Montag, 30. April 2012

Ukraine

http://www.tierarztblog.com/2012/04/30/boykott-euro2012-merkel-timoschenko/

Wo Tierrechte wie Menschenrechte mit Füßen getreten werden

Deutschland – Offener Brief ETN Präsident Dieter Ernst und Maja Prinzessin Maja von Hohenzollern an die deutsche Bundes- kanzlerin Angela Merkel

TopAgrar


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Zwischen den Ländern bestehen erhebliche Auffassungsunterschiede über die künftige Milchmarktpolitik und die Notwendigkeit staatlicher Eingriffe nach Auslaufen der Quotenregelung.
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Aigner will 10 % der Prämie einbehalten und selbst verteilen
Bundesagrarministerin Ilse Aigner will von den Direktzahlungen künftig einen festen Prozentsatz - wenigstens 10 % - einbehalten und dieses Geld dann gezielt für Agrarumweltmaßnahmen verwenden. Anders als bisher soll dieses zusätzliche Umweltbudget zu 100 % von der EU finanziert werden. Die verbleibenden Direktbeihilfen würden den Landwirten dann unter Cross Compliance ausgezahlt, ohne weitere Greening-Auflagen.
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Agrarminister ohne gemeinsame Position zur Baugesetzbuchnovelle
Enttäuscht über den Beschluss der Agrarministerkonferenz (AMK) zur geplanten Novelle des Baugesetzbuches hat sich der Amtschef im baden-württembergischen Landwirtschaftsministerium, Wolfgang Reimer, geäußert.
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Biogasgülle zählt als Abfall; praxistaugliche Regelungen versprochen
Den Beschluss der Agrarministerkonferenz zu einem möglichst praxisgerechten Umgang mit Gülle im Biogas hat Niedersachsens Landwirtschaftsminister Gert Lindemann ausdrücklich begrüßt.
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EU-Kommission hält an kombinierter Basis- und Greening-Prämie fest
Die Europäische Kommission ist nach wie vor der Auffassung, dass bei wiederholten Verstößen im Zweifelsfall nicht nur der Greening-Anteil von bis zu 30 % der Direktzahlungen, sondern darüber hinaus auch die Basisprämie angetastet werden könnte.
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Ausschlussliste für Nicht-Landwirte wird wahrscheinlicher
Alle Anzeichen weisen darauf hin, dass es in der EU ab 2014 eine Liste geben wird, welche Unternehmen oder Einrichtungen definitionsgemäß keine Landwirte sind und deshalb auch keinen Anspruch auf Direktzahlungen haben.
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Umverteilung der Direktzahlungen bleibt heikles Thema
Die baltischen Staaten drängen auf ein größeres Stück vom EU-Agrarhaushalt als es in den Reformplänen bislang vorgesehen ist.
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Goldmann: Hysterie hilft keinem Milchbauern
"Es ist nicht zielführend, der Milchwirtschaft jetzt eine Krise einzureden und Vergleiche mit dem Krisenjahr 2009 heraufzubeschwören", so Hans-Michael Goldmann (FDP).
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Verheerende schwarzgelbe Ökobilanz in SH

Argumentationshilfen für grüne Wahlkämpfer:

Sonntag, 29. April 2012

Dachsbau

29.4.2012 Paukstadt

Tierschutznachrichten



Sollte diese Mail fehlerhaft dargestellt werden, klicken Sie hier.
Albert Schweitzer Stiftung
Tierversuche: alles gut geregelt? 
Wie streng sind Tierversuche geregelt? Entsprechen die Versuche dem, was in Anträgen behauptet wird? Wie entwickeln sich die Tierversuchszahlen? Zum internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche haben wir einige Antworten gegeben und einen neuen Skandal vorgestellt. mehr...

20 weitere Unternehmen käfigfrei
Unsere Käfigfrei-Kampagne macht zwar keine regelmäßigen Schlagzeilen, liefert dafür aber kontinuierlich Ergebnisse. Unser Rückblick auf die letzten Monate kann sich sehen lassen: Viele weitere Unternehmen haben die Verwendung von Käfigeiern beendet. mehr...

Vorstellung Peter Arras
Peter Arras ist Gründer der Aktion konsequenter Tierschutz, die eine Tierschutzstation, eine Fachberatungsstelle sowie das Institut für Mitweltethik betreibt. Er treibt zudem die Entwicklung der ökologischsten und tierfreundlichsten Lebensmittel voran. mehr...

Wahlprüfsteine NRW
In 14 Tagen wird in NRW gewählt. Die Antworten der Parteien auf unsere Wahlprüfsteine dürften dabei nicht nur für Wahlberechtigte interessant sein. Sehen Sie in einer Übersicht, wie sich die Parteien zu zentralen Tierschutzfragen positionieren. mehr...
Noch ein Skandal
Was bei einigen Fleischfirmen aufgeflogen ist, vergleicht eine Nachrichtenseite mit modernem Sklavenhandel: Ein Unternehmen hat Arbeiter nach Deutschland eingeschleust und sie u.a. mit falschen Papieren ausgestattet. mehr...

GrunzMobil-TV
Nach wie vor erfreut sich das GrunzMobil auch bei den Medien größter Beliebtheit. Ein Lokalsender hat unseren Besuch zum Anlass genommen, um einen guten Beitrag zum Fleischkonsum zu erstellen. mehr...

Vegan Guerilla
Rund 1.000 Menschen haben sich an unserer Buchverlosung beteiligt. Die Glücklichen wurden bereits per E-Mail benachrichtigt. Alle anderen können das unkonventionelle Kochbuch auf unserer Seite bestellen. mehr...

Wiesenhof
Wiesenhof scheint einen eigenen Rhythmus zu entwickeln, was das Auftauchen in Schlagzeilen anbelangt. In dieser Woche fand eine Razzia im Unternehmen statt. Es besteht Verdacht auf Subventionsbetrug. mehr...

Impressum (Auszug)
Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt
Marienstraße 3
D-10117 Berlin
Vollständiges Impressum |
Kontakt

Dieser kostenfreie Newsletter wurde an paukstadt@selentia.de versendet.


Samstag, 28. April 2012

Iceland, fin whale murder


Unsubscribe
make a difference
In Iceland countless critically endangered fin whales are murdered for their meat every single year. It's time to put an end to this slaughter!»
The whales are killed by an Icelandic whaling company and shipped off to Japan, even though the whale market in Japan is dying.
The whaling company has shown no remorse for killing this endangered species, viewing them as an "abundant marine resource." These whales could soon become extinct!
Take action today. Together we can protect the fin whales in Iceland!»
take action


Seeadlerschutz, Informationen für Jäger

http://www.projektgruppeseeadlerschutz.de/index.php?option=com_content&view=article&id=119&Itemid=141

Freitag, 27. April 2012

Tierleben


Jeder Hinweis kann Tierleben retten
Lieber Herr Paukstadt,
Jeder Hinweis kann Tierleben rettensie fahren von Ort zu Ort, übernachten auf Autobahnparkplätzen, warten bis zum Anbruch der Dunkelheit, um sich in abgelegene Ställe und dunkle Zwinger einzuschleichen. Ausgerüstet mit Nachtsichtgeräten, Kameras und Atemmasken, weil die beißende Luft kaum das Atmen möglich macht.
Stellen Sie sich die Arbeit unseres Recherche-Teams so vor?

Ja, denn so oder so ähnlich arbeiten unsere Ermittlerinnen und Ermittler tatsächlich.
"All das tun wir aus einem Grund: wir lieben Tiere und möchten ihnen helfen." – so Stefan Bröckling von PETA.

Neben den Einsätzen vor Ort muss auch vieles am Schreibtisch erledigt werden. Dokumente und Fotos sichten, Bildmaterial vor- und nacharbeiten, Telefonate mit Informanten, Behörden und Medien, usw.
An über 50 Missbrauchsmeldungen hat unser Recherche-Team in der vergangenen Woche gearbeitet und konnte vielen Tieren bereits helfen.

Und so können Sie Tieren in Not helfen, wenn Sie Zeuge von Tierquälerei werden:
  • Finden Sie die Adresse und Telefonnummer der zuständigen Tierschutzvereine und Behörden vor Ort heraus und bitten Sie diese um Mithilfe.
  • Legen Sie eine präzise, schriftliche Aussage darüber vor, was Sie gesehen haben – falls möglich, legen Sie auch Fotos bei.
  • Geben Sie niemals ein Schreiben oder Dokument weiter, ohne eine Kopie für die eigenen Akten angefertigt zu haben.
  • Sollten die Behörden nicht eingreifen, informieren Sie uns über den Fall.
  • Unterstützen Sie uns mit einer Spende, damit wir weitermachen können.
Danke für Ihre Unterstützung!

Ingrid E. Newkirk

1. Vorsitzende
PETA Deutschland e.V.
Whistleblower
Vielleicht haben Sie Zugang zu einem Tierversuchslabor oder einem Schlachthof oder wissen, dass jemand eine illegale Hundezucht betreibt? Wir bei PETA sind in unserer Arbeit oft darauf angewiesen, auf Missstände aufmerksam gemacht zu werden. Nur dann können wir aktiv werden und den Tieren helfen. >>
Hinter den Kulissen
Das PETA Recherche-Team ist rund um die Uhr im Einsatz für die Tiere. Egal, ob „Kettenhunde“, katastrophale Pferdehaltung oder eine Schweinemastanlage – unsere Ermittler/innen sind da, wo sie gebraucht werden .>>
Like Jeder Hinweis kann Tierleben retten on Facebook  share on Twitter
Sie erhalten diese E-Mail als UnterstützerIn von PETA Deutschland e.V. Wir sind sehr auf Ihre Hilfe angewiesen und bedanken uns, dass Sie sich die Zeit nehmen, unsere Newsletter zu lesen.


Impressum
PETA Deutschland e.V., Benzstr 1, D-70839 Gerlingen

Mittwoch, 25. April 2012

Netzwerkrecherche


### Newsletter Netzwerk Recherche .

ISSN 1611-8871 .

Ausgabe 89 vom 24.04.2012 .


##          Inhaltsverzeichnis.

Abschnitt Eins:   In Eigener Sache
01: Editorial
02: nr-Jahrestreffen 2012
03: nr-Stammtisch in Leipzig
04: nr-Stammtisch Rhein-Main

Abschnitt Zwei:   Veranstaltungen
05: Data Harvest Konferenz in Bruessel
06: Widerspruch gegen neue Facebook-Richtlinien einlegen
07: Filmgespraech Investigativer Dokumentarfilm
08: Konferenz Informare in Berlin
09: Online-Umfrage ueber Informationsfreiheit und Journalismus

Abschnitt Drei:   Nachrichten
10: Informationsfreiheitsgesetz: Einblick in den Berliner Atompoker erstritten - Bundesregierung blockt bei Auskunft zu Acta-Verhandlungen - Bundesbeauftragter mahnt mehr Transparenz an
11: BigBrotherAwards 2012 - zwei Innenminister und die "Cloud" unter den Preistraegern
12: Timeline - Books on Datajournalism

Abschnitt Vier:   Seminare, Stipendien, Preise
13: Recherche-Stipendium der KNA-PROMEDIA-Stiftung
14: Systematik der Recherche und Strategien der Gespraechsfuehrung

Abschnitt Fuenf:   Pressespiegel
15: Journalismus
16: Lobbyismus
17: Informationsfreiheit


18: Link-Index
19: Technische Hinweise
20: Impressum



[Ende Inhaltsverzeichnis].




## Abschnitt Eins:   In Eigener Sache.


# 01: Editorial .

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

die Vorbereitungen fuer unser Jahrestreffen am 1. und 2. Juni sind in der heissen Phase. Das Programm ist bereits online (siehe unten). Die diesjaehrige Konferenz "von Journalisten fuer Journalisten" steht unter dem Motto "DigiTal der Ahnungslosen - Recherche jenseits von Googeln und Mogeln". Wir diskutieren mit Uli Hoeness ueber Kumpanei im Sportjournalismus, mit Andrea Roepke ueber das jahrelange Desinteresse gegenueber dem Rechtsterrorismus und mit dem Soziologen Michael Hartmann darueber, warum Journalisten schnell versagen, wenn sie ueber Reichtum recherchieren. Diskutieren wollen wir auch, ob es sich bei den Debatten ueber Sarrazin, Wulff oder Grass um echte Skandale oder eher um Krawalljournalismus handelt, wie viele Leser den Medien vorwerfen.
Zur Jahreskonferenz haben ihr Kommen bereits zugesagt: Bekannte Investigativ-Journalisten wie Hans Leyendecker (SZ), David Crawford (WSJ), John Goetz (ARD), Joerg Schmitt (Spiegel) oder Soenke Iwersen (Handesblatt), renommierte Reporter wie Wolfgang Uchatius (Zeit), Peter Sartorius (SZ) oder Jana Simon (Zeit) und Chefredakteure wie Georg Mascolo (Spiegel), Jan-Eric Peters (Welt), Thomas Osterkorn (stern), Andreas Cichowicz (NDR), Christoph Schwennicke (Cicero) und viele andere mehr.

Neues gibt es auch aus dem Alltag des Netzwerks zu berichten: Die Rudolf-Augstein-Stiftung wird die Geschaeftsstelle des netzwerk recherche in den Jahren 2012, 2013 und 2014 mit jeweils 33.000 Euro pro Jahr unterstuetzen. Wir freuen uns ueber diese Entscheidung und danken der Augstein-Stiftung fuer diese grosszuegige Foerderung. Dadurch sind der Betrieb unserer Geschaeftsstelle und deren Arbeit sicher.

In den naechsten Tagen wird zudem unsere neue Imagebroschuere fertig gestellt mit vielen Werkstattberichten ueber die bekanntesten Enthuellungsgeschichten der vergangenen Jahre. Die Broschuere wird dann ebenfalls auf der Jahrestagung erhaeltlich sein.


Es gruessen

Oliver Schroem,
Markus Grill,
Albrecht Ude



# 02: nr-Jahrestreffen 2012 .

Fr./Sa., 01./02.06.2012, Hamburg, NDR-Konferenzzentrum.

Unter dem Motto "DigiTal der Ahnungslosen - Recherche jenseits von Googeln und Mogeln" treffen sich Mitglieder des netzwerks und interessierte Kollegen in diesem Jahr. Mehr als 150 Referentinnen und Referenten stellen sich dann der Diskussion zu aktuellen medienpolitischen Themen und geben wertvolle Tipps fuer die journalistische Praxis.

Zu den Schwerpunkten zaehlen diesmal Themen wie "Muehsame Recherchen im Nazi-Sumpf", "Sportjournalismus zwischen Kumpanei und Kritik", die politikfreie Politikberichterstattung, die Probleme vieler (junger) freier Journalisten und natuerlich die "Frauenquote gegen Machos". Dazu praxisnahe Ratschlaege und Infos ueber Auskunfts- und Informationsfreiheitsrechte, Datenjournalismus, Online-Recherche und vieles mehr. Wir diskutieren auch ueber Journalistenrabatte, Dokumentarfilme, die Profiteure der Finanzkrise, ueber stiftungsfinanzierten Journalismus wie bei ProPublica und ueber grenzueberschreitende Rechercheprojekte.

Programm und Anmeldeformular sind auf der Konferenz-Webseite:
http://jahreskonferenz.netzwerkrecherche.de
(Das Programm und die detaillierten Angaben zu Themen und Referenten werden bis zum Konferenzbeginn laufend aktualisiert und erweitert).

Wie im Vorjahr werden wir wieder eine Kinderbetreuung anbieten. Details dazu in Kuerze auf der Webseite.



# 03: nr-Stammtisch in Leipzig .

Mo., 07.05.2012, 20:00 h, Ratskeller der Stadt Leipzig, Lotterstrasse 1.

Als Gast spricht Uwe Mueller (Die Welt, Welt am Sonntag) ueber "Geheimakte Gregor Gysi etc." - Recherchen in den Archiven der Stasi.
WELT ONLINE zu den Recherchen von Uwe Mueller: 'Gregor Gysi versteht keinen Spass, wenn er verdaechtigt wird, mit der Stasi gekungelt zu haben. Vor dem Deutschen Bundestag hat er klar gemacht, dass er derartige Kontakte gar nicht noetig gehabt habe. Und in eidesstattlichen Erklaerungen versichert er, nie "wissentlich und willentlich" Informationen an die Stasi geliefert zu haben - weder ueber seine Mandanten noch ueber "sonst jemanden". Doch diese Darstellung ist alles andere als glaubwuerdig, wie Investigativ-Reporter Uwe Mueller und ein Kollege jetzt herausgefunden haben. Gysi hat sich laut Dokumenten aus der Stasi-Unterlagenbehoerde mit Offizieren der SED-Geheimpolizei freizuegig Auskunft erteilt - und zwar im Februar 1989 ueber sein kurz zuvor gefuehrtes Interview mit dem Ost-Berliner "Spiegel"-Korrespondenten Ullrich Schwarz. Vor 23 Jahren wurde der Vorgang aufgezeichnet, nun hat die Behoerde die Akten auf Antrag unserer Reporter ausgehaendigt...'

Seit 1990 hat Uwe Mueller unzaehlige spektakulaere Faelle von Stasi-Verstrickungen aufgedeckt. Heute arbeitet er im Team Investigative Recherche von WELT / BERLINER MORGENPOST. Bei uns will er sowohl ueber seine Recherchen, als auch ueber die Rahmenbedingungen fuer investigative Arbeit sprechen. Es wird spannend!

Anmeldungen zum Stammtisch in Leipzig bitte per Mail an:
mailto:Markus.Frenzel@mdr.de .



# 04: nr-Stammtisch Rhein-Main .

Mi., 09.05.2012, 20:00 h, OeKO-TEST Verlag, Kasseler Strasse 1a, 60486 Frankfurt, Aufgang Ost, 2. Stock

Mitglieder stellen ihre journalistischen Themengebiete vor und geben Methoden und Erfahrungen an Kollegen weiter. Zum Auftakt wird Christine Throl ueber Warentests berichten.
http://www.netzwerkrecherche.de/nr-Stammtische/RheinMain/ .

Anmeldung zum Stammtisch Rhein-Main bitte per Mail an
mailto:rheinmain@netzwerkrecherche.de .



[Ende der Mitteilungen in eigener Sache].





## Abschnitt Zwei:   Veranstaltungen.


# 05: Data Harvest Konferenz in Bruessel .

So.-Di., 06.-08.05.2012, Bruessel, Erasmushogeschool, 70 Zespenningenstraat.

Journalismfund.eu, Wobbing.eu und Farmsubsidy.org laden zur "Data Harvest" Konferenz. Sie bietet Journalisten und Programmierern aus Europa beste Gelegenheiten, grenzueberschreitend Kontakte zu knuepfen, sich zu vernetzen, das eigene Wissen zu mehren und auch konkrete Projekte voranzubringen.

Themenschwerpunkte sind Informationsfreiheitsgesetze und wie man an Daten kommt ("Wobbing"), wie man die Daten verarbeitet und visualisiert ("Journo Lab"), zudem werden erfahrene Journalisten Werkzeuge und Methoden in praktischen Workshops vorstellen. Ebenso werden die neuen Datenschaetze von Farmsubsidy und deren Anwendungsmoeglichkeiten vorgestellt.
Referenten sind u.a. Brigitte Alfter, Helena Bengtson, Stefan Candea, Christina Elmer, Thommy Kaas, Nils Mulvad und Paul Myers.

Teilnahmegebuehr:
70,- Euro (fuer die Konferenz und zwei Mittagessen (Montag und Dienstag), zu ueberweisen an IBAN: BE17 7330 5268 9521 / SWIFT-BIC: KREDBEBB / KBC Bank).

Anmeldungen bis zum 27. April an:
mailto:administration@journalismfund.eu - Bewerbungsschluss ist der 27. April!

Detailinformationen, Programm und Liste vorgeschlagener Hotels:
http://www.wobbing.eu/news/data-harvest-conference-2012 .



# 06: Widerspruch gegen neue Facebook-Richtlinien einlegen .

Das Unabhaengige Landeszentrum fuer Datenschutz (ULD) Schleswig-Holstein ruft alle Nutzer von Facebook auf, bis zum 27.04. gegen die neuen Facebook-Richtlinien Wiserspruch einzulegen. Aus der Pressemitteilung des ULD:

'Sollten nicht bis zum 27.04.2012 mindestens 7.000 Nutzende den Bedingungen widersprechen, so sollen diese fuer alle Menschen mit einem Facebook-Account verbindlich sein.

Inhaltlich bringen die neuen Allgemeinen Geschaeftsbedingungen (AGB) auf 14 eng beschriebenen Seiten fuer die Nutzenden keine effektiven Verbesserungen. Es gibt begriffliche Aenderungen (z. B. "Chronik" statt "Profil"), teilweise sind Regeln weggefallen, teilweise neue dazugekommen. So laesst sich Facebook neuerdings genehmigen, dass es ungefragt Apps auf dem persoenlichen Geraet aktualisiert. Angeblich reagiert das Unternehmen auch auf Gerichtsentscheidungen in Deutschland, in denen Facebook die Nutzung bestimmter AGB und spezielle Praktiken verboten wurden.

Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein (VZ SH) und das Unabhaengige Landeszentrum fuer Datenschutz (ULD) stellten nach einer Analyse der neuen Bestimmungen fest, dass diese weiterhin gegen eine Vielzahl von Gesetzen zum Verbraucherdatenschutz verstossen. Daher empfehlen sie, diesen neuen Regeln zu widersprechen, z. B. mit folgendem Wortlaut: "Ich lehne die Aenderungen ab und fordere von Facebook die Einhaltung der Datenschutz-, Verbraucherschutz- und Urheberrechtsvorschriften in Deutschland und Europa."'

PM des Unabhaengigen Landeszentrums fuer Datenschutz (24.04.2012):
https://www.datenschutzzentrum.de/presse/20120424-facebook-widerspruch.htm .

Die neuen Richtlinien von Facebook (Facebook Site Governance):
https://www.facebook.com/note.php?note_id=10151547216160301 .

Anforderungen an Facebook und vergleichbare Anbieter (Entschliessung der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Laender):
http://www.lda.brandenburg.de/sixcms/media.php/2232/Anforderungen.pdf
(PDF-Datei, 2 S., 11 KB)



# 07: Filmgespraech Investigativer Dokumentarfilm .

Sa., 05.05.2012 15:00 - 17:00 h - HFF Muenchen, Audimax, Gabelsbergerstr. 33

Beim dem 27. Internationalen Dokumentarfilmfestival in Muenchen laedt die AG DOK zum Filmgespraech ueber Recherche fuer Dokumentarfilme. Film-Ausschnitte und ein Blick hinter die Kulissen gewaehren:
  - Ingolf Gritschneder, der fuer seinen mit Georg Wellmann gedrehten Film "Adel vernichtet" ueber den Niedergang des Bankhauses Oppenheim mit dem deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Beste Reportage ausgezeichnet wurde;
  - Jo Angerer, WDR, der fuer die Redaktion des Films verantwortlich war;
  - Klaus Dexel, der fuer ZDF / arte gerade den investigativen Film "Der Regenschirm-Mord" (ueber die Hintergruende des Mordes an dem bulgarischen Dissidenten Georgi Markov auf der Waterloo-Bridge in London 1978) dreht und
  - Peter Ohlendorf, dem Regisseur des Films "Blut muss fliessen" (undercover-Beobachtungen in der jugendlichen Neonazi-Musik-Szene) sowie
  - Milka Pavlicevic, Redakteurin bei ZDF Thema/arte.
Es moderiert Susanne Petz.

Details:
http://www.dokfest-muenchen.de/node/1333 .



# 08: Konferenz Informare in Berlin .

Di.-Do., 08.-10.05.2012, Berlin Mitte, Cafe Moskau, Karl-Marx-Allee 34.

Mit 70 Referenten, 4 Keynotes, 5 Podiumsdiskussionen und zahlreichen Vortraegen lockt die Konferenz Informare nach Berlin. Thematisiert werden digitale Wissensvermittlung und -speicherung, Informationswissenschaft, Suchmaschinen u.ae. aus Perspektiven der Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. "Die lange Nacht der Suchmaschinen" und das Informare!BarCamp sind kostenfreie abendliche Events.

Informationen, Programm und Anmeldung:
http://informare-wissen-und-koennen.com/ .



# 09: Online-Umfrage ueber Informationsfreiheit und Journalismus .

Jan Schneider untersucht fuer seine Diplomarbeit das Zusammenspiel von Informationsfreiheit und Journalismus. Dazu hat er eine Umfrage erstellt, welche die Nutzung des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) in der journalistischen Praxis herausstellen soll. Er bittet um Beteiligung.

Zu finden ist die Umfrage unter folgendem Link:
https://docs.google.com/spreadsheet/viewform?formkey=dHJtMDZNTTEtc0RGbU9UYTQ4SWp4bHc6MQ#gid=0 .



[Ende der Veranstaltungen].





## Abschnitt Drei:   Nachrichten.


# 10: Informationsfreiheitsgesetz: Einblick in den Berliner Atompoker erstritten - Bundesregierung blockt bei Auskunft zu Acta-Verhandlungen - Bundesbeauftragter mahnt mehr Transparenz an .

Der Deutschen Umwelthilfe ist es gelungen, einen interessanten Einblick in den Berliner Atompoker zur Laufzeitverlaengerung zu gewinnen: Im Herbst 2010 war zwischen den Ministerien diskutiert worden, wie lange die Atommeiler zusaetzlich am Netz bleiben koennten, ohne dass der Bundesrat gefragt werden muesste, in dem die Regierung keine Mehrheit mehr hatte. Das Justizministerium und das Umweltressort hatten sich zunaechst fuer eine erhebliche kuerzere Zeit als die letztlich beschlossenen 12 Jahre ausgesprochen, diese Haltung aber im Laufe der Beratungen aufgegeben.

Die Umwelthilfe wollte unter Berufung auf das Informationsfreiheitsgesetz Einblick in die Unterlagen, die im Zuge der Ressortdebatte erstellt worden sind, vor allem die rechtlichen Erwaegungen und Berechnungsverfahren der beteiligten Ministerien. Dies hatte das Justizministerium zunaechst unter Berufung auf die sogenannte "exekutive Eigenverantwortung" abgelehnt, nach der ein Kernbereich des Regierungshandelns angeblich nicht unter die Transparenzpflicht des IFG fallen wuerde.

Mit dieser Argumentation war das Ministerium bereits im vorigen Jahr vor dem Verwaltungsgericht Berlin gescheitert. Das Gericht hatte entschieden, dass nur Kabinettsvorlagen unter den geschuetzten Bereich der Entscheidungsvorbereitung fielen, nicht jedoch generell alle Regierungsunterlagen. Auch Vermerke fuer einen Minister oder Parlamentarischen Staatssekretaer seien grundsaetzlich von der Transparenzpflicht erfasst. Diese Entscheidung ist rechtskraeftig geworden, da das Ministerium nicht in die Berufung gegangen ist.

Im April hat die Sueddeutsche Zeitung (nur Printausgabe) nach Einsicht der Unterlagen ausfuehrlich berichtet, welches Gezerre es zwischen den Ressorts gegeben hat und wie rechtlich fragwuerdig das Vorgehen bei der Laufzeitverlaengerung offenbar war. Fuer vergleichbare Antraege ist die Musterentscheidung wichtig, weil der pauschale Ablehnungsgrund des "Regierungshandelns" nun nicht mehr zieht. In diesem Sinne hatte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig auch in zwei anderen IFG-Verfahren entschieden und der pauschalen Informationsverweigerung einen Riegel vorgeschoben (vgl. NNR 86 #05).


Nachdem das Argument mit der "exekutiven Eigenverantwortung" nicht mehr zieht, verlegen sich auskunftsunwillige Bundesbehoerden allerdings auf andere Argumente. Dies musste kuerzlich ein Netzaktivist erfahren, der die Bundesregierung um Auskunft bat, welche deutschen Vertreter an der Aushandelung des umstrittenen Acta-Abkommens beteiligt waren. Darin werden internationale Mindeststandards zum Vorgehen gegen Urheberrechtsverletzungen definiert. Seine Anfrage hatte der Antragsteller ueber das Portal fragdenstaat.de gestellt.

Das federfuehrende Justizministerium lehnte diesen IFG-Antrag mit dem Hinweis ab, durch die Nennung der deutschen Verhandlungsfuehrer wuerde deren Sicherheit gefaehrdet. Sollte dieses Beispiel einer Berufung auf die IFG-Ausnahmeklausel zum Schutz der oeffentlichen Sicherheit Schule machen, koennten IFG-Antraege fast beliebig abgelehnt werden.

Der Antragsteller hat Widerspruch eingelegt und will notfalls auch klagen. Nach der Berichterstattung ueber den Fall in Internetblogs wie netzpolitik.org sind bereits Spenden in Hoehe von mehreren tausend Euro fuer ein Musterverfahren zusammen gekommen.

Die Korrespondenz auf fragdenstaat.de:
https://fragdenstaat.de/anfrage/teilnahme-an-den-verhandlungsrunden-fur-acta/ .


Dass die deutschen Behoerden bei der Informationsfreiheit noch grossen Nachholbedarf haben, betont auch Peter Schaar, der Bundesbeauftragte fuer den Datenschutz und die Informationsfreiheit, in seinem am 24. April vorgelegten Jahresbericht. Statt die Regelungen des Transparenzgesetzes moeglichst restriktiv auszulegen und neue Gruende fuer Geheimhaltung zu erfinden, sollten die Aemter dazu uebergehen, mehr Informationen von sich aus, auch ohne Antrag, im Internet zugaenglich zu machen. Bei den Buergern gibt es laut Schaar ein steigendes Interesse an Behoerdendaten, denn die Antragszahl ist im zurueckliegenden Jahr auf 3.280 gestiegen, eine Steigerung um 110 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Taetigkeitsbericht zur Informationsfreiheit fuer die Jahre 2010 und 2011
http://www.bfdi.bund.de/IFG/Oeffentlichkeitsarbeit/Pressemitteilungen/2012/3TB_IFG.html?nn=411766
(PDF-Datei, 122 S., 2,68 MB)

(s.a. Pressespiegel, #17)

(Manfred Redelfs)



# 11: BigBrotherAwards 2012 - zwei Innenminister und die "Cloud" unter den Preistraegern .

Bei den diesjaehrigen BigBrotherAwards haben sozusagen als Dauerbrenner auch zwei Innenminister den Preis bekommen:

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) fuer die Einrichtung eines Cyber-Abwehrzentrums ohne Legitimation durch den Bundestag, fuer die Einrichtung eines Gemeinsamen Abwehrzentrums gegen Rechtsextremismus (GAR), ebenfalls am Parlament vorbei, sowie fuer den Plan, alsbald eine gemeinsame zentrale Verbunddatei "gewaltbezogener Rechtsextremismus" zu errichten. Mit der geplanten Verbunddatei und den neuen Abwehrzentren werden Polizei, Geheimdienste und teilweise das Militaer auf problematische Weise vernetzt und verzahnt - unter Missachtung des historisch begruendeten Verfassungsgebotes, nach welchem diese Sicherheitsbehoerden strikt voneinander getrennt sein und getrennt arbeiten muessen.
Der saechsische Innenminister Markus Ulbig (CDU) fuer Funkzellenabfragen im Raum Dresden. Nachdem am 19. Februar 2011 in Dresden 20.000 Menschen gegen einen Nazi-Aufmarsch demonstriert hatten, forderten das Landeskriminalamt und die Polizei in Dresden die Telekommunikationsverbindungsdaten fuer 28 Funkzellen an, die Masse davon aus dem oertlichen Bereich des Versammlungsgeschehens.

Erstmals wurde ein Abstraktum ausgezeichnet: Die "Cloud", der Hype der diesjaehrigen Cebit. Denn seine Daten in einer nebuloesen Serverfarm irgendwo auf der Welt abzuspeichern, ist der Alptraum jedes datenbewussten Menschen. Fast alle Cloud-Anbieter sind amerikanische Firmen - und die sind laut Gesetz verpflichtet, US-Behoerden Zugriff auf alle Daten in der Cloud zu geben, auch wenn sich die Rechnerparks auf europaeischem Boden befinden. Damit ist die Cloud ein gefaehrlicher Trend, der die Nutzerinnen und Nutzer glaesern macht.

Weitere Preise gingen an:
  - Blizzard Entertainment fuer Datenschutzverletzungen bei ihren Online-Spielen (z.B. "World of Warcraft") in der Kategorie Verbraucherschutz,
  - Brita GmbH fuer das Projekt "Schoolwater" (Wirtschaft),
  - die Firma bofrost fuer die rechtswidrige Ausforschung von Daten auf einem Betriebsratscomputer (Arbeitswelt) und
  - Gamma International fuer ihre Spionagesoftware "FinFisher". (Technik) ausgezeichnet worden.

Uebersicht ueber die sieben vergebenen Preise:
http://www.bigbrotherawards.de/2012 .



# 12: Timeline - Books on Datajournalism .

Angeregt durch einen Vortrag von Brant Houston auf der Datenjournalismus-Konferenz des nr hat der niederlaendische Kollege Henk van Ess eine Zeitleiste der Buecher ueber Datenjournalismus zusammengestellt.

Henk van Ess: Timeline Datajournalism
http://interactivetimeline.com/1413/datajournalism/ .

Brant Houston on Data Journalism bei der nr-Fachkonferenz (Video):
http://www.netzwerkrecherche.de/mag/index.php?id=54 .

nr-Fachkonferenz "Daten, Recherchen, Geschichten"
http://www.netzwerkrecherche.de/Konferenzen/Fachkonferenzen/Daten-Recherchen-Geschichten-2012/ .




[Ende der Nachrichten].





## Abschnitt Vier:   Seminare, Stipendien, Preise.

Fehlt ein Termin mit Recherchebezug? Bitte mailen Sie uns an
mailto:termine@netzwerkrecherche.de .


# 13: Recherche-Stipendium der KNA-PROMEDIA-Stiftung .

Das Stipendium wird mit bis zu 5.000,- Euro gefoerdert. Ziel ist es, publizistische Projekte zu foerdern, die ohne die Unterstuetzung der KNA-PROMEDIA-Stiftung nicht haetten realisiert werden koennen. Die Themen, die recherchiert werden sollen, muessen fuer ein regionales Print-Medium vorgesehen sein. Daher sind Redakteure von ueberregionalen Zeitungen und Zeitschriften ausgeschlossen. Freie und festangestellte Journalisten von regionalen Zeitungen und Zeitschriften koennen sich bewerben. Das Hoechstalter liegt bei 28 Jahren.
Bewerbungen fuer ein Recherchethema muessen bis zum 30. April eingesendet sein und muessen nach Vergabe im gleichen Jahr bearbeitet und veroeffentlicht sein.

Stipendienausschreibung und Kontakt:
http://www.kna-promedia.de/aktuelles/kna-promedia-stiftung-vergibt-recherche-stipendium-5.html .



# 14: Systematik der Recherche und Strategien der Gespraechsfuehrung .


Do./Fr., 12./13.07.2012, 9:00-17:00 h, BJS Berliner Journalisten-Schule, Pressehaus am Alexanderplatz, Karl-Liebknecht-Str. 29, 10178 Berlin-Mitte.

Insider-Informationen, interne Dokumente und personelle Verflechtungen stehen im Mittelpunkt des journalistischen Interesses, wenn es um die Aufdeckung von Missstaenden oder Skandalen geht. Strategien, soziale Kompetenz und der gezielte Einsatz von Technik erleichtern die Recherche solcher Daten - oder machen sie erst moeglich. Das Seminar fuehrt in die verschiedenen Wege der Recherche im Journalismus ein. Anhand von Beispielen aus der Praxis und unter Einbeziehung der Erfahrungen der Teilnehmer wird gezeigt, wie man in einer Recherche hochwertige Informationen beschafft. Dabei spielen der richtige Umgang mit Informanten, Themenfindung und Aspekte der Gespraechsfuehrung eine Rolle.

Dozent Olaf Jahn ist Leiter der Recherche-Redaktion der dapd Nachrichtenagentur in Berlin und verfuegt ueber jahrelange Erfahrung als Autor fuer Politikmagazine der ARD.

Kosten: 320,- Euro.

Anmeldung unter:
http://www.berliner-journalisten-schule.de/seminare/anmeldung (Online-Formular)



[Ende der Seminare, Stipendien, Preise].





## Abschnitt Fuenf:   Pressespiegel.


# 15: Journalismus .

Freiheit ist das Recht auf Anonymitaet
Freiheit im Netz entsteht aus Rechten, die selbstverstaendlich sein sollten, schreibt Leserin Jula Boege: anonymes Informieren, anonymes Kommunizieren, anonymer Konsum.
Von Jula Boege [Leserartikel]. - Zeit online, 11.04.2012
http://www.zeit.de/digital/internet/2012-04/was-ist-internetfreiheit-leserartikel .

"Verzichtbar sind sie alle"
Ex-WDR-Intendant Friedrich Nowottny beanstandet Qualitaet der ARD-Talkshows
Interview von Tobias Armbruester. - Deutschlandfunk, 18.04.2012
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1733042/ .

"Einfach nicht abschreiben!"
Autorin Sibylle Berg ueber doofe Journalisten, Drecksmedien, ihre Internetsucht und den grossen Arbeitsdruck in der schnelllebigen Zeit
Interview von Katrin Burgstaller ; Rosa Winkler-Hermaden. - Der Standard, 13.04.2012
http://derstandard.at/1334132509062/Journalismus-Einfach-nicht-abschreiben .



# 16: Lobbyismus .

Britische Konservative im Spendensumpf
Der britische Regierungschef hat nun auch Muehe, zwischen angeblichen privaten Freunden und Spendern zu unterscheiden und zu erklaeren, dass sie keinen Einfluss auf die Politik hatten
Von Florian Roetzer. - telepolis, 26.03.2012
http://www.heise.de/tp/artikel/36/36656/1.html .

David Cameron 'hosted dinners for millionaire donors in Downing Street flat'
David Cameron and his wife Samantha have hosted dinners in their Downing Street flat for millionaire Tory donors, it was admitted last night.
By Christopher Hope, and Mark Hughes. - Telegraph, 06.03.2012
http://www.telegraph.co.uk/news/politics/david-cameron/9166469/David-Cameron-hosted-dinners-for-millionaire-donors-in-Downing-Street-flat.html .



# 17: Informationsfreiheit .

(s.a. #10)

Bundesregierung: ACTA-Transparenz gefaehrdet oeffentliche Sicherheit
von Markus Beckedahl. - netzpolitik.org, 16.03.2012
http://netzpolitik.org/2012/bundesregierung-acta-transparenz-gefahrdet-offentliche-sicherheit/ .

Bisher 7.000 Euro Spenden fuer ACTA-Transparenz-Klageweg
von Markus Beckedahl. - netzpolitik.org, 19.03.2012
https://netzpolitik.org/2012/bisher-7000-euro-spenden-fur-acta-transparenz-klageweg/ .

Acta-Abkommen: Transparenz als Sicherheitsrisiko
Interview mit Antragsteller Mathias Schindler von Johannes Kuhn. - Sueddeutsche.de, 19.03.2012
http://www.sueddeutsche.de/digital/acta-abkommen-transparenz-als-sicherheitsrisiko-1.1312922 .

Verhandlungen zu ACTA: Gefaehrliche Transparenz
von Christian Rath. - taz, 18.03.2012
http://www.taz.de/!89866/ .

Bilanz Informationsfreiheitsgesetz: Immer mehr Buerger fordern Akteneinsicht
www.tagesschau.de am 24. April 2012
http://www.tagesschau.de/inland/informationsgesetz100.html .

Buerger nehmen Informationsfreiheit deutlich staerker in Anspruch
Stephan Krempl auf heise online am 24. April 2012
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Buerger-nehmen-Informationsfreiheit-deutlich-staerker-in-Anspruch-1553190.html .



[Ende des Pressespiegel].





# 18: Link-Index .

 02: nr-Jahrestreffen 2012
http://jahreskonferenz.netzwerkrecherche.de .

 04: nr-Stammtisch Rhein-Main
http://www.netzwerkrecherche.de/nr-Stammtische/RheinMain/ .

 05: Data Harvest Konferenz in Bruessel
http://www.wobbing.eu/news/data-harvest-conference-2012 .

 06: Widerspruch gegen neue Facebook-Richtlinien einlegen
https://www.datenschutzzentrum.de/presse/20120424-facebook-widerspruch.htm ,
https://www.facebook.com/note.php?note_id=10151547216160301 ,
http://www.lda.brandenburg.de/sixcms/media.php/2232/Anforderungen.pdf .

 07: Filmgespraech Investigativer Dokumentarfilm
http://www.dokfest-muenchen.de/node/1333 .

 08: Konferenz Informare in Berlin
http://informare-wissen-und-koennen.com/ .

 09: Online-Umfrage ueber Informationsfreiheit und Journalismus
https://docs.google.com/spreadsheet/viewform?formkey=dHJtMDZNTTEtc0RGbU9UYTQ4SWp4bHc6MQ#gid=0 .

 10: Informationsfreiheitsgesetz: Einblick in den Berliner Atompoker erstritten - Bundesregierung blockt bei Auskunft zu Acta-Verhandlungen - Bundesbeauftragter mahnt mehr Transparenz an
https://fragdenstaat.de/anfrage/teilnahme-an-den-verhandlungsrunden-fur-acta/ ,
http://www.bfdi.bund.de/IFG/Oeffentlichkeitsarbeit/Pressemitteilungen/2012/3TB_IFG.html?nn=411766 .

 11: BigBrotherAwards 2012 - zwei Innenminister und die "Cloud" unter den Preistraegern
http://www.bigbrotherawards.de/2012 .

 12: Timeline - Books on Datajournalism
http://interactivetimeline.com/1413/datajournalism/ ,
http://www.netzwerkrecherche.de/mag/index.php?id=54 ,
http://www.netzwerkrecherche.de/Konferenzen/Fachkonferenzen/Daten-Recherchen-Geschichten-2012/ .

 13: Recherche-Stipendium der KNA-PROMEDIA-Stiftung
http://www.kna-promedia.de/aktuelles/kna-promedia-stiftung-vergibt-recherche-stipendium-5.html .

 14: Systematik der Recherche und Strategien der Gespraechsfuehrung
http://www.berliner-journalisten-schule.de/seminare/anmeldung .

 15: Journalismus
http://www.zeit.de/digital/internet/2012-04/was-ist-internetfreiheit-leserartikel ,
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1733042/ ,
http://derstandard.at/1334132509062/Journalismus-Einfach-nicht-abschreiben .

 16: Lobbyismus
http://www.heise.de/tp/artikel/36/36656/1.html ,
http://www.telegraph.co.uk/news/politics/david-cameron/9166469/David-Cameron-hosted-dinners-for-millionaire-donors-in-Downing-Street-flat.html .

 17: Informationsfreiheit
http://netzpolitik.org/2012/bundesregierung-acta-transparenz-gefahrdet-offentliche-sicherheit/ ,
https://netzpolitik.org/2012/bisher-7000-euro-spenden-fur-acta-transparenz-klageweg/ ,
http://www.sueddeutsche.de/digital/acta-abkommen-transparenz-als-sicherheitsrisiko-1.1312922 ,
http://www.taz.de/!89866/ ,
http://www.tagesschau.de/inland/informationsgesetz100.html ,
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Buerger-nehmen-Informationsfreiheit-deutlich-staerker-in-Anspruch-1553190.html .


[Ende des Link-Index].





# 19: Technische Hinweise .

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[Ende technische Hinweise].





# 20: Impressum .

Newsletter Netzwerk Recherche
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Das netzwerk recherche e.V. hat das Ziel, den Recherche-Journalismus in Deutschland zu foerdern. Es vertritt die Interessen jener Kollegen, die (oft gegen Widerstaende in Verlagen und Sendern) intensive Recherche durchsetzen wollen. Ausserdem foerdert netzwerk recherche die Verbesserung von Aus- und Fortbildung im Bereich Recherche und tritt fuer die Verbesserung der Rahmenbedingungen fuer Recherche-Journalismus ein.

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AZOU


AZOU


Posted: 24 Apr 2012 03:03 AM PDT
Будь яка робота професіонала має починатись з аналізу. Слідкуйте за аналітикою зоозахисних процесів по регіонах України в новій рубриці "Аналітична інформація". За дорученням АЗОУ надсилаємо аналітичну інформацію щодо зоозахисного руху у ЗапоріжжяО. Важненко Аналітична інформація щодороботи зоозахисних організацій на території Запоріжжя На території Запоріжжя на сьогодні діють 3 офіційно

Dienstag, 24. April 2012

Tierschutznews


Tierschutznews - einfach gut informiert!

Dienstag, 24. April 2012

Grüezi Paukstadt,

Aktuelle Tier- und Umweltschutznachrichten für Sie...
Buchtipp der Woche: »Der weltweit führende Tieranwalt Antoine F. Goetschel kämpft seit 30 Jahren für diejenigen, die keine eigene Stimme haben. Wie kein anderer kennt er die interessantesten und auch grausamsten Fälle und deren juristische Fallstricke. Sein Buch ist ein unverzichtbarer Beitrag zu einer neuen Sicht auf das Verhältnis zwischen Mensch und Tier. Tiere klagen an
Verfolgen Sie die Abenteuer des Bär M 13: Turnen an der Leitplanke
Aktuelle News:

Hier wird ein Wolf reanimiert


Die Rettung des jungen Wolfes Navvare und der gute Wille der Menschen zu helfen.
Weiterlesen

Hier werden Delfine gerettet


Mehr als 30 Delfine sind eines frühen Morgens im März in Arraial do Cabo (Brasilien) gestrandet und von Einheimischen gerettet worden.
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Ist wieder ein Jäger der Luchsmörder ?


Im Bayerischen Wald wurde kürzlich die Luchsin Tessa vergiftet.
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Wenn Tierschutz „verwendet“ wird


Seit es zum guten Ton gehört „Tierschutzfreundlich“ zu sein, rückt der Tierschutz und mit ihm die Tiere, vor allem unsere bepelzten Freunde, die Hunde, immer mehr ins Rampenlicht.
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Mehr Rechte für Koalabären!


Am 30. April 2012 entscheidet sich das Schicksal der Koalabären in Australien.
Weiterlesen

VIER PFOTEN kritisiert Bärenhaltung in japanischem Zoo scharf


Forderung: Keine Massenhaltung von Wildtieren zur Publikumsbelustigung.
Weiterlesen

Medikamente sind sicherer ohne Tierversuche


Ein Statement der AG STG zum «Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche» vom 24. April.
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EDEKA stoppt Dosen-Thunfisch nach Tierschützer-Protesten


EDEKA wurde auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf wegen tödlicher Delfinbeifänge beim Thunfischfang scharf angegriffen.
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Lance Armstrong ernährt sich vegan


Der ehemalige US-Profi-Radrennfahrer Lance Armstrong ernährt sich seit Neuestem zumindest teilweise vegan.
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Adler Eule


Hier fliegt eine Adlereule in Zeitlupenaufnahme auf eine Kamera zu.
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Welche Rechte haben Tiere ?


Wir leben in Gesellschaften die zumeist davon ausgehen dass der Mensch gegenüber dem Tier in jedem Fall und immer hervorzuheben wäre.
Weiterlesen

Jöööö-Effekt im Jurapark


In der Nähe von Vallorbe, wo Bären und Wölfe in einem Park zusammen wohnen, tapsen 3 Jungbären, Ben, Yogy und Zora zum ersten mal aus ihrer Höhle.
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Müssen Jäger Katzen töten?


In Deutschland werden durch die Jagd jedes Jahr mindestens 200.000 Katzen getötet.
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Schützt die Tiere vor dem WWF


Man tötet keine Säugetiere und Mitgeschöpfe, um die Natur zu schützen.
Weiterlesen

Stierkampf – Tradition oder Tierquälerei ?


Der Stierkampf blickt auf eine lange Tradition zurück und spielte in allen Mittelmeerkulturen eine große Rolle.
Weiterlesen

Biologisch angebaute Tomaten beugen Herztod vor


Wissenschaftler am Istituto di Biologia e Biotecnologia Agraria und der Università di Pisa haben die pharmakologischen Wirkungen von biologisch angebauten Tomaten aufgedeckt.
Weiterlesen


US-Küstenwache verstümmelt lebende Ziegen für Trainingszwecke


Abgeschnittene Beine, aufgeschlitzte Bäuche und heraushängende Organe.
Weiterlesen

PETA-Botschafterin Pamela Anderson bei Rösler


Obwohl die EU ein Importverbot für kanadische Robbenfelle verhängte, versucht Kanada nun über die Welthandelsorganisation (WTO) mit allen Mitteln Druck auf die einzelnen Staaten auszuüben, um das Verbot aufzuweichen.
Weiterlesen


Als die Ärzte im Jahr 2000 in Israel streikten, fiel die Sterberate um 50%....


Dieser Dokumentarfilm erklärt den Rockefeller-Einfluss auf das Gesundheitswesen und insbesondere wie sichere Alternativen zu Gunsten von Chemotherapie, Bestrahlung und Chirugie zum Schweigen gebracht wurden.
Weiterlesen

Kein Lügner: Marco Polo war wirklich in China


Marco Polo war kein Schwindler, sondern bereiste tatsächlich China und berichtete aus erster Hand über seine Erlebnisse und Recherchen.
Weiterlesen

Tag der offenen Tür vom Kuhgnadenhof


Fast jeder Schweizer verbindet die Kuh mit unserem Land.
Weiterlesen

2 Norikerstuten suchen Gnadenplatz


Folgenden Hilferuf erhielt Animal Spirit wieder vor kurzem.
Weiterlesen

Was können wir von Hunde lernen?

Ich möchte mit diesem nicht-kommerziellen Projekt Menschen "verbinden" - um gemeinsam berührende Worte an unseren vierbeinigen Freunde als eine Art Hommage an den Hund zu sammeln.
Weiterlesen

Kein Platz mehr für wilde Tiere?


In Afrika wird ein Löwe erschossen, weil er eine Kuh reißt. In Japan werden Delfine gnadenlos gejagt, weil sie angeblich die letzten Fische fressen.
Weiterlesen

Plastic-Planet-Film: Industrie rüstet gegen Angriffe


Werner Bootes Kino-Dokumentarfilm "Plastic Planet" hat die Kunststoff-Industrie so stark unter Druck gebracht, dass sie sich dazu veranlasst gesehen hat, ein internes Paper gegen die vermeintlichen Angriffe zu schnüren.
Weiterlesen

Rindfleisch-Party endet in Krawallen


Hindu-Aktivisten wollen heilige Tiere schützen.
Weiterlesen
und vieles mehr....Link

Absenderinformation: Tierschutznews - Casa Tipi - CH - 6571 Indemini 
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