerseits Einwände im Verfahren erheben.
Warum der Investor ein solches Projekt überhaupt in Angriff nimmt, erklärte er vor lachendem Publikum: „Weil ich es bei uns in Holland nicht konnte.“ Bert Groenestege sei dann auf Teickner und das Land samt Biogasanlage gestoßen und hatte die Idee von einer „Win-Win-Situation“.
Am 18. Juni gibt es einen Erörterungstermin bei der Genehmigungsbehörde in Neuruppin. „Die Eintrittskarte ist die Einwendung, die bis 3. Mai erfolgen muss“, erläuterte Axel Heinzel-Berndt vom BUND. (Von Matthias Anke)

22.04.2013

AUF EIN WORT

Kurios
Die zweieinhalbstündige Versammlung zur Hähnchenmastanlage wurde als sachliche Diskussion angekündigt. Ab dem Punkt aber, als sich befürwortende Landwirte meldeten, erhielt sie kuriose Züge. Nicht, weil sich der Kreisbauernverband indirekt hinter die Investoren stellte. Warum sonst forderte Lothar Pawlowski als Prignitzer Vorsitzender, einen „Konsens zu finden“? Nein: Nach dem engagierten Vortrag Eckehard Niemanns vermisste Hähnchenmäster Frank Schmidt aus Sükow Sachlichkeit und sagte in dem Atemzug zu Niemann (für den Fall, dass dieser mehr Ahnung habe): „Ich gebe ihnen meine Ställe. Lassen sie uns rausgehen, das Ding perfekt machen.“ Und Ulrich Strätker sprach plötzlich von entstehenden „Tierappartements“. Weniger kurios: Bürgermeister Freimark und Landwirt Teickner ließen sich zu keiner Äußerung hinreißen. Vielleicht waren sie in Gedanken schon bei der Ortsbeiratswahl. Matthias Anke


16.04.2013

Rederecht für die Bürgerinitiative

Städtebaulicher Vertrag für die Hähnchenmastanlage wurde doch öffentlich diskutiert

GUMTOW - Statt wie ursprünglich geplant nichtöffentlich, wurde in den Fachausschusssitzungen der Gemeindevertretung Gumtow über den Städtebaulichen Vertrag zwischen der Gumtow Geflügel GmbH sowie der Irtoma Geflügel GmbH und der Gemeinde Gumtow öffentlich beraten. In dem Entwurf geht es um den Straßenbau zur Erschließung der geplanten Hähnchenmastanlage in Gumtow-Heinzhof.
Als Erster hatte der Bauausschuss das Thema auf dem Tisch. Eine Delegation der Bürgerinitiative „Gumtow gegen Tierfabrik“ mit Sprecherin Kathrin Voigt, Jane Glaser, Renate Peiker, Ute Niesert, Dorothea Beckmann, Maja Slansky und Rainer Still war gekommen, um die Verlegung der Diskussion in den öffentlichen Teil zu erreichen. Ihnen zuvor kam der Bauausschussvorsitzende Uwe Zimmermann, der gleiches beantragte. Die Ausschussmitglieder Roger Popp und Bernd Teickner stimmten dagegen. Renate Peiker zweifelte Teickners Stimmrecht an, weil er befangen sei, da es um Flächen seines Landwirtschaftsbetriebes gehe. Teickner sagte dann, dass sein Unternehmen zwar nicht vom Projekt profitiere, er aber keinen Grund für den Ausschluss der Öffentlichkeit sehe. Weitere Abstimmungen erfolgten ohne sein Votum.
Schließlich bekamen die Gäste nach Antrag von Kathrin Voigt Rederecht zum Tagesordnungspunkt. Sie wollten unter anderem wissen, wann die Straße auf welche Länge und in welcher Variante ausgebaut wird und wer das bezahlt (Infokasten). Die Mitglieder nutzten ihr Rederecht auch für andere, das Großprojekt betreffende Fragen. Kathrin Voigt, beruflich im Steuerfach tätig, fragte unter anderem, mit wieviel Steuergeld die Gemeinde bei dem Abschreibungsmodell des Projektes rechne? Sie meinte, dass vor dem Ablauf von 15 bis 20 Jahren keine Steuern fällig werden würden.
Gumtows Bürgermeister Stefan Freimark sagte: „Wir hoffen auf Steuern von beiden Unternehmen, die hier ihren Sitz haben.“ Rainer Still erkundigte sich danach, wer die Investoren sind, die den beiden GmbHs vorstehen. Maja Slansky fragte, warum es zwei Investoren für ein Projekt sein müssten und vermutete familiäre Beziehungen dahinter. Gefragt wurde auch, was ist, wenn eine GmbH pleite geht? Zimmermann sagte kurz: „Namen und Verantwortlichkeit sind in den Projektunterlagen genannt. Beide Firmensitze sind hier.“ Es gab weitere Fragen, die für die Gäste nicht ausreichend oder gar nicht beantwortet wurden.
Sie nutzten wohl auch deshalb den Hauptausschuss am Donnerstagabend für weitere Fragen. Kathrin Voigt fragte, ob die Feuerwehr vorbereitet werde, da bei der Federverbrennung Blausäure entstehen könne. „Da greift der Atemschutz“, so Freimark. „Wie schützt sich die Gemeinde vor Havarien, zum Beispiel, wenn Zyanwasserstoff und Blausäure in den Boden gelangen?“ Das wollte Maja Slansky wissen. Das sei vertraglich nicht berücksichtigt, sagte Freimark. Der Boden- und Gewässerschutz unterliege dem Landkreis Prignitz. Die Gemeinde könne sich da nur schlecht absichern. Eventuell ginge das per Kaution, die wohl die 100 000 Euro übersteigen würde, was Freimark für unmöglich hält. Er ist sich sicher, dass der Kreis im Notfall auf seine Kosten tätig werden müsse. Freimark will sich aber beim Kreis nach dem Verfahren bei Umweltschäden erkundigen.
Beim Tagesordnungspunkt „Anfragen“ regte der zweite Sprecher der Bürgerinitiative und Gemeindevertreter Helmut Adamaschek an, zu einer der nächsten Gemeindevertretersitzungen Fachleute einzuladen, die über die negativen Auswirkungen solcher Großprojekte berichten, und Vertreter von Gemeinden, die sich ihre Planungshoheit für derartige Vorhaben zurückgeholt haben.
Lediglich der Bürgermeister äußerte sich dem Vorschlag gegenüber positiv. Die Mehrheit der anderen Ausschussmitglieder lehnte diese Art der Information ab und meinte, dass Interessenten ja zu der Versammlung der Bürgerinitiative am 19. April um 18.30 Uhr ins Gemeindehaus Demerthin gehen könnten.
Den Städtebaulichen Vertrag will Freimark überarbeiten und ihn zur übernächsten Gemeindevertretersitzung zum Beschluss stellen. Für den 25. April sei es zu spät, da der Investor den Entwurf noch nicht erhalten habe. (Von Sandra Bels und Hajo Nitschke)


