Donnerstag, 31. Januar 2013

Motivation



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Albert Schweitzer Stiftung
Motivation! – die Erste  
Sie haben sich dazu entschieden, sich zukünftig tierfreundlicher zu ernähren? Unsere ersten beiden Newsletter, in denen wir Ihnen schmackhafte und leicht zuzubereitende Alternativen zu Fleisch und einige leckere Rezepte vorgestellt haben, konnten Ihnen bereits dabei helfen, erste Schritte auf dem Weg hin zu einer tierfreundlichen Ernährung zu gehen? Prima! Damit Ihnen auch der weitere Weg spielend einfach gelingt, möchten wir Ihnen in diesem Newsletter einige erste Tipps mit an die Hand geben, die sich auf eine Thematik beziehen, die für die eigene Ernährungsumstellung von ganz besonderer Bedeutung ist. Es geht um: die Motivation!
Warum Tipps zur Motivation?
Sie kennen es sicherlich: Einer der stärksten Widersacher beim Betreten neuer Pfade ist – trotz aller Entschlossenheit – die Gewohnheit. So sind es vor allem die eingefahrenen Verhaltensweisen (etwa beim Kochen, Einkaufen oder auch beim Ausgehen) und das meist schon in der frühen Kindheit ausgeprägte Geschmacksempfinden, die es einem ab und an erschweren können, gute Vorsätze und bewusste Entscheidungen konsequent einzuhalten – und das wider besseres Wissen. Doch: Auch die stärkste Gewohnheit wird mithilfe einer gehörigen Portion Motivation letztlich nicht so mächtig sein, wie sie zunächst scheint. Mit den nachfolgenden Tipps jedenfalls wird es Ihnen bestimmt gelingen, sich alter Gewohnheiten zu entledigen und einer tierfreundlicheren Zukunft weiter beherzt und motiviert entgegen zu gehen.
Die Tipps
Tipp 1: Geben Sie Ihren geschmacklichen Gewohnheiten Zeit!
Bild: LollyK - flickr.comWenn Ihnen einmal ein pflanzliches Alternativprodukt, eine neue Gemüsesorte oder ein bestimmtes vegetarisches Gericht nicht auf Anhieb zusagt, dann geben Sie nicht gleich auf. Nicht nur, dass sich bei der gegenwärtigen Produkt- und Rezeptvielfalt mit Sicherheit eine passende Auswahl für Sie finden lassen wird. Sie werden auch relativ schnell feststellen: Geschmack ist definitiv erlernbar! Was Ihnen heute noch nicht zusagt, wird Ihnen schon morgen besser schmecken und übermorgen vielleicht sogar zu Ihren geschmacklichen Favoriten zählen. Die Veränderung des bisher gewohnten Geschmacksempfindens, die bei jedem Menschen prinzipiell möglich ist, wird schnell mit neuen Geschmackserlebnissen einhergehen. Erlebnisse, die Sie garantiert dazu motivieren werden, weiter auf Ihrem tierfreundlichen Ernährungsweg zu schreiten.
Tipp 2: Geben Sie auch Ihrem Verhalten Zeit!
Sie streben es zwar fest an, sich zukünftig in jeder Lebenssituation durchweg vegetarisch zu ernähren, scheitern aber jetzt schon des Öfteren – z.B. in besonderen Stress- oder Alltagssituationen – an Ihrem Vorsatz? Dann reagieren Sie nicht zu streng auf sich selbst und frustrieren Sie nicht. Sich auch in jeder Sondersituation seinen Vorsätzen gerecht zu verhalten, erfordert immer etwas Zeit, um neue effektive Verhaltensgewohnheiten ausbilden zu können. Darüber hinaus sollten Sie bedenken: Zu viel Selbstkritik kann auf Dauer zu einem erheblichen Motivationsverlust führen. Auf gut Deutsch: Sollten Sie einmal in schwierigen oder ungewohnten Momenten entgegen Ihren Vorsätzen gehandelt haben, dann lassen Sie ruhig auch mal fünf gerade sein und blicken Sie lieber mit Optimismus und mit Lust statt mit Frust in die Zukunft. Sie werden sehen, dass Sie auf diese Weise Ihre Selbstkontrolle schneller in den Begriff bekommen als durch übertriebene Selbstkritik.
Tipp 3: Stecken Sie sich kleine Ziele!
Die eigene Ernährung für alle Lebenslagen tierfreundlich umzugestalten, erfordert meist nicht nur ein wenig Zeit, sondern auch eine realistische Herangehensweise: Wenn Sie etwa einen grundsätzlich hektischen Alltag leben und gleichzeitig versuchen, bei der Ernährungsumstellung den ganzen Berg auf einmal zu erklimmen, dann kann Sie das unter Umständen mehr Kraft und Energie kosten, als es Ihnen letztlich lieb ist. Klüger ist es, sich einfach immer mal wieder kleinere Ziele zu setzen. Wie wäre es zum Beispiel, sich erstmal „nur“ vorzunehmen, mindestens einmal pro Woche ein neues vegetarisches Rezept auszuprobieren? Oder täglich mindestens eine wechselnde Gemüsesorte in Ihren Speiseplan einzubauen? Unser besonderer Tipp: Wenn es Ihnen bisher noch schwer fällt, sich den ganzen Tag über vegetarisch zu ernähren, dann setzen Sie sich doch einfach mal das Ziel, zumindest bis zum späten Nachmittag ausschließlich vegetarisch zu essen und ab dem Abendbrot je nach Lust und Laune. Die Einhaltung dieses kleinen Ziels wird Sie automatisch dazu motivieren, ein nächstes kleines oder vielleicht sogar ein nächstgrößeres Ziel zu setzen. 
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D-10117 Berlin
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Vorsicht! Freilaufende Agrar-Industrie


Lieber Leser,


die Brüsseler Verhandlungen über die Reform der EU-Agrarpolitik haben nur scheinbar wenig mit unserem Alltagsleben zu tun. Denn die Beschlüsse, die dort gefasst werden, entscheiden hierzulande über die Fortsetzung von Tierquälerei und Antibiotika-Missbrauch in Megaställen, bedrohliches Artensterben und die milliardenfache Verschwendung unserer Steuergelder.  
Geht es nach dem EU-Agrar-Ausschuss, so werden die Massentierhaltung und die Fleisch-Überproduktion für den Export weiterhin ungebremst subventioniert. Und geht es nach Bundeskanzlerin Merkel, so müssen Bauern nur lächerliche 3,5 Prozent ihrer Fläche brach liegen lassen - als dringend benötigten Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Den aussterbenden Vögeln und Bienen nickt die Kanzlerin also freundlich zu, während sie der Agrar-Industrie die Hand schüttelt.
In diesem Jahr soll die EU-Agrar-Reform beschlossen werden. Wir tun alles, um den Schutz von Natur und Umwelt nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Herzliche Grüße aus Berlin

Mechthild Klocke, Lynn Gogolin-Grünberg und Norbert Franck
für das BUND-Team Biodiversität

Mittwoch, 30. Januar 2013

Nicht die Augen verschließen vor dem Tierleid auf unserem Planeten

Fecit Januar 2013 - Mooreiche

Novelle Bundesbaugesetz + Tierschutznovelle

http://www.bauernverbandsh.de/aktuelle-meldungen_akt_aktlink_index_29_36680__eintrag.html

Auszug:

"AKTUELLE MELDUNGEN

24.01.2013 -  

Baugesetzbuch

Beratung nimmt Fahrt auf
Die parlamentarischen Beratungen zur Novelle des Baugesetzbuchs nehmen Fahrt auf. Der federführende Bundestagsausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung wird am 30. Januar 2013 eine öffentliche Anhörung zum vorliegenden Regierungsentwurf durchführen. Zu den Sachverständigen zählt der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Dr. Helmut  Born. Die Landwirtschaft ist insbesondere mehrfach von der geplanten Neuregelung betroffen. Zum einen sollen gewerbliche Tierhaltungsanlagen, die der Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) unterliegen, von der in § 35 Baugesetzbuch geregelten Privilegierung ausgenommen werden. Zum anderen soll die Innenentwicklung von Gemeinden gestärkt werden, um landwirtschaftliche Flächen im Außenbereich zu schonen. Unter anderem soll bei der Aufstellung von Bebauungsplänen die Notwendigkeit der Umwandlung landwirtschaftlicher oder als Wald genutzter Flächen begründet werden müssen. Schließlich will die Regierung die Umnutzung von landwirtschaftlichen Gebäuden im Außenbereich erleichtern. "

Quelle wie oben:

"AKTUELLE MELDUNGEN

24.01.2013 -  

Tierschutznovelle

Vermittlung gefordert
Die vom Bundestag beschlossene Novelle des Tierschutzgesetzes wird aller Voraussicht nach im Vermittlungsausschuss landen. Der Agrarausschuss des Bundesrates sprach sich mit großer Mehrheit für eine entsprechende Empfehlung aus, der die Länderkammer in ihrer Sitzung am 1. Februar 2013 mit hoher Wahrscheinlichkeit folgen wird. Sowohl der Antrag für eine grundlegende Überarbeitung des Gesetzes bekam eine deutliche Mehrheit als auch eine Vielzahl von Anträgen mit einzelnen Anrufungsgründen. Dazu zählen das Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration zum 1. Januar 2019, die weitere Zulassung des Schenkelbrands beim Pferd sowie die Regelung zu den Tierschutzindikatoren im Rahmen der betrieblichen Eigenkontrollen. Mehrheitlich fordern die Länder ein Klonverbot für landwirtschaftliche Nutztiere und ein Verbot der Pelztierhaltung zum Zwecke der Pelzgewinnung. Lediglich Bayern und Sachsen-Anhalt stimmten dem Vernehmen nach durchgängig gegen eine Anrufung des Vermittlungsausschusses."

transparent  



transparent  

Montag, 28. Januar 2013

Angelika Beer über Agrarsubventionen und Gegenleistungen im Natur- und Artenschutz

Politisch geht's im neuen Jahr schon ordentlich zur Sache


Hallo Manfred Paukstadt,

politisch geht's im neuen Jahr schon ordentlich zur Sache:
Es besteht also kein Zweifel: Auch 2013 ist unser Engagement gefragt! Packen wir es an und sorgen wir dafür, dass das Jahr der großen (Wahl-)Entscheidungen auch ein Jahr für globale Gerechtigkeit wird.
Ihr INKOTA-Team

Die Angst geht um unter Niedersachsens Bauern: Die Grünen wollen eine echte Wende in der Agrarpolitik

http://csr-news.net/main/2013/01/25/die-angst-geht-um-unter-niedersachsens-bauern-die-grunen-wollen-eine-echte-wende-in-der-agrarpolitik/?lp_lang_pref=de

Auschnitt:



Jetzt aber bereiten sich SPD und Grüne auf die Regierungsübernahme vor, und die Grünen haben im Wahlkampf offensiv damit geworben, sie würden die Massentierhaltung nicht länger hinnehmen. Die Landkreise können künftig in ihrem Kampf gegen den Bau neuer riesiger Ställe auf Unterstützung rechnen. Großschlachthöfe sollen keine Zuschüsse aus der Landeskasse erhalten wie zuletzt der Fleischkonzern Rothkötter, der in Wietze bei Celle den größten Geflügelschlachthof Europas baute.
Der Bauernverband – in Niedersachsen Landvolk – ist schon Sturm gelaufen gegen einen Erlassentwurf der alten CDU-FDP-Regierung, den Fleischproduzenten wenigstens minimale Auflagen zu machen für die Abluft ihrer Ställe. Da hat Christian Meyer – agrarpolitischer Fachmann der Grünen-Landtagsfraktion und Mitglied der grünen Verhandlungskommission mit der SPD in Sachen Koalitionsvertrag – noch ganz andere Ideen: “Der Stallbauboom muss gestoppt und die Gülleseen müssen ausgetrocknet werden.”
Meyer hat auch deshalb Oberwasser, weil den Grünen nach Einschätzung der Demoskopen bei der Landtagswahl die höchste agrarpolitische Kompetenz zugewiesen worden ist. Sie haben gepunktet mit ihrem Frontalangriff auf die konventionelle Landwirtschaft. Es ist nicht ohne Ironie, dass den Bauern nichts anderes übrig bleibt, als auf die SPD zu hoffen, damit sich die Agrarwende rückwärts im Rahmen hält.
Ein Stoßgebet wird wenig helfen: Das Landvolk hat es sich auch noch mit der Evangelischen Landeskirche verdorben, weil der Verband seine Mitglieder aufgefordert hatte, Erntedank-Predigten mit “ungerechtfertigter und überzogener Kritik” an der Massentierhaltung umgehend der Zentrale in Hannover zu melden. Der in Niedersachsen besonders kleine aber eifrige Konkurrent des Landvolks, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, zitierte daraufhin genüsslich die Bibel: “Sie haben alle einen Odem und der Mensch hat nichts voraus vor dem Vieh.”

Ein Grund mehr DIEGRÜNEN um Robert Habeck zu unterstützen

http://die-gruenen-selentersee.blogspot.de/2013/01/millionenhilfe-fur-die-uferschnepfe.html

Enquetekommissions-Sitzung | 28.01.2013 Der Wohlstandskompass der Grünen


http://www.gruene-bundestag.de/themen/umwelt/der-wohlstandskompass_ID_4387118.html

Zitat:


Wohlstand auf einen Blick
Die Enquete Kommission hat in ihrer heutigen Sitzung ein Indikatorenwirrwarr verabschiedet. Mit dem vorgeschlagenen „Wohlstandsindikatorensatz“ wurde eine wichtige Chance vertan, das BIP zu relativieren. Den im Abschlussbericht der Projektgruppe 2 vorgeschlagenen „Wohlstandsindikatorensatz“ halten die grünen Mitglieder der Enquete Kommission sowohl für die politische Kommunikation als auch zur politischen Steuerung für ungeeignet. Denn zehn Leitindikatoren, neun Warnlampen und eine Hinweislampe – das versteht wirklich keiner. Die grünen Mitglieder der Enquete Kommission schlagen deshalb als Alternative einen Wohlstandskompass vor.
Der Wohlstandskompass zeigt den Weg
Dem BIP müssen verpflichtend und gleichwertig soziale und ökologische Kriterien beiseite gestellt werden. Wir brauchen repräsentative Indikatoren, die die Zukunftsfähigkeit zum Ausdruck bringen und Zielkonflikte offenlegen. Der Wohlstandskompassstellt sicher, dass politische Entscheidungen in den Bereichen Ökologie, Soziales und Ökonomie richtungssicher bewertet werden können Die Begrenzung auf vier Indikatoren gewährleistet, dass eine breite Öffentlichkeit politische Entscheidungen in allen Bereichen zeitnah beurteilen kann.
Zukünftig müssen Regierungen nicht nur Rechenschaft über Wachstumsraten ablegen, sondern auch über veränderte Werte in den Bereichen Ökologie und Soziales, aber auch, wenn sich die Lebenszufriedenheit der Menschen verschlechtert.
Der Wohlstandskompass misst die ökologische Dimension mit dem Natur-und Ressourcenverbrauch, die soziale Dimension mit der Einkommensverteilung, die gesellschaftliche Dimension mit einer Umfrage zur Lebenszufriedenheit und die ökonomische Dimension mit der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit.
Stärkung der Indikatoren der Nationalen Nachhaltigkeit für die politische Arbeit
Ein Nachhaltigkeitsindikatorenset mit 38 Indikatoren existiert mit der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie seit über zehn Jahren. Diese Indikatoren sind mit Zielwerten unterlegt und werden regelmäßig überprüft. Es gibt also schon ein Indikatorensystem zur Beurteilung von politischen Entscheidungen. Das vorgeschlagene „Wohlstandsindikatorenset“ fällt hinter den Nachhaltigkeitsindikatoren weit zurück. Es ist weder mit Zielwerten unterlegt, noch in einen institutionellen Rahmen eingebettet.
Derzeit mangelt es in Deutschland aber an der Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie. Es braucht mehr Anstrengungen, vor allem aber mehr Willen, die Nachhaltigkeitsziele im politischen Alltag umzusetzen. Freiwillige Verpflichtungen sind gut, aber nur ein konsequenter Rahmen schafft faire Wettbewerbsbedingungen und fördert die Verwirklichung einer innovativen und zukunftsfähigen Lebens- und Wirtschaftsweise. Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen spricht sich für die Stärkung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie mit dem dazugehörigen Indikatorenmodell aus.

Please sign and share - STOP WOLF TRAPPING IN MONTANA


STOP WOLF TRAPPING IN MONTANA 

Sonntag, 27. Januar 2013

Fleischexporte und Massentierhaltung



  • Oberigdoli Helpofanimals gefällt das.
  • Manfred Paukstadt Das Bundeslandwirtschaftministerium wirbt auf asiatischen Märkten für Fleisch aus Germany um die Überproduktien aus der Massentierhaltuing loszuweren
  • Manfred Paukstadt Fleisch aus Deutschland – weltweit gefragt
    Deutschland zählt innerhalb der EU zu den Top-Produzenten von Fleisch. Bei Schweinefleisch ist Deutschland Europameister in Produktion und Export, bei Rindfleisch nimmt es mit einem Produktionsanteil von ca. 17 Prozent Platz zwei ein.

    Im Jahr 2011 wurden knapp 1,2 Mio. Tonnen Rind- und Kalbfleisch sowie 5,75 Mio. Tonnen Schweinefleisch produziert. Die hohe Qualität der Produkte ist in der ganzen Welt gefragt. 2011 exportierten die deutschen Unternehmen etwa 422.000 Tonnen Rind- und 2,4 Mio. Tonnen Schweinefleisch in über 100 Länder der Erde. Eine besondere Leistung der deutschen Fleischzerlegebetriebe ist die Anfertigung von Spezialzuschnitten für die spezifischen Anforderungen der individuellen Absatzmärkte. Dabei ist die deutsche Fleischwirtschaft Garant für Zuverlässigkeit, individuelle Serviceleistungen und die weltweite Lieferung von Qualitätsfleisch und innovativen Fleischprodukten. Zitat aus german-meat.org

Friedrich Ostendorff MDB der Grünen zum Thema Massentierhaltung



Ostendorff, Friedrich (B90/GRÜNE)
TOP 2 Tierhaltung
216. Sitzung vom 16.01.2013 | 13:41:51 Uhr | Dauer: 00:03:18



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Agrarausschuss des EU-Parlaments weicht Greening auf: Die Details

http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Agrarausschuss-des-EU-Parlaments-weicht-Greening-auf-Die-Details-1042797.html

Deutschland wehrt sich gegen Öko-Pläne der EU

http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-01/Europaeische-Agrarfoerderung-Gruene-Woche


LANDWIRTSCHAFTDeutschland wehrt sich gegen Öko-Pläne der EU

Bio-Verbände kritisieren die "Vermaisung" deutscher Felder. Doch die Bundesregierung wehrt sich gegen EU-Pläne für eine umweltfreundlichere Landwirtschaft.

Worum geht es? In den kommenden Wochen entscheidet sich, ob die europäischen Bauern weiterhin Geld ohne Vorbedingungen aus Brüssel bekommen, oder ob sie dafür künftig ökologische Leistungen erbringen müssen. Nach dem Vorschlag von Ciolos soll es Direktzahlungen nur noch geben, wenn die Bauern drei Regeln einhalten: Sie sollen auf sieben Prozent ihrer Flächen nicht dem Ertrag sondern der Ökologie den Vorrang lassen (Greening). Das sind beispielsweise Blühstreifen oder Hecken entlang der Felder, ungedüngte Wiesen neben Gewässern oder Flächen, die dauerhaft aus der Produktion genommen werden. Zudem sollen die Bauern mindestens drei verschiedene Feldfrüchte anbauen, wobei der Mais nicht mehr als 70 Prozent einnehmen soll. Zudem dürfen die Landwirte bis zum Jahr 2020 nur noch fünf Prozent ihres Weidelands in Ackerflächen umwandeln.
Ein weiterer Streitpunkt ist die Frage, ob die Zahlungen gedeckelt werden. Die EU-Kommission will Großbetrieben nur noch dann mehr als 300.000 Euro im Jahr überweisen, wenn sie dafür viele Arbeitsplätze nachweisen können. Dagegen opponieren neben Deutschland vor allem Tschechien, Ungarn und die Slowakei.
Den größten Widerstand in Deutschland gibt es jedoch gegen das Greening. Man sei nicht bereit, "zusätzliche Flächen für biologischen Ausgleich aus der Erzeugung zu nehmen", betont Bauernverbandspräsident Rukwied. AuchMinisterin Aigner, die am Donnerstagabend die Grüne Woche eröffnet, sieht Flächenstilllegungen kritisch. Die CSU-Politikerin plädiert für flexible Lösungen. So sollten auch Umweltmaßnahmen im Agrarbereich anerkannt werden und der Anbau von Pflanzen, die ohne Stickstoffdünger auskommen. Zudem könne man auch Maßnahmen in der Nachbarschaft – etwa auf kommunalem Boden – einbeziehen. Aigner warnt vor Umgehungen: "Statt fruchtbare Flächen stillzulegen, würden die Bauern sonst schlechte Flächen dazukaufen und diese stilllegen".
Auch im Agrarausschuss des Europaparlaments dürften die Gegner der Reform am 23. und 24. Januar wohl eine Mehrheit finden. "Der Agrarausschuss ist vollständig in der Hand des europäischen Bauernverbands", schimpft Friedrich Ostendorff, Landwirtschaftsexperte der Grünen im Bundestag. Der größte deutsche Betrieb, die KTG Agrar AGkassiere mit ihren 33.000 Hektar knapp zehn Millionen Euro im Jahr, sagt Ostendorff. In Deutschland gehe es um jährlich sechs Milliarden Euro für die Bauern, in der EU um Ausgaben von jährlich 55 Milliarden Euro. "Warum soll man den Bauern so viel Geld geben, nur damit sie sich an bestehende Gesetze halten?", kritisiert der Brüsseler Agrarexperte Lutz Ribbe.

Neturschutz heute - NABU online 1/13

http://die-gruenen-selentersee.blogspot.de/2013/01/naturschutz-heute-nabu-online-113.html

NABU kritisiert massive Verwässerung der EU-Agrarreform

http://schleswig-holstein.nabu.de/modules/presseservice/index.php?popup=true&db=presseservice&show=7021

Naturschutz aktuell - NABU-Pressedienst
24.01.2013

NABU kritisiert massive Verwässerung der EU-Agrarreform 
Tschimpke: EU-Agrarausschuss ignoriert Anliegen der Verbraucher
Berlin/Brüssel – Der NABU kritisiert das gestrige Abstimmungsergebnis im Agrarausschuss des Europaparlaments als massive Verwässerung der Reform der EU-Agrarpolitik. Mit einer Mehrheit von konservativen und liberalen Abgeordneten, darunter auch sämtlichen deutschen Vertretern beider Fraktionen, hatte der Ausschuss für zahlreiche Änderungsvorschläge gestimmt, die die zaghaften Ansätze der EU-Kommission zur Ökologisierung der Agrarpolitik restlos aufweichen. „Das Abstimmungsergebnis ist ein unvertretbarer Kniefall vor der Agrarlobby. Einige Agrarpolitiker scheinen noch immer nicht verstanden zu haben, dass nur eine umwelt- und verbrauchergerechte Landwirtschaft Anspruch auf Unterstützung durch die Steuerzahler hat“, so NABU-Präsident Olaf Tschimpke. 

Die im Agrarausschuss mehrheitlich beschlossenen Kompromisse verwässern die Vorschläge der Europäischen Kommission für ein „Greening“ der Direktzahlungen an Landwirte bis zur Unkenntlichkeit. So sollen ökologische Vorrangflächen wie Blühstreifen oder Hecken nach Ansicht der Agrarpolitiker anstatt auf sieben Prozent zunächst nur auf drei, später auf fünf Prozent der landwirtschaftlichen Nutzflächen geschaffen werden. Vorrangflächen gelten als Kernstück und wichtigste Maßnahme des „Greenings“, sie tragen zum Schutz von Boden, Wasser und biologischer Vielfalt bei und müssten nach Expertenmeinung rund zehn Prozent der Agrarflächen umfassen. 

Darüber hinaus sollen die Anforderung an eine vielfältigere Fruchtfolge auf zwei Fruchtarten reduziert werden, wobei eine der beiden Kulturen bis zu 80 Prozent ausmachen darf. Die Auflagen sollen zudem nicht einmal verpflichtend für den Erhalt der vollen Direktzahlungen aus Brüssel sein. Schließlich sollen nach Vorstellung der Agrarpolitiker auch Gelder aus der sogenannten „zweiten Säule“ der Agrarpolitik, die der nachhaltigen Entwicklung ländlicher Räume und der naturverträglichen Landwirtschaft dienen soll, in Direktzahlungen umgeleitet werden können. Dabei ist diese Säule ohnehin mit nur 30 Prozent der Mittel knapp ausgestattet. 

„Die Bürger Europas erwarten zu Recht, dass die Landwirtschaft für die Agrarmilliarden, die sie erhält, auch gesunde Lebensmittel produziert, saubere Gewässer erhält und eine artenreiche Landschaft bewahrt. Die Zeiten von Maiswüsten, riesigen Schweineställen und dem großflächigen Verlust von Wiesen und Weiden sind endgültig vorbei“, so Tschimpke.

Der NABU forderte die Abgeordneten des Europaparlamentes auf, bei den Abstimmungen im Plenum im März dem Votum der Agrarpolitiker nicht zu folgen. Da das Europaparlament erstmals volle Mitbestimmungsrechte in der Agrar- und Haushaltspolitik habe, müsse es als Bürgerkammer auch die Interessen der Steuerzahler und Verbraucher vertreten. „Ansonsten wird das angekündigte ‚Greening‘ der Agrarpolitik zum ‚Greenwashing‘. Dies kommt einem Subventionsbetrug zu Lasten der biologischen Vielfalt gleich“, warnte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Der Agrarhaushalt macht derzeit etwa 40 Prozent des gesamten EU-Haushalts aus, etwa 58 Milliarden Euro pro Jahr.

Samstag, 26. Januar 2013

Rettung eines Delfins


Manfred Paukstadt hat einen Link geteilt.
vor 3 Stunden
Wonderful news.

Freitag, 25. Januar 2013

8.000 Änderungsanträge zur GAP-Reform Abschied von geplanter Ökologisierung der EU-Agrarpolitik

http://www.euractiv.de/landwirtschaft-und-ernhrung/artikel/abschied-von-geplanter-kologisierung-der-eu-agrarpolitik-007137

Zitat:
"Statt die Wende zu einer zukunftsfähigen EU-Agrarpolitik einzuleiten, hat man sich für die Bewahrung von Pfründen entschieden", kritisierte der agrarpolitische Sprecher der Grünen im Europarlament Martin Häusling die Entscheidung des Agrarausschusses, zentrale Maßnahmen zur Ökologisierung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) aus den Kommissionsvorschlägen zu streichen.

"Die im Agrarausschuss nun abgestimmten Kompromisse verstümmeln den 'Greening'-Vorschlag der Kommission zur Unwirksamkeit: Die Verpflichtung zur Einhaltung einer 'Fruchtartendiversifizierung' wurde noch einmal verschlechtert auf zwei Früchte, wobei eine davon 80 Prozent ausmachen darf. Die Auflage zur Schaffung bzw. Aufrechterhaltung ökologischer Vorrangflächen beginnen bei 3 Prozent und Enden zu einem späteren Zeitpunkt bei 7 Prozent. Aus einer Menu-Liste dürfen ersatzweise zahlreiche andere Auflagen ausgesucht werden, um das 'Greening' zu erfüllen. Darüber hinaus sind die Auflagen nicht einmal verpflichtend um 100 Prozent der Direktzahlungen zu erhalten. Landwirte, die sie nicht erfüllen bekommen dennoch den Großteil der Zahlungen", fasste Häusling die wichtigste Änderungen zusammen.

Steinbrück fordert von Bauern mehr Umwelt- und Tierschutz

http://www.greenpeace-magazin.de/tagesthemen/einzelansicht/artikel/2013/01/25/steinbrueck-fordert-von-bauern-mehr-umwelt-und-tierschutz/

Zitat:

tagesthemen

25. Januar 2013, 14:34

Steinbrück fordert von Bauern mehr Umwelt- und Tierschutz

Berlin (dpa) - SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat Bauern und Lebensmittelwirtschaft Reformen unter einer rot-grünen Bundesregierung angekündigt. «Es geht nicht um eine Abwendung von dem, was moderne Landwirtschaft beschäftigt», stellte er am Freitag bei einem Besuch der Grünen Woche in Berlin klar. Diese Hochtechnologiebranche verdiene Respekt und Anerkennung. Es gehe aber darum, ihr Innovationspotenzial zu nutzen, um «bestimmte Missstände» und Defizite abzustellen. Diese beträfen Umwelt- und Klimaschutz, Bodenfruchtbarkeit, Artenschutz und den Umgang mit Tieren. Steinbrück sprach sich gegen intensive Massentierhaltung aus.

Der SPD-Politiker forderte, dass die Bauern «mittelfristig» keine Direktzahlungen mehr von der EU bekommen. Geld aus Brüssel dürfe nicht als bloße Einkommensstützung fließen, sondern nur dann, wenn die Bauern dafür öffentlich erwünschte Gegenleistungen erbrächten: dass sie etwa Klima- und Umweltschutzziele erfüllen, dass sie die biologische Vielfalt oder den Tierschutz stärker beachten.

Steinbrück kündigte an, im Wahlkampf auch um die Stimmen der Menschen auf dem Land zu buhlen. Dort lebten viele Wähler. «Es wäre sehr fahrlässig, geradezu unprofessionell, darauf nicht einzugehen oder zu sagen, dieser ländliche Raum ist eine Domäne der CDU/CSU, deshalb konzentriere ich mich alleine auf die Ballungsräume und deren Problematik.»



Zitat:

Treffen Sie Ihre EU-Abgeordneten!

EU-weite Aktion: Sprechen Sie JETZT mit ihren MEPs über die EU-Agrarreform!
Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU setzt unsere Steuergelder ein. Wieviel davon 2014 bis 2020 für Umwelt, Kleinbauern und regionale Wirtschaft eingesetzt wird und wieviel für Agrarindustrie, Monokulturen, Tierfabriken und Weltmarktorientierung entscheiden am 12. März 2013 die Abgeordneten des Europäischen Parlaments. Danach verhandeln sie darüber noch mit den Agrarministern. Deshalb sollten wir Bürgerinnen und Bürger jetzt mit ihnen darüber sprechen. Treffen Sie sich mit Ihrer oder Ihrem EU Abgeordneten. Befragen Sie sie zu ihren Ansichten und Abstimmungsabsichten. Sagen Sie ihnen was Sie von ihnen erwarten. Vom 11. bis 15. Februar sind die MEPs in ihren Wahlkreisbüros. D i e Gelegenheit, Sie zu besuchen. Machen Sie mit! Wir unterstützen Sie dabei.

http://www.meine-landwirtschaft.de/aktionen/eu-abgeordneten-check/go-mad.html


Donnerstag, 24. Januar 2013

Strafanzeige gegen Nerzfarm Gütersloh gestellt


Nerzfarm Gütersloh (25 Fotos)
Strafanzeige gegen Nerzfarm Gütersloh gestellt
Das eisige Winterwetter sorgt in vielen Teilen Deutschlands für Probleme, für die Nerze auf der Pelzfarm Gütersloh könnte es zum tödlichen Verhängnis werden. Alarmiert von Temperaturen weit unter null Grad schickten wir einen unserer Ermittler nach Gütersloh. Die aktuellen Videoaufnahmen zeigen eine zugeschneite Farm und offensichtlich zugefrorene Wasserleitungen. Wir haben umgehend das Veterinäramt eingeschaltet.

Die schockierenden Videoaufnahmen zeigen die zugeschneite Nerzfarm in Gütersloh, die von der Familie Heinz Stüker betrieben wird. An der Leitung, die die Nippeltränken mit Wasser versorgen soll, hängen massive Eiszapfen. Anscheinend ist die Leitung vollkommen zugefroren. Ein Nerz leckt verzweifelt an einem Eiszapfen, der sich in seinem Käfig gebildet hat, andere haben diese Möglichkeit nicht und springen immer wieder stereotyp auf und ab, auch bereits verstorbene Tiere wurden durch den Ermittler dokumentiert.

Wir haben das Veterinäramt informiert und aufgefordert, sofort aktiv zu werden. Ende der Woche sollen die Temperaturen auf –10 Grad sinken, was die Situation der Tiere noch bedrohlicher macht. Wir haben erneut Anzeige gegen den Betreiber erstattet, denn die Haltungsbedingungen widersprechen eklatant dem Tierschutzgesetz. Es sind eindeutig Verhaltensstörungen zu beobachten, die beweisen, dass die Tiere leiden. Wir wollen, dass die Farm sofort geschlossen wird und werden weiter dafür kämpfen!

Weitere Bilder unter: http://www.tierschutzbuero.de/strafanzeige-gt/

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http://bit.ly/SAmrtZ