Freitag, 30. September 2011

Wirtschaft und Ökologie

Kieler Nachrichten 30.09.2011

Agrarfabriken stoppen!

Lieber Manfred Paukstadt,

vielen Dank für Ihr Engagement! Sie haben soeben an der Kampagne
"Agrarfabriken stoppen!" teilgenommen.

Wenn Sie unseren Newsletter bestellt haben, halten wir Sie über den Fortgang der Kampagne auf dem Laufenden. Wenn nicht, holen Sie dies doch gleich nach:

http://www.campact.de/campact/info/newsletter

Informationen über die anderen aktuellen Kampagnen finden Sie auf der Campact-Startseite:

http://www.campact.de

Der Petitionstext lautet:

Sehr geehrte Frau Landwirtschaftsministerin Aigner,



wir Verbraucher/innen wollen kein Gift im Essen und kein Tierfutter aus Industrieabfällen. Verschärfen Sie deshalb die Kontrollen für Futtermittel und verbieten Sie bedenkliche Inhaltsstoffe durch eine klarer und wesentlich enger gefasste Positivliste.

Der Skandal ist auch Resultat der bisherigen EU-Agrarpolitik. Mit milliardenschweren Subventionen werden Agrarfabriken und Massentierhaltung finanziert, Tierquälerei, Pestizideinsatz und Überdüngung sind die Folgen. Ein Politikwechsel ist überfällig: Blockieren Sie nicht länger die aktuellen Reformpläne der EU-Kommission für eine ökologische und nachhaltige Förderung der Landwirtschaft!

Mit freundlichen Grüßen,
Manfred Paukstadt, Kösterberg 23, 24238 Schleswig-Holstein, , paukstadt@selentia.de

Etappensieg für den Regenwald

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

ein großer Etappensieg für die Indianer in Brasilien: ein Gericht hat den Megastaudamm Belo Monte erneut gestoppt. Weitere Erfolge in den letzten Tagen: In Bolivien haben die Indianer erreicht, dass der Bau einer Straße durch den Nationalpark TIPNIS ausgesetzt wurde. Und in Kamerun untersagte ein Gericht, dass ein artenreicher Tropenwald für Palmölplantagen gerodet wird.

Wir freuen uns riesig! Doch der Kampf geht weiter, die Projekte sind nicht endgültig gestoppt.

Mehr Infos dazu finden Sie in unserer Rubrik Erfolge:
http://www.regenwald.org/erfolge

Bitte helfen Sie nun auch den Guaraní-Indianern im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso do Sul bei ihrem verzweifelten Kampf gegen den Ölkonzern Shell.

Die Lage der indigenen Guaraní in Mato Grosso do Sul ist dramatisch. Der Shell-Konzern lässt ihr Land in Zuckerrohr-Plantagen umwandeln – für Ethanol-Treibstoff für den europäischen Markt. Wie brutal die Shell-Handlager handeln, zeigt der jüngste Fall: In der letzten Woche wurden zwei Siedlungen überfallen, Kinder und Frauen vertrieben, Männer verletzt. „45.000 Guarani leiden dort unter extremer sozialer Ausgrenzung“, sagt die bekannte brasilianische Umweltschützerin und Politikerin Marina Silva. Die Guaraní brauchen unsere Unterstützung.

Hier können Sie protestieren:
http://www.regenwald.org/

Herzlichen Dank und beste Grüße,

David Vollrath
Rettet den Regenwald e.V.
Jupiterweg 15
22391 Hamburg
04041038044
www.regenwald.org

info@regenwald.org
http://www.regenwald.org
Facebook: http://www.facebook.com/rettetdenregenwald
Twitter: http://twitter.com/RettetRegenwald

Den aktullen Regenwald Report zum Lesen und Verteilen können Sie hier bestellen: https://www.regenwald.org/shop

Donnerstag, 29. September 2011

Trassenvoruntersuchung zur neuen 380 kV Ostküstenleitung

ListeOBS Bündnis90/DieGrünen - Ortsverband Selent: Trassenvoruntersuchung zur neuen 380 kV Ostküstenl...http://t.co/u24FRFlA

Dienstag, 27. September 2011

Termin 29.09.