06.04.2013

Sichtbarer Protest

Kathrin und Torsten Voigt aus Gumtow zeigen, dass sie keine Hähnchenmast vor der Haustür wollen

Protest...Bildvergrößerung
Protest...
GUMTOW/HEINZHOF - Die neu gegründete Bürgerinitiative gegen die vorgesehenen Hähnchenmastanlagen in Gumtow/Heinzhof plant eine erste Informationsveranstaltung. Auf dem Feld der siebenköpfigen Familie Voigt in der Nähe ihres Wohnhauses prangt am Gitter eines Transportanhängers ein Protest-Spruchband. „Gegen Tierfabrik Gumtow-Heinzhof“ ist darauf zu lesen. So lautet auch der Name der gegründeten Bürgerinitiative (BI). Nebenbei bemerkt: Der richtige Name des Siedlungssplitters lautet eigentlich Heinshof. Er wurde nach den letzten Besitzern und Bewirtschaftern Karl und Fritz Heins (von 1920 bis 1945) benannt. Das wissen heute aber nicht mehr viele Menschen und so kommt die Schreibweise mit dem z zustande. Sie hat sich eingebürgert, auch in den Antragsunterlagen der beiden Investoren für die geplanten Hähnchenmastanlagen mit einer Gesamtkapazität von 400 000 Tieren.
Die zweite Sprecherin der Bürgerinitiative gegen die Anlagen ist Kathrin Voigt. Sie wohnt mit ihrem Mann Torsten und ihrer Familie schon seit Jahrzehnten in Heinzhof. Ihren Protest erklärt die junge Frau so: „Zwei Hähnchenmastanlagen in dieser Dimension in einem Komplex, neben Milchvieh- und -mastanlagen, Klärwerk, künftiger Biogasanlage, das ist Wahnsinn und geht gegen die Natur und die Umwelt und in erster Linie gegen unsere Kinder, die auch später noch hier leben sollen.“ Über den Wertverlust der betroffenen Grundstücke will Kathrin Voigt noch gar nicht nachdenken. „Eigentlich ist es schön hier, wir wohnen und leben gerne hier – aber nicht neben industrieller Tierproduktion um jeden Preis“, so die Mutter.
Die Bürgerinitiative hat gerade erst wieder getagt bei ihrem ersten Sprecher Helmut Adamaschek in Luisenhof. Er und Kathrin Voigt haben darüber eine kurze Pressemitteilung verfasst. Darin wird berichtet über die Planung und Organisation einer Informationsveranstaltung der Initiative am 19. April um 18.30 Uhr im Gemeindesaal in Demerthin. Die Veranstaltung soll die Bürger der Gemeinde Gumtow und darüber hinaus über die Folgen der geplanten Hähnchenmastfabrik informieren, so die Sprecher. Fachleute vom Bund für Natur- und Umweltschutz, vom Arbeitskreis bäuerliche Landwirtschaft (ABL) und Mitglieder anderer Bürgerinitiativen gegen Massentierhaltungen sollen dabei sein. Und man will auch die Investoren der Hähnchenmastanlage bei Heinzhof zu Wort kommen lassen.
Die Initiative zur Verhinderung der Tierfabrik soll auch andere Kommunen auf die Gefahren solcher Anlagen aufmerksam machen. „Ob 50 000 oder 400 000 Tiere auf engstem Raum zusammengepfercht (auf einem Quadratmeter 39 Kilogramm Lebendgewicht oder rund 20 Hähnchen) – die Politik muss solche Anlagen verbieten“, sagen die Sprecher.
Die Prignitzer Bürgerinitiative hat Zulauf, spricht aktuell von um die 50 Mitglieder. Neu hinzugekommen sind laut Kathrin Voigt auch mehrere Dannenwalder. Sie würden sich Sorgen um den zu erwartenden zusätzlich hohen Lkw-Verkehr durch ihr Dorf machen und um die Verbreitung gefährlicher Keime in diesem Zusammenhang.
„In den Unterlagen der Antragsteller liest sich alles schön: kein Tierleid, keine Gefahren, keine Belästigungen“, sagten Kathrin und Torsten Voigt. Sie halten dagegen, dass allein beim Ausstallen pro Durchgang in je vier Tagen und Nächten etwa 360 000 Schlachthähnchen abtransportiert werden würden, die Leeranfahrten noch nicht eingerechnet. Die Hähnchen in den Transportern seien voller Keime, die während der Fahrten ins Freie wirbeln könnten. „Wir haben Studien von drei freien promovierten Gutachtern aus Niedersachsen, die über solche Ausstallungs- und Transportsituationen, über Bioaerosole, Biotoxine, über Keimeverbreitungen geschrieben haben“, sagen Kathrin und Torsten Voigt.
Die Eltern denken an ihre und andere Kinder, die zur Heinzhofer Bushaltestelle laufen müssen auf der Kreisstraße ohne Bürgersteig bei erhöhtem Verkehrsaufkommen. Voigts graut aber auch die laut Unterlagen gefahrlose Einleitung des Regenwassers von den Stalldächern in die Jäglitz. „Die Dächer sind die reinsten Keimparadiese aus der Stallluft per Entlüftung“, so Torsten Voigt. Er glaubt, dass die Tierfabrik in den Unterlagen nicht erwähnte Auswirkungen auf die Umwelt und die Bodeneinträge haben werde.
Voigt freut sich darüber, dass Einwohner unter anderem aus Gumtow, Dannenwalde, Friedheim, Krams, Döllen und Schrepkow gegen diese Massentierhaltung und ihre Risiken sind. Gegenwärtig würde die Bürgerinitiative Anfragen zum Thema aus den genannten Orten, aber auch aus Kyritz erhalten. Von dort gebe es auch Mitglieder. Laut Pressemitteilung verspricht die Bürgerinitiative weitere Informationen, stellt auf Anfrage die „Allgemein verständliche Kurzfassung der Ausschreibungsunterlagen“ zur Verfügung. (Von Hajo Nitschke)
Kontakt zur Bürgerinitiave gibt es unter der E-Mail-Adresse: bigumtow@aol.de.

25.03.2013

Gumtower wehren sich

Bürgerinitiative gegen den geplanten Bau einer Hähnchenmastanlage bei Heinshof gegründet

GUMTOW - In der Gemeinde Gumtow hat sich die Bürgerinitiative (BI) „Gumtow gegen Tierfabrik“ gegründet. Etwa 40 Personen gehören ihr an. Das teilte jetzt einer der Sprecher der BI, Helmut Adamaschek, auf MAZ-Nachfrage mit. Die zweite Sprecherin ist Kathrin Voigt aus Heinshof. Die Bürger würden sich um die Lebensqualität in ihrer Gemeinde sorgen im Zusammenhang mit dem geplanten Bau einer Hähnchenmastanlage bei Gumtow. Deshalb hätten sie sich zusammengeschlossen.
Die Gründungsversammlung fand jüngst in Luisenhof bei Adamaschek statt. Einwohner aus Gumtow, Friedheim, Krams, Schrepkow und Kolrep seien unter anderem dabei gewesen.
„Die Bürgerinitiative hat sich zum Ziel gesetzt, die weitgehend hinter dem Rücken der Öffentlichkeit geplante Hähnchenmastanlage für 400 000 Hähnchen in Heinshof zu verhindern und eine demokratische Mitsprache der Bürgerinnen und Bürger zu bewirken“, heißt es in einer Pressemitteilung der BI. Die Anlage sei überdimensioniert. Die Risiken für Umwelt und Gesundheit seien nicht kalkulierbar.
„Wir wollen uns zunächst ausgiebig über das Vorhaben informieren“, so Adamaschek. Für ihn ist das Problem die Rechtslage. „Der Gesetzgeber muss die Bremse für solche Vorhaben ziehen.“ Die Gesetze seien schlecht, und das sei das Problem, meint er. Man könne nicht gegen die Akzeptanz der Leute in der betroffenen Region solche Anlagen bauen. Adamaschek sagt das, weil die Gemeinde Gumtow nur eine Stellungnahme zum Vorhaben abgeben müsse, Bebauungsplan oder Zustimmung der Gemeinde aber keine Voraussetzungen seien.
„Die Diskussion wollen wir in aller Ruhe und sachlich führen“, so der Sprecher. Eine öffentliche Informationsveranstaltung soll es am 19. April im Gemeindezentrum Demerthin geben. Neben Fachleuten aus Holland, wo der Bau derartiger Anlagen laut Adamaschek wieder rückläufig ist, sollen auch die Investoren für das Vorhaben in Gumtow eingeladen werden. Das sind die Gumtow Geflügel GmbH und die Irtoma Geflügel GmbH.
In der jüngsten Gemeindevertretersitzung sollte die Beratung über die Anlage nichtöffentlich stattfinden. Jedoch beantragte Adamaschek, der auch Gemeindevertreter ist, den Punkt in den öffentlichen Teil zu legen. Das geschah. Bereits im Vorfeld hatte Renate Peiker aus Gumtow kritisiert, dass das Vorhaben scheinbar ohne Öffentlichkeit abgehakt werde. Sie war zur Sitzung gekommen, um mehr zu erfahren. Dieses Ziel verfolgte auch Rainer Still aus Krams, der „über das Vorhaben bisher kaum etwas öffentlich gehört hatte“, wie er sagte. Deshalb fragte Still nach den Investoren und danach, wie die Gemeinde zu dem Vorhaben steht. „Kann sie es verhindern oder will sie die Anlage dulden?“, fragte Still.
In der Einwohnerfragestunde bekam er die Auskunft von Bürgermeister Stefan Freimark, dass die Gemeinde zum Bauantrag Stellung nehmen solle. Diese Antwort gab es jedoch nur auf Drängen von Adamaschek, der darauf hinwies, dass Still kein Fragerecht mehr hat, wenn der Tagesordnungspunkt behandelt wird. Freimark verwies weiterhin auf die öffentliche Auslegung der Unterlagen. Seit gestern sind die Pläne in der Gemeindeverwaltung einzusehen, und zwar bis zum 19. April. Einwendungen können während der Einwendungsfrist, die bis einschließlich 3. Mai dauert, schriftlich erhoben werden. Die Bürgerinitiative will die Unterlagen durcharbeiten und dann ihre Einwendungen formulieren.
Die Bürgerinitiative ist offen für Interessierte und per E-Mail an die Adresse BIGumtow@aol.de oder unter 01 72/3 13 77 17 erreichbar. (Von Sandra Bels)
 



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Viele Grüße

Rita Heß

www.unsbuergernstinkts.de
email: bi@unsbuergernstinkts.de

Mitglied im Aktionsbündnis SH
Bauernhöfe statt Agrarfabriken

Sonntag, 28. April 2013

AbL-Pressemitteilung: Neues Baurecht begrenzt Agrarfabriken und nützt Bauern und Bürgern


Mit der Bitte um Veröffentlichung 
und mit freundlichen Grüßen

Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft - AbL
Landesverband Niedersachsen-Bremen - Pressesprecher:
Eckehard Niemann, Varendorfer Str. 24, 29553 Bienenbüttel
0151-11201634 -
eckehard.niemann@freenet.de  
 
Bitte beachten Sie auch die Informationen in der Anlage.
Bitte Pressemitteilungen mit Hinweis auf die neuen Möglichkeiten Eurer BI und der Pflicht der Gemeinde-Vertreter
 
 

AbL-Pressemitteilung:
Neues Baurecht begrenzt Agrarfabriken und nützt Bauern und Bürgern

Als „weiteren Meilenstein auf dem Weg zum Ende der Agrarfabriken und für eine flächengebundene und artgerechteTierhaltung in mittelständisch-bäuerlichen Strukturen “ bewertet die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) die Einigung im Bundestag zum neuen Bundesbaugesetzbuch. Zu diesem Teilerfolg im Baurecht hätten neben vielen Bürgerinitiativen und Umwelt-, Tierschutz- und Agrar-Verbänden vor allem auch kommunale Spitzenverbände und bauern- und bürgernahe Parlamentarier aller Parteien beigetragen. AbL-Agrarindustrie-Experte Eckehard Niemann rief die Gemeinden auf, ihre neuen Rechte zu nutzen und keine Bebauungspläne mehr für gewerbliche Stallanlagen zu beschließen, die oberhalb der Grenzen von 1.500 Schweinemast-, 560 Sauen-, 30.000 Masthühner-, 15.000 Legehennen- , 15.000 Puten- oder 600 Rinderplätze lägen. Dies gelte auch für laufende Antragsverfahren.  

Die bundesweit etwa 200 Bürgerinitiativen des Netzwerks „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“, auf deren Druck hin bereits mehr als 50 beantragte Tierfabriken direkt und mehrere hundert durch einen Rückzug potentieller Investoren verhindert worden seien, könnten die neuen Rahmenbedingungen nun umso erfolgreicher nutzen. Im Interesse bäuerlicher Betriebe liegen laut AbL auch die Filtererlasse für agrarindustrielle Großanlagen, die Vorgaben der EU zum Tierschutz und zur Verteilung der Fördergelder, ein Ende der Baurechts-Privilegierung auch für flächenstarke Großmastanlagen, eine echte Futterflächen-Bindung der Tierhaltung und die Beendigung der Systemabhängigkeit der Mast von Antibiotika.  
                                                                                1.640 Zeichen      -      26.04.2013


Ergänzende Informationen:

Bürgerinitiativen- und Verbände-Netzwerk „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“ stoppt binnen 4 Monaten 16 Tierfabriken für 880.000 Masthühner, 70.000 Schweine und 20.000 Puten  

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) berichtet über die Verhinderung immer neuer Großmastanlagen durch das bundesweite Bürgerinitiativen- und Verbände-Netzwerk „Netzwerk Bauernhöfe statt Agrarfabriken“. AbL-Agrarindustrie-Experte Eckehard Niemann beglückwünschte die beharrlichen Agrarfabriken-GegnerInnen und Gemeinden zu diesen Erfolgen und wies darauf hin, dass in den letzten drei Jahren seit Gründung des Netzwerks „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“ mehr als 50 Agrarfabriken erfolgreich verhindert oder vorläufig gestoppt worden seien. Hinzu kämen vermutlich mehrere hundert ursprünglich geplante Anlagen, deren Investoren jedoch wegen der zu erwartenden Auseinandersetzungen von ihren Vorhaben Abstand genommen hätten.

Allein in den letzten 4 Monaten sind laut AbL 16 Großanlagen gestoppt worden:

Ende 2012 setzte der BUND im mecklenburgischen Kuppentin (bei Plau) die vorläufige Stillegung einer 130.000er Hähnchenmastanlage gerichtlich durch, die zuvor vom Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt genehmigt worden war. Das OVG Greifswald forderte eine Umweltverträglichkeitsprüfung hinsichtlich eines benachbarten Europäischen Naturschutzgebiets.

Ebenfalls im Dezember erreichte die Bürgerinitiative Dielmissen die Versagung der Genehmigung einer Hähnchenmastanlage durch den Landkreis Holzminden.

Vor einigen Wochen erreichte die sächsische Gemeinde Zschepplin beim OVG Bautzen eine ähnlich aufschiebende Wirkung gegenüber den Bauplänen dänischer Investoren für eine 11.000er-Schweinemastanlage im Ortsteil Krippehna. Vor einer letztinstanzlichen Entscheidung dürfte die Anlagen nicht gebaut oder betrieben werden.

Ende Januar war die mecklenburgische Gemeinde Mestlin vor dem Verwaltungsgericht Schwerin erfolgreich mit ihrer Forderung nach einer vorläufigen Stillegung einer 2008 genehmigten 1500er Schweineanlage – deren Bau habe gegen die Vogelschutzrichtlinie verstoßen.

Das OVG Magdeburg entschied zugunsten der klagenden Stadt Genthin, dass der agrarindustrielle Straathof-Konzern eine auf 50.000 Ferkelplätze erweiterte frühere LPG-Anlage auf genehmigte 11.000 Tiere binnen 4 Monaten zurückbauen muss. 
  
Im  Februar erfolgte außerdem die vorläufige Stillegung zweier Hähnchenmastanlagen im emsländischen Wippingen mit 84.000 Stallplätzen. Gegen das Vorhaben hatten gut 100 Privatpersonen und zehn Verbände Einwendungen erhoben und gegen die Genehmigung durch den Landkreis Emsland sowie gegen den sofortigen Baubeginn Widerspruch eingelegt. Das Verwaltungsgericht Osnabrück folgte der Klage des NABU und ihres Anwalts Peter Kremer, die die unzureichende gutachterliche Berücksichtigung der Stickstoff-Emissionen auf die benachbarte Natur und die Gefährdung der Anwohner durch Bioaerosole moniert hatten.

Ende Februar stoppte die Bürgerinitiative Diesdorf  (bei Salzwedel) mit Unterstützung des Bürgerinitiativen- Netzwerks und des BUND eine geplante 200.000er-Hähnchenmastanlage.

Und am 1. März gaben der BUND Thüringen und die Bürgerinitiative „Diamantene Aue“ den Erfolg der Klage beim Verwaltungsgericht Weimar gegen die Genehmigung einer 8000er Schweinemastanlage  in Oldisleben bekannt. Die Beeinträchtigung benachbarter FFH-Gebiete und Biotope war bei der Genehmigung durch das Landesverwaltungsamt nicht richtig berücksichtigt worden.   

Im mecklenburgischen Wattmannshagen wurde der Bau einer 200.000er Hähnchenmastanlage gestoppt.

Anfang März stoppte das Amt für Raumordnung und Landesplanung Region Rostock den Neubau einer Mastanlage für 7.900 Schweine in Suckwitz wegen fehlender Verträglichkeitsuntersuchungen zum Naturschutz und zur Betroffenheit des Tourismus unbefristet gestoppt.

Im März 2013 untersagte das Verwaltungsgericht Osnabrück in Bippen die Rodung von 1,7 ha Wald im Naturpark Teutoburger Wald für 2 x 50.000 Hähnchenmastplätze.

Ende März erreichte die Bürgerinitiative Hüllhorst/Tengern (bei Minden), dass der Investor seinen Antrag auf Bau einer 39.000er Hähnchenmastanlage zurücknahm.   

Ebenfalls im März wies das OVG Münster die Beschwerde eines Investors zurück, der seine Putenmastanlage von 35.000 auf 55.000 Mastplätze auftstocken wollte, obwohl sie teilweise in einem Naturschutzgebiet lag.

Anfang April 2013 zog auch der Investor für zwei Hähnchenmastanlagen (85.000 Mastplätze) im niedersächsischen Springe/Boitzum unter dem Druck der örtlichen Bürgerinitiativen des Landesnetzwerks „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“ seinen Bauantrag zurück.  

Der Landkreis Stade versagte aus Immissionsschutzgründen die Genehmigung für einen 2.000er Schweinemaststalls.

Der niederländische Agrarindustrielle Straathof muss laut Urteil des Landesverwaltungsgerichts eine ungenehmigte Biogasanlage bei seinen Schweine-Anlagen in Binde (bei Salzwedel) stilllegen, dies droht auch weiteren ungenehmigt gebauten Stallanlagen.  
 
 



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Viele Grüße

Rita Heß

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Mitglied im Aktionsbündnis SH
Bauernhöfe statt Agrarfabriken

ENDLICH!!!!! Bau-Privilegien für Tierfabriken fallen weg


ENDLICH EIN 1:SCHRITT
"Aufgrund von Bau-Privilegien hatten Agrarindustrielle bislang recht leichtes Spiel, wenn sie neue Tierfabriken errichten wollten. Selbst wenn Kreise, Städte und Gemeinden gegen den Bau dieser Fabriken waren, konnten sie kein Veto dagegen einlegen, denn dem Bau von Ställen inkl. großer Tierfabriken kam eine rechtlich fixierte Bevorzugung zuteil. Tierfabriken zu verhindern war bis jetzt fast schon eine Herkulesaufgabe, die ohne Rechtsbeistand und Gutachter (Nachweis von gravierenden Umweltschäden) kaum zu bewältigen war.
Das alles ändert sich jetzt, denn am Donnerstag hat der Deutsche Bundestag fraktionsübergreifend eine Änderung des Baugesetzbuches beschlossen, wodurch die Bau-Privilegien deutlich abgeschwächt werden und Gemeinden ihr bislang fehlendes Vetorecht bei Stallbauten erhalten – zumindest ab einer gewissen Größe. Die Grenzen liegen bei Ställen für 1.500 Mastschweine, 560 Sauen, 30.000 Masthühner, 15.000 Legehennen, 15.000 Puten und 600 Rindern. Es gibt allerdings auch eine Ausnahme: Wenn mehr als 50% des benötigten Futters auf der eigenen Fläche produziert werden können, bleiben die Stallbauten privilegiert (das Vetorecht entfällt).
Trotz dieser Ausnahme werten wir diesen Teil der (insgesamt noch größeren) Novellierung des Baugesetzbuches als wichtigen Schritt auf dem langen Weg zur Abschaffung der Massentierhaltung und beglückwünschen die Bundesregierung zu dieser Entscheidung gegen den Widerstand der Agrarindustrie. Allerdings muss auch gesagt werden, dass CDU/CSU und FDP sich anders entschieden hätten, wenn es für sie nicht notwendig gewesen wäre, eine Mehrheit im Bundesrat zu organisieren. So musste die SPD mit ins Boot geholt werden, ohne die es sicherlich nicht zu den o. g. Verbesserungen gekommen wäre."
http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/bau-privilegien-tierfabriken-fallen-weg


"Der Wegfall der Bau-Privilegien wird den ohnehin schon erfolgreichen Widerstand gegen den Bau neuer Tierfabriken weiter beflügeln.Wenn auch in Ihrer Umgebung der Bau einer Tierfabrik geplant ist, dann wenden Sie sich bitte an das Netzwerk »Bauernhöfe statt Agrarfabriken«, das wir gemeinsam mit anderen Organisationen tragen. Dort wird Ihnen mit Rat und Tat geholfen!"

Meine grüne Seite



Meine grüne Seite - Dezember 2011 - 201?


Posted: 27 Apr 2013 12:30 PM PDT
Kanari und Namaquatauben

Posted: 27 Apr 2013 11:32 AM PDT
Björn Benz
Manfred Paukstadt
Renate Paukstadt
Siegfried Adam



Tierschutznachrichten



 
Albert Schweitzer Stiftung
Wegfall von Tierfabrik-Privilegien
Durch die in dieser Woche beschlossene Novelle des Baugesetzbuches erhalten Gemeinden endlich ein Vetorecht, wenn es um den Bau von Tierfabriken geht. Das macht die entsprechende Kampagnenarbeit deutlich leichter. Ein wichtiger Schritt! mehr...

Endlich erste EU-Klagen
Endlich verklagt die EU-Kommission die ersten Mitgliedsstaaten wegen Nichteinhaltung des europäischen Tierschutzrechts. Auch Deutschland droht eine Klage. Wir fordern eine harte Gangart gegenüber allen Staaten, die die großzügigen Umstellungsfristen nicht einhalten. mehr...

Tierkalender Mai
Das neue Motiv unseres Tierkalenders ist da. Den Desktop-Hintergrund können Sie sich wie immer kostenfrei herunterladen. Und wie immer hoffen wir, dass Ihnen unsere Bildauswahl für den neuen Monat gefällt! mehr...
Selbstmedikation
Der Tagesspiegel hat einen Artikel über Tiere gebracht, die instinktiv oder aus Erfahrung bei Krankheiten und Parasiten zu Naturheilmitteln greifen. Von der Taufliege bis zum Schwein werden spannende Beispiele gebracht. mehr...

Der Prozess
Wenn Sie unseren Newsletter schon länger erhalten, dann wissen Sie, dass wir immer wieder über einen Justizskandal in Österreich berichtet haben, der beinahe zu langjährigen Gefängnisstrafen für Aktive geführt hätte. Jetzt gibt es eine Doku über die Vorgänge auf DVD. mehr...

Vegan-Shirts
Der vegane Weltrekordhalter Michael Griesmeier hat ein T-Shirt herausgebracht. Pro verkauftem Exemplar spendet er einen Euro für unsere Arbeit. mehr...
Antworten Sie bitte nicht auf diese Mail, da die Adresse nur für den Versand eingerichtet ist.

Impressum (Auszug)
Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt
Reinhardtstraße 3
D-10117 Berlin
Vollständiges Impressum|
Kontakt | Tieren helfen


Samstag, 27. April 2013

Kidnapping and murder, dogs in Thailand


Yes that is exactly what it is - Kidnapping & Murder. As much footage and photos as I have seen over my last 35 years in the AR movement, I am still as shocked and saddened as I was when I first learned of this horrific industry. I so admire those who can face this in the physical, photograph and film it - exposing it to the world. I have photographed much in my life - not sure how I would cope with something like this :( but I would - I would have to ... for them.


http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=PFAqbWOORPo

Hallo!

Ich habe soeben die Petition "Stop The Dog Meat Smuggling Trade!" auf Change.org unterzeichnet, weil mir das Thema am Herzen liegt.

Können Sie das auch tun? Hier ist der Link:

http://www.change.org/de/Petitionen/stop-the-dog-meat-smuggling-trade?share_id=vVgZHSNeEq&utm_campaign=signature_receipt&utm_medium=email&utm_source=share_petition

Vielen Dank!

Manfred 

BfN Pressemitteilung

BfN Pressemitteilung

Bonn/Saarbrücken 26. April 2013: Heute wurde in Saarbrücken ein Projekt
zum Schutz und Entwicklung von Alt- und Totholz in Wäldern als Lebensraum
für viele seltene Arten gestartet. In den kommenden sechs Jahren werden
Experten mit privaten und öffentlichen Forstbetrieben neue Strategien und
Managementkonzepte erarbeiten, um den bislang weitgehend unbeachteten
Lebensraum Alt- und Totholz in die bestehende Waldbewirtschaftung auf
ganzer Fläche mit einzubinden. Dazu stellt das Bundesumweltministerium
(BMU) aus dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt ca. 1,4 Millionen Euro
zur Verfügung. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) begleitet das
Naturschutzprojekt des NABU Saarland als Bewilligungsbehörde fachlich.
Zusammen mit Fördermitteln des saarländischen Umweltministeriums und
Mitteln des NABU stehen so für das „Totholzprojekt“ insgesamt fast 1,9
Millionen Euro zur Verfügung.

Bundesumweltminister Peter Altmaier: „Mit diesem Projekt tragen wir dazu
bei, Wälder als eine Schatztruhe der Natur zu bewahren und zu schützen.
Die Bedeutung unserer Buchenwälder zeigt sich daran, dass im Jahre 2011
fünf deutsche Buchenwaldgebiete mit herausragenden alten Waldbeständen in
die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen wurden. Einer nachhaltigen und
an Naturschutzaspekten orientierten Forstwirtschaft kommt somit eine
entscheidende Rolle zu.“

BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel: „Aus Naturschutzsicht besonders
wichtig ist der Erhalt der wertvollen älteren Buchenwälder von über 160
Jahren. Denn die Alters- und Zerfallsphasen alter Bäume bieten ganz
spezielle Strukturen und Lebensräume, auf die viele seltene und in ihrem
Bestand gefährdete Arten (u.a. Holz bewohnende Insekten, Pilze und
Flechten bzw. sog. Urwaldreliktarten) angewiesen sind. Nur noch auf
insgesamt weniger als 0,3 Prozent der Fläche Deutschlands sind aber diese
älteren Buchenwälder noch vorhanden, da die Buche relativ "frühzeitig",
d. h. im Alter von 120 bis 140 Jahren geerntet wird. Totholz ist ein
Paradies für die biologische Vielfalt. Umso wichtiger ist es, dass sich
Initiativen und Projekte wie das heute vorgestellte eingehend mit dem
Thema Totholz beschäftigen, angepasste Bewirtschaftungsstrategien für die
Waldwirtschaft entwickeln und sie einer breiten Öffentlichkeit
näherbringen.“

Der natürliche Alterungs- und Zerfallsprozess des Waldes wird in der
modernen Forstwirtschaft kaum berücksichtigt, weil die Bäume dann
geerntet werden, wenn sie gut zu vermarkten sind. Das ist der Grund,
weshalb alte und totholzreiche Wälder mit ihren Lebensgemeinschaften
heute kaum noch anzutreffen sind.

Das Projekt hat den Titel „Entwicklung und Förderung von Alt- und
Totholzbiozönosen durch eine nachhaltige Bewirtschaftungsstrategie in
saarländischen Forstbetrieben“. Auf Basis aktueller Erfassungsdaten zu
Vegetation, Tierarten und Pilzen in ausgewählten Buchenwaldbeständen des
Saarlandes sollen im „Totholzprojekt“ insbesondere die Restpopulationen
der Alt- und Totholzbiozönosen identifiziert, vernetzt und somit
letztendlich bewahrt bzw. weiterverbreitet werden. Dafür müssen
ausreichende Altholzstrukturen kontinuierlich und flächendeckend
entwickelt und erhalten werden, wobei hier besonderes Augenmerk auf dem
Überleben der stark bedrohten Urwaldreliktarten liegt. Im Laufe des
Projektes sollen außerdem Handlungsempfehlungen zu den Themen
Arbeitssicherheit und Verkehrssicherung im Wirtschaftswald erarbeitet
werden, die anschließend von Waldbesitzern und Forstbetrieben durch
Praxisleitfäden konkrete Anwendung finden.

Ein wichtiger Teil des Projektes ist auch die Information einer breiten
Öffentlichkeit. Alle entscheidenden Akteure aus Politik, Forstwirtschaft,
Forschung und Bevölkerung werden durch eine umfassende Kommunikation in
Diskussionsforen, mit Fachexkursionen und Publikationen sowie
Ausstellungen informiert und eingebunden. Als wichtige
Kommunikationsplattform ist im Rahmen des Projektes der Bau eines
Informationszentrums vorgesehen. Hier werden die gewonnenen Ergebnisse
repräsentativ und nachhaltig einer breiten Öffentlichkeit zugänglich
gemacht und kommuniziert.

Hintergrund: Totholz-Projekt
Auch wenn die Bezeichnung „Totholz“ etwas anderes vermuten lässt, ist
Alt- und Totholz ein Lebensraum, der in seiner strukturellen Vielfalt
seinesgleichen sucht. Durch seine vielfältigen Lebensraumstrukturen ist
Totholz von zahlreichen Tier- und Pflanzenarten besiedelt. Zahllose Arten
von Insekten, Spinnen, Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren, wie
z.B. Fledermäuse, finden hier ein Zuhause. Wenn ein Baum sein natürliches
Alter erreicht hat und nach vielen Jahrzehnten zu einem echten
Baumveteranen gereift ist (bei der Buche mit ca. 300 Jahren), dann
entfaltet sich erst sein wahrer ökologischer Wert. Diese aus ökologischer
Sicht entscheidende Lebensphase des Baumes fehlt aber leider fast
vollständig in unseren Wirtschaftswäldern.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter:

http://www.Totholz.NABU-Saar.de

Diese Pressemitteilung finden Sie auch unter:
http://www.bfn.de/0401_pm.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=4567


Hrsg: Bundesamt für Naturschutz
Referat Presse/Öffentlichkeitsarbeit
Konstantinstraße 110
53179 Bonn
Fon: 0228/8491 - 4444
Fax: 0228/8491 - 1039
presse@bfn.de
www.bfn.de

Freitag, 26. April 2013

NABU Newsletter


Berlin, 26. April 2013

Lieber Manfred Paukstadt,

der Schreiadler gehört zu den am stärksten bedrohten Vogelarten: Nur noch 90 Paare leben in Deutschland und es werden von Jahr zu Jahr weniger. Eine Chance zur Vermehrung des Bestandes besteht jedoch in der Aufzucht und Auswilderung frühzeitig verstoßender Küken.

Mit einer Spende können Sie uns bei der Rettung der seltenen Schreiadler helfen!

Unterstützen Sie den Schreiadler-Schutz

Während der Schreiadler akut von der Ausrottung bedroht ist, erobert sich der Wolf einst verlorene Lebensräume zurück. Allerdings werden in Sachsen - Deutschlands Wolfsland Nummer Eins - in letzter Zeit Stimmen laut, die den Abschuss der Wölfe fordern und alte Vorurteile gegen Isegrim in Stellung bringen.

Unterstützen Sie unsere Forderung nach einem andauernden Schutz der Wölfe und senden Sie eine E-Mail an die Fraktionsvorsitzenden des sächsischen Landtags!

Jetzt Petition unterzeichnen
Erfahren Sie mehr über die Märchen rund um den Wolf

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Ihre Friederike Opitz

Am 30. April ist "Tag des Wolfes"

Die Wahrheit über Rotkäpchen und den bösen Wolf

Wer glaubt heute noch daran, dass der Klapperstorch die Babys bringt? Niemand! Doch das Märchen vom "bösen Wolf" und dem Rotkäppchen hält sich bis heute beharrlich. Deshalb sagen wir: "Rotkäppchen lügt!" und räumen zum Tag des Wolfes mit den Märchen auf. Mehr
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Zweite Chance für Schreiadler-Junge

Helfen Sie uns, die Schreiadler vor dem Aussterben zu retten!

Chance für den bedrohten Schreiadler: Beim sogenannten Kainismus überlebt in der Regel nur eines von zwei Küken. Das zweite kann daher aus dem Nest genommen und in einer Auswilderungsstation großgezogen werden. Unterstützen Sie uns dabei, den seltenen Adler zu schützen. Mehr
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Kehrt Gustav doch noch zurück?

Der NABU-Senderstorch nähert sich Schleswig-Holstein

Nachdem vier unserer fünf Senderstörche den Weg in ihr Brutgebiet gefunden haben, flog Gustav noch eine Weile zwischen dem Emsland und den Niederlanden umher. Doch nun nähert er sich wieder Schleswig-Holstein. Wir sind gespannt, ob er nun doch noch zu seinem Nest zurückkehrt. Mehr
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Rote Nasen, tränende Augen

Tipps zur Heuschnupfen-Vorbeugung und -Behandlung

Bis zu 20 Prozent der Bevölkerung leiden an Heuschnupfen und entwickeln eine Überempfindlichkeit gegen Eiweiß-Bestandteile bestimmter Pollen. Der Körper hält die eigentlich harmlosen Pollen für gefährlich und schießt mit einer allergischen Sofortreaktion weit über das Ziel hinaus. Mehr
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Exkursionsziele zur Bekassine

Beobachten Sie den Vogel des Jahres 2013

Besonderes Naturschauspiel: Der scheue und seltene Vogel des Jahres 2013, die Bekassine, ist zur Zeit besonders gut zu sehen und markiert mit eindrucksvollen Balzflügen seine Reviere. Der NABU gibt Tipps, wo dieses einmalige Spektakel am besten beobachtet werden kann. Mehr
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Jahresvogelkartierung

Bundesweite Erfassung der Bekassine

Der Bestand der Bekassine nimmt seit Jahrzehnten bundesweit stark ab. Wie es heute um die Bekassine steht, wollen wir mit Hilfe einer bundesweiten Bekassinenkartierung herausfinden. Melden Sie uns Ihre Beobachtungen und helfen Sie uns dabei, die Bestände der Bekassine zu untersuchen. Mehr
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Spenden Sie für Maßnahmen gegen den Vogelmord

Fangnetze an Ägyptens Küste werden zur tödlichen Falle

Tödliche Falle auf 700 Kilometern: An der ägyptischen Mittelmeerküste steht die größte Vogelfanganlage der Welt. Auch Vogelarten wie die Nachtigall oder der Ziegenmelker sind davon stark bedroht. Unterstützen Sie uns mit einer Spende im Kampf gegen den Vogelmord in Ägypten. Mehr
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Storchen-Webcam

Beobachten Sie das Storchenpaar Rolf und Maria beim Nestbau

Mit der NABU-Webcam können Storchenfreunde nicht nur das Storchenpaar Rolf und Maria beobachten, sondern auch ihre Jungstörche. 2012 waren 23 Storchenpaare aus ihrem Winterquartier nach Hamburg zurückgekehrt. Davon brüteten aber nur 15 Paare und zogen zusammen 37 Junge groß. Mehr
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Katzen eine Gefahr für Vögel?

NABU gibt Tipps zum Umgang mit Katzen zur Brutzeit der Vögel

Der NABU Hamburg bittet Katzenbesitzer, Rücksicht auf die heimische Vogelwelt zu nehmen. Jede freilaufende Katze erbeutet jährlich zwischen 30 und 47 Singvögel. Der NABU empfiehlt, Katzen zumindest von Mitte Mai bis Mitte Juli insbesondere in den Morgenstunden nicht im Freien laufen zu lassen. Mehr
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Feiern mit den Kiebitzen

NABU Hamburg lädt am 14. April zum Kiebitzfest ein

Die Carl Zeiss Vogelstation liegt inmitten der Kleientnahmestelle Fährmannssand und wird seit 1984 vom NABU Hamburg betreut. Das Gewässer wurde umgestaltet und hat sich zu einem Paradies für Wasservögel entwickelt. Flachwasserzonen locken mit einem reichhaltigen Nahrungsangebot Watvögel an. Mehr
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Risiko Elbvertiefung

Studie belegt Auswirkungen

Die Auswirkungen von Flussvertiefungen auf Strömung und Verschlickung der Gewässer werden bei der Planung von Infrastrukturprojekten in Europa regelmäßig unterschätzt. Auch bei der Elbvertiefung drohen größere Risiken, als von den planenden Behörden bislang berücksichtigt wurden. Mehr
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Von Westafrika nach Sachsen-Anhalt

Besenderte Wiesenweihen werden jetzt zurückerwartet

Mit Spannung erwartet der NABU die im vergangenen Sommer in der Altmark besenderten Wiesenweihen zurück. Allerdings ist Männchen "Harald" seit Februar in Nigeria verschollen. "Astrid" dagehen überwintwerte in Ghana und brach dort Anfang April zur 5000 Kilometer langen Rückreise auf. Mehr
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Wiesenweihen fliegen jetzt mit GPS-Sendern

Abschluss des seit 2010 laufenden Projektes in der Altmark

Krönender Abschluss des sachsen-anhalt-weiten Wiesenweihen-Schutzprojektes des NABU Westliche Altmark bildete die Ausrüstung eines Brutpaares der seltenen Wiesenweihe mit GPS-Sendern. Im Web lassen sich die Zugrouten verfolgen. Mehr
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Jetzt "blubbern" sie wieder

Moorfroschbalz auf dem Höhepunkt

Kröten und Frösche, wohin man schaut. Vielerorts sind die Erdkröten sogar schon auf dem Rückweg, im Norden und Osten hört man nun das blubbernde Werben der Moorfroschmännchen. Die bisherigen Zahlen lassen vermuten, dass der lange Winter den Beständen nicht geschadet hat. Mehr
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Termine

In der Zeit vom 26.04.2013 bis 06.05.2013 bietet Ihnen der NABU bundesweit 372 Termine an. Zur Terminübersicht

Termine in Schleswig-Holstein

Workshop Vogelfotografie

26.04.2013 17:00 Uhr in 22880 Wedel

Workshop Vogelfotografie

26.04.2013 17:00 Uhr in 22880 Wedel

Was singt denn da im Stadtpark?

27.04.2013 09:00 Uhr in 22844 Norderstedt

Exkursion zur Bekassine

27.04.2013 14:00 Uhr in 25524 Itzehoe

Vortrag "Drama eines Flusses"

27.04.2013 14:00 Uhr in 25832 Tönning

Hasenmoor-Exkursion

28.04.2013 09:00 Uhr in 24539 Neumünster

Eiderschifffahrt mit Seetierfang

28.04.2013 11:15 Uhr in 25832 Tönning

Aquarienführung Katinger Watt

28.04.2013 12:00 Uhr in 25832 Tönning

Eiderschifffahrt mit Seetierfang

28.04.2013 12:45 Uhr in 25832 Tönning

Seeadler im Katinger Watt

28.04.2013 14:00 Uhr in 25832 Tönning

Eiderschifffahrt mit Seetierfang

30.04.2013 11:15 Uhr in 25832 Tönning

Eiderschifffahrt mit Seetierfang

30.04.2013 12:45 Uhr in 25832 Tönning

Vogelführung Katinger Watt

30.04.2013 16:00 Uhr in 25832 Tönning

Fehmarns Wasservögel entdecken

01.05.2013 00:00 Uhr in 23769 Fehmarn

Reise in die Elbtalauen

01.05.2013 00:00 Uhr in 25421 Pinneberg

NABU-Infohütte: Eröffnung der Ausstellung

01.05.2013 10:00 Uhr in 24211 Preetz

Eiderschifffahrt mit Seetierfang

01.05.2013 11:15 Uhr in 25832 Tönning

Aquarienführung Katinger Watt

01.05.2013 12:00 Uhr in 25832 Tönning

Eiderschifffahrt mit Seetierfang

01.05.2013 12:45 Uhr in 25832 Tönning

Der Spülsaum unter der Lupe

01.05.2013 16:00 Uhr in 25832 Tönning

Eiderschifffahrt mit Seetierfang

02.05.2013 11:15 Uhr in 25832 Tönning

Wattwanderung

02.05.2013 12:00 Uhr in 25832 Tönning

Wattexkursion für Kinder

02.05.2013 12:00 Uhr in 25832 Tönning

Eiderschifffahrt mit Seetierfang

02.05.2013 12:45 Uhr in 25832 Tönning

Wiesenvögel im Katinger Watt

02.05.2013 16:00 Uhr in 25832 Tönning

Was singt denn da?

02.05.2013 18:00 Uhr in 22926 Ahrensburg

Vogelstimmen im Preetzer Wehrberg

02.05.2013 19:00 Uhr in 24211 Preetz

Vortrag "Drama eines Flusses"

03.05.2013 12:00 Uhr in 25832 Tönning

Fledermausbeobachtung im Rehbrook

03.05.2013 19:30 Uhr in 23843 Bad Oldesloe

Vogelstimmenkunde

04.05.2013 05:00 Uhr in 24944 Flensburg

Vogelkundliche Führung in Bottsand

04.05.2013 11:15 Uhr in 24235 Bottsand/Wendtorf

Blaukehlchen-Exkursion

05.05.2013 08:30 Uhr in 25524 Itzehoe

Was singt denn da im Autal?

05.05.2013 09:00 Uhr in 22880 Wedel

Vogelführung

05.05.2013 09:00 Uhr in 25421 Pinneberg

Naturkundliche Radwanderung

05.05.2013 11:00 Uhr in 24211 Preetz

Eiderschifffahrt mit Seetierfang

05.05.2013 11:15 Uhr in 25832 Tönning

Eiderschifffahrt mit Seetierfang

05.05.2013 12:45 Uhr in 25832 Tönning

Wattwanderung

05.05.2013 15:30 Uhr in 25832 Tönning

Aquarienführung Katinger Watt

06.05.2013 12:00 Uhr in 25832 Tönning

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