19.30 Selenter Hof 
Gründungsversammlung des Ortsverbandes Selent Bündnis90/Die Grünen
Gäste sind willkommen

Montag, 26. September 2011

Umwelt - Parteiprogamm der Piraten

http://www.piratenpartei.de/unsere_ziele


"Umwelt
Die Piratenpartei steht für Nachhaltigkeit. Wir wollen so handeln, dass auch in Zukunft die Grundlagen für eine würdige Existenz in Freiheit vorhanden sind. Voraussetzung dafür ist ein transparenter und verantwortungsvoller Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Damit wollen wir eine gesunde und natürliche Umwelt für die nachfolgenden Generationen erhalten. Dabei ist zwingend darauf zu achten, endliche Ressourcen nur schonend und langfristig erhaltend zu nutzen und zukünftig auf nachhaltige genutzte regenerative sowie generative Ressourcen zu setzen. Wir streben eine langfristig sichere und umweltschonende Energie-Infrastruktur basierend auf generativen und nachhaltig genutzten regenerative Energiequellen und eine transparente dezentralisierte Erzeugerstruktur an."


Vielleicht sollte ich doch zu den Piraten wechseln...

Sonntag, 25. September 2011

Einwendungen gegen die Erweiterung der Schweinemastanlage am Cremberg


Bürgerinitiative „Uns Bürgern stinkt’s“ Stocksee, 14.9.2011
www.unsbuergernstinkts.de
Einwendungen gegen die Erweiterung der Schweinemastanlage am Cremberg

Liebe Mitstreiterin, lieber Mitstreiter,

Ganz herzlichen Dank für Ihre Einwendung gegen die Erweiterung der Schweinemastanlage der Schmütz KG in Stocksee.

In einem immissionsschutzrechlichem Genehmigungsverfahren ist vorgeschrieben, dass allen Einwendern die Gelegenheit gegeben werden muss, ihre Bedenken mündlich näher zu erläutern.

In unserem Falle war für diese Erörterung, an der Sie als Einwender mit Rederecht teilnehmen können, der 22. September 2011 als Termin vorgesehen. Da jedoch über 300 Einwendungen eingereicht wurden, die das Amt vor diesem Termin sichten muss, war dieser Termin nicht zu halten. Darüber wird Sie das LLUR informiert haben. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

Unabhängig von dem Termin jedoch sollten Sie überlegen, ob Sie an dem Erörterungstermin teilnehmen wollen oder können und ob Sie sich dort zu Wort melden wollen. Informationen zum Ablauf erhalten Sie

am 27.09.2011, um 19:30 Uhr in Appels Gasthof, Dersau.

Weitere Themen des Abends werden neben den Erläuterungen zum Erörterungstermin Hinweise zum weiteren Vorgehen der Bürgerinitiative sein, sowie ein sicherlich sehr interessanter Vortrag von Herrn RA und Immobilienfachwirt Dr. Alexander von Unwerth zum Thema

Welche negativen Auswirkungen haben landwirtschaftliche Großprojekte auf die Immobilien in der Region?“


Es wäre schön, wenn Sie teilnehmen können, denn grundsätzlich ist es für unsere Sache nur von Vorteil, wenn möglichst viele Bürger bei der Erörterung anwesend sind.
Vielen Dank für Ihre tatkräftige Unterstützung unseres Kampfes für den Erhalt unserer l(i)ebenswerten Umwelt !

Freitag, 23. September 2011

Wiesenhof gegen Bürgerinitiative


BIM – [BürgerInitiative Munzel] e.V.
Die Bürgerinitiative für Barrigsen, Groß Munzel, Holtensen, Kolenfeld, Landringhausen und Ostermunzel

Sehr geehrte Damen und Herren der Medien,

ich darf Sie auf einen für Sie vielleicht nicht uninterssanten Vorgang aufmerksam machen, den Sie auf


nachlesen können.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen sehr gern zu Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre
BIM - [BürgerInitiative Munzel] e.V.

Michael Hettwer
Vorsitzender



Mittwoch, 21. September 2011

Hundeschlachtung


Bitte spenden Sie noch heute. Denn nur so können wir dieser Tortur ein Ende bereiten.

Guten Tag Manfred Paukstadt, 

die Angelegenheit in der ich Ihnen heute schreibe, ist nur schwer zu ertragen - aber wir sind es den Hunden schuldig, nicht wegzusehen:

"Sie kauern sich zusammen, legen die Ohren zurück und winseln um ihr Leben", so berichtet ein Mitarbeiter der WSPA-Mitgliedsorganisation KAWA aus Südkorea. "Zu sehen, was mit ihren Artgenossen geschieht, ist unglaublich schlimm für die Vierbeiner".

Jedes Jahr werden in Südkorea etwa zwei Millionen Hunde geschlachtet und gegessen. Sie werden auf "Hundefarmen" gezüchtet, auf der Straße gefangen oder aus China importiert. Diese Hunde leben - und sterben - unter den entsetzlichsten Bedingungen.


Das Geschäft mit dem Hundefleisch ist lukrativ und bis heute fehlt eine eindeutige Gesetzgebung, die die Tiere schützt und den grausamen Handel beendet. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie es uns, Gesetzesgeber und Verbraucher zu erreichen, indem wir über das Leid der Vierbeiner aufklären und das ganze Ausmaß des entsetzlichen Handels aufzeigen. So wollen wir ein absolutes Verbot des Hundefleischhandels bewirken und der Tortur ein Ende bereiten.

Bitte spenden Sie noch heute. Denn nur so können wir dieser Tortur ein Ende bereiten.

Bitte spenden Sie noch heute. Ihre Hilfe wird dringend gebraucht.

Ich danke Ihnen.

Ihre
Bettina C. Praetorius
Geschäftsführerin
https://spenden.wspa.de/hundefleisch-suedkorea-mailing11


Spendenkonto Kto.Nr.: 80 42 300 | Bankleitzahl: 370 205 00 | Bank für Sozialwirtschaft
Für Überweisungen von Spenden aus der Schweiz: Spendenkonto: 60-38235-8 Bank: PostFinance
Für Überweisungen aus Österreich: BAWAG PSK Wien Kto.Nr.: 02410062561 BLZ: 14000
Für Überweisungen aus dem Ausland: IBAN: DE38370205000008042300 BIC: BFSWDE33XXX



Ein besonderer Besuch in der Arche Warder



ListeOBS Search withhttp://t.co/LBmZoW4b and help the environment while you searchhttp://t.co/szmyruHq

Dienstag, 20. September 2011

Erneute Zwangsversteigerung Mutter+Kind-Heim in Selent

http://www.zvg.com/termine/schleswig-holstein/ploen/146554.html


Dazu Lars Berwald, OBS
http://www.selent-mosaik.de/koesterberg/?p=2939


...und was meint der Hartmann
http://www.kn-online.de/lokales/ploen/252167-Ehemaliges-Mutter-Kind-Kurheim-Selent-wird-erneut-versteigert.html

 mb-kiel, 21.09.2011 21:28
da irrt Herr H.: bereits beim ersten Termin kann die Immobilie "zur Hälfte" weggehen. Der einzige Schutz des Schuldners ist die 5/10 Grenze. Beim ersten Termin muss der Rechtspfleger Gebote unter 5/10 von Amts wegen versagen, darüber hinaus liegt die Erteilung des Zuschlages im Ermessen des betreibenden Gläubigers. Wenn dem 5/10 reichen fällt der Hammer. Da Herr H. offensichtlich nicht die Spielregeln einer ZV kennt, wundert mich seine geschäftliche Inkompetenz nicht... Bietet jemand im ersten Termin weiger als 5/10, wird der Zuschlag verweigert. Im folgenden Termn gelten dann keine Grenzen mehr. Wenn dem betreibenden Gläubiger dann ein geringerer Betrag reicht fällt wieder der Hammer. Und Herr H. geh leer aus.

Montag, 19. September 2011

Der Veracel-Konzern in Brasilien

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

Der Veracel-Konzern in Brasilien befindet sich weiter auf Expansionskurs. Wälder, Felder, Bauern und Indigene sollen weichen, um Platz für Eukalyptus-Monokulturen zu schaffen. Wie riesige Heere stehen die Bäume in Reih und Glied und werden maschinell geerntet, um daraus vor allem billigen Zellstoff für Hygienepapiere zu produzieren. Um die Produktion zu sichern, werden große Mengen toxischer Pestizide wie Glyphosat und Sulfluramide eingesetzt.

Zum weltweiten Aktionstag gegen die Baumplantagen am 21. September rufen das Netzwerk World Rainforest Movement (WRM) aus Uruguay und die Menschenrechtsgruppe CEPEDES aus Brasilien zum Protest gegen Veracel-Zellulose auf.

Bitte unterstützen Sie den Aufruf auf unserer Seite:
www.regenwald.org

Herzlichen Dank und schöne Grüße


David Vollrath
Rettet den Regenwald e. V.
Jupiterweg 15, 22391 Hamburg
040 - 4103804

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Twitter: http://twitter.com/RettetRegenwald


 Reinhard Behrend 
So zerstört Bio-Sprit die Umwelt 

Piratenpartei

 ListeOBS Erfolg der Piratenpartei: Die Revolution frisst die Grünen http://t.co/U3vkIENy

Sonntag, 18. September 2011

Dem ist augenblicklich nichts hinzuzufügen :-)

ListeOBS @StevendJong Die Grünen en SPD hebben 47.5% van de stemmen, maar zouden een meerderheid hebben met 77 van de 149 zetels.

Now you can too. Explore the highlights from 24 Hours of Reality.

http://climaterealityproject.org/

Добрый день

Добрый день,

Один из ваших друзей оставил ваш емайл  в форме "Рассказать другу" на нашем сайте:

http://thinkyoga.ru/

ThinkYoga (Йога мысли) это быстрый путь к счастью, духовному и материальному богатству. Простые и понятные практики помогут каждому изменить свою жизнь в лучшую сторону за относительно короткий срок.

===
Создано в Институте Развития Человека. г. Ришикеш, Индия.
Зарегистрировано в международном фонде общественной информации по Йоге при Огранизации Объединенных Наций.

Samstag, 17. September 2011

Technologiepark Blomenburg

Aus für Technologiepark Blomenburg

NDR1 Welle Nord Stand: 14.09.2011 15:28 Uhr

http://www.ndr.de/regional/schleswig-holstein/blomenburg103.html

Vernichtende Kritik auch vom Bund für Steuerzahler im gleichen Artikel
“Ist die Selenter Blomenburg ein Millionengrab?
Auch der Bund der Steuerzahler zieht eine traurige Bilanz. “Aus unserer Sicht hat sich der Staat - bestehend aus dem Land, dem Kreis Plön und der Gemeinde Selent - hier von einem privaten Investor bei der Gestaltung der Verträge schlichtweg über den Tisch ziehen lassen”, sagte Geschäftsführer Rainer Kersten. Offenbar will sich der Kreis jetzt ganz aus der Blomenburg zurückziehen. Was in diesem Fall mit dem Technologiepark passieren und wer für den großen Schuldenberg aufkommen wird, das ist noch offen. Außerdem will das Land möglicherweise einen Teil seiner Fördergelder zurückfordern.”

Zur Erinnerung - Neue Amtsordnung -Landesverwaltungsgericht

Gesetzgeber muss die Amtsordnung ändern
Erscheinungsdatum:
26.02.2010 Kreis Plön
- Das Landesverfassungsgericht die Amtsordnung gekippt. Grund: Die Amtsausschüsse, in denen Abgesandte der Gemeinden sitzen, fehle eine ausreichende demokratische Basis. Da immer mehr Gemeindeaufgaben von Ämtern erledigt würden, müssten die Mitglieder im Amtsausschuss mit einer Wahl durch die Bürger legitimiert werden.
Das Gericht hat entschieden, dass diese mittelbare demokratische Legitimation des Amtsausschusses angesichts der zunehmenden Bedeutung der Ämter bei der Ausübung staatlicher Gewalt heute nicht mehr ausreicht. Der in Artikel 2 Absatz 1 und 2 der Landesverfassung zum Ausdruck kommende Grundsatz der Volkssouveränität verlangt, dass sich jede staatliche Willensäußerung letztlich vom Volkswillen und damit vom Volk als eigentlichem Träger staatlicher Gewalt ableiten lassen muss. Das Volk manifestiert seinen Willen durch Wahlen und handelt durch seine gewählten Vertreterinnen und Vertreter. Für die Landesebene und auf der Ebene der Gemeinden und Gemeindeverbände verlangt Art. 3 Absatz 1 der Landesverfassung eine unmittelbare Wahl der jeweiligen Volksvertretung.
Das Schleswig-Holsteinische Landesverfassungsgericht hat heute entschieden, dass die Regelung über die Zusammensetzung der Amtsausschüsse in Anbetracht des stetig wachsenden Aufgabenbestandes der Ämter nicht mehr verfassungsgemäß ist. Es hat dem Gesetzgeber aufgegeben, bis zum 31. Dezember 2014 eine Neuregelung zu schaffen.Dabei kann der Gesetzgeber entscheiden, ob er künftig eine Direktwahl des Amtsausschusses vorschreibt oder ob er die Aufgabenübertragung auf die Ämter begrenzt.

http://www.schleswig-holstein.de/LVG/DE/Presseerklaerungen/Pressemitteilungen/2010_02_26_Urteil.html

Freitag, 16. September 2011

Kurznachricht



ListeOBS Kein Bundesverdienstkreuz für Wiesenhof-Chef! (Video) - tinyurl.com/3h58ojf

Wir freuen uns


Kiel – „Tillykke Danmark! Wir freuen uns sehr über den Regierungswechsel in Dänemark. Unsere dänische Schwesterpartei SF hat es mit einem der besten Ergebnisse in der Geschichte der Partei geschafft, erstmalig den Weg von der Opposition in die Regierung zu gehen.
Wir freuen uns, dass Dänemark eine starke Kämpferin für Klimaschutz, eine Bildungsoffensive und mehr soziale Gerechtigkeit bekommt.“

Kein Profit mit Tierqual-Produkten

Liebe Mitglieder, Mitstreiter/innen und Unterstützer/innen,

nachfolgende Mail von Eckehard Niemann sende ich mit der Bitte um rasche Weiterleitung und die großen deutschen Supermarktketten per Mail anzuschreiben und aufzufordern, Produkte der Fa. Wiesenhof aus dem Programm zu nehmen und damit dem Vorbild der Schweizer Supermarktbetreiber COOP, Denner und Migro zu folgen.
Siehe hierzu auch www.unsbuergernstinkts.de unter aktuelle Mitteilungen.

Wir Verbraucher haben es in der Hand! Mitmachen tut gut!
Vielen Dank für Ihre / Eure Mithilfe.
Herzliche Grüße
Rita Heß
Bürgerinitiative Uns Bürgern stinkts



---------- Weitergeleitete Nachricht ----------
Von: Eckehard.Niemann <eckehard.niemann@freenet.de>
Datum: 16. September 2011 00:39

Hallo,
große Schweizer Handelsunternehmen haben nach dem ARD-REPORT-Beitrag sogenannte "Wiesenhof"-Produkte aus ihrem Sortiment gestrichen. Deutsche Handelskonzerne haben diesen Schritt bisher nicht vollzogen. Im folgenden leite ich einen Aufruf weiter, hierzu Mails an die deutschen LEH-Unternehmen zu schicken (dazu bitte ggf. die Links anklicken).
Diese Mail bitte ganz rasch und ganz breit weiter rundmailen!Yes, we can...
Danke und beste Grüße
Eckehard Niemann
29553 Varendorf      


Menschen für Tierrechte:
Sie sind hier: Startseite | Themen | Landwirtschaftliche Intensivtierhaltung | Masthühner | Kein Profit mit Tierqual-Produkten

Kein Profit mit Tierqual-Produkten



totes_HuhnDer aktuelle Wiesenhofskandal zeigt wieder einmal, dass akute Missstände und offensichtliche Tierquälerei in der Intensivtierhaltung systemimmanent sind. Machen Sie mit und fordern Sie die großen Handelsketten auf, nicht mit Tierqual-Produkten zu handeln.
Handelspartner von Wiesenhof sind u.a. REWE, ALDI-Nord, ALDI-Süd, Coop, EDEKA, Homann, Lidl, Kaufland, Kentucky Fried Chicken, Kühne, Pfanni, Real und Wienerwald.

Machen Sie mit!

Fordern Sie die Unternehmen in Ihren eigenen Worten auf, unverzüglich Konsequenzen aus dem aktuellen Tierschutz-Skandal zu ziehen.
Die Verbraucher wollen keine Tierqual-Produkte, sondern eine größere Auswahl an schmackhaften, gesunden und ethisch-einwandfreien vegetarischen Alternativen.
Bitte kontaktieren Sie die Unternehmen über die Kontaktformulare oder Email:
Rewe
Real
Edeka
Kaufland
Aldi Nord
Aldi Süd
Coop
Homann
Email: info@lidl-shop.de

Hintergrund

Am 31. August 2011 strahlte die Sendung "ARD-exclusiv" die kritische Dokumentation "Das System Wiesenhof" aus. Diese berichtet schonungslos über die Machenschaften des Geflügel-Multis und zeigt katastrophale Zustände in Ställen und Schlachthöfen. Unter anderem wird dokumentiert, wie Wiesenhof-Mitarbeiter, die Puten für den Transport zu Schalchthof vorbereiten, die Tiere treten, durch die Luft schleudern und in Käfige werfen. Noch vor der Ausstrahlung legte das Unternehmen Programmbeschwerde ein und reichte eine Unterlassungsaufforderung ein.  Die PHW-Gruppe, die hinter Wiesenhof steht, ist Marktführer und "produziert" mehr als 270 Millionen Hühner pro Jahr. Pro Woche werden etwa 4,5 Millionen Hähnchen geschlachtet. Gegen das Unternehmen wurde Strafanzeige wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz und die Tierschutzverordnung zum Transport und Schlachten bei der Staatsanwaltschaft Oldenburg gestellt. Hier können Sie die ARD-Reportage nachsehen:http://mediathek.daserste.de


Muschelfang mies für den Nationalpark Wattenmeer

Vom Idealisten zum Profi: 40 Jahre Greenpeace


1990: Greenpeace protestiert gegen britische Atomtests
1990: Greenpeace protestiert gegen britische Atomtests

Mit spektakulären Aktionen gegen Klimawandel, Giftmüll und Radioaktivität sorgt Greenpeace weltweit für Aufsehen. Aus einer kleinen Friedensgruppe wurde die weltweit einflussreichste Umweltschutzorganisation



Grüne wollen Ortsverein in Selent-Schlesen

Region Amt Selent-Schlesen nicht mehr Dilettanten überlassen

Donnerstag, 15. September 2011

Uno drängt Deutschland

http://www.taz.de/Regenwald-Schutz-in-Ecuador/!78192/

Uno drängt Deutschland

Das Yasuní-Projekt soll Ölförderung im Regenwald verhindern, indem reiche Länder ein armes entschädigen. Doch die Bundesregierung will nicht zahlen.von GORDON REPINSKI

Arktis

ListeOBS In den vergangenen 40 Jahren sind CO2-bedingt 50% der Eisflächen in der Arktis geschmolzen.In 30 Jahren könnte Arktis komplett eisfrei sein

http://www.rp-online.de/wissen/klima/Noch-nie-gab-es-so-wenig-Eis-am-Nordpol_aid_1023133.html

Они нас теряют

Блог «Новой газеты»

Link to Блог «Новой газеты»

Posted: 14 Sep 2011 10:50 AM PDT
Первым вопросом экс-генпрокурора Швейцарии и бывшего обвинителя Гаагского трибунала было "На каком языке работаем?"

Ваш собкор впал в легкий ступор. Ибо, ничего, кроме русского малоцензурного, в связи с похеренным делом "Mabetex", на память не приходило.

А у "синьоры Чумы", как в свое время прозвала Карлу дель Понте сицилийская мафия, в свободном владении английский, французский, испанский, итальянский... Ну, и немецкий, конечно. На котором мы вчера и сошлись.
Karla
Все детали этого разговора будут отражены, хочется верить, в бумажном варианте нашего издания. Здесь же очень кратко - самое примечательное. Во-первых, как полагает бесстрашная воительница с преступностью, только один чиновник внутри РФ реально помогал ей раскапывать откаты и приписки по ходу ремонта Кремля, Белого дома, Госдумы... И этого человека, очень похожего на Скуратова Ю.И., срочно подловило с парочкой путан ведомство чекиста, весьма смахивавшего на Путина В.В.

Во-вторых,нынешний посол Швейцарии в Аргентине призналась: за коррупционным валом в России она наблюдать окончательно устала. "Потеряла для себя Россию", как было изящно выражено.

Это самоубийство бывшей империи Карла полагает возможным остановить только при одном условии: если плотину построят все цивилизованные страны. А сановных воров начнет лишать неправедно нажитого, заодно со свободой, примерно такой же высокий Трибунал, какой предназначен для военных преступников современного периода.

- Так, чтобы хватка на шее у ворюг в особо крупных размерах была железная, - повторила несколько раз фрау дель Понте.

Я слушал, смотрел и думал: это ж какую выю отъели на казенных харчах наши "рабы на галерах", а?! Не обхватить...

Сергей ЗОЛОВКИН,
наш соб. корр.
Гамбург, Германия
Posted: 14 Sep 2011 06:38 AM PDT
Одно время кто-то постоянно слал мне письма в редакцию без обратного адреса. К письмам прикладывали публикации с сайта «Компромат.ру» о Ходорковском и в конце задавали мне вопросы: «Вы не согласны с мнением своих коллег?», «Они говорят ложь?»... Письма слали каждый день на протяжении двух месяцев. Все походило на спланированную акцию. Потом вдруг перестали. Может,  деньги кончились или просто пришлось поужать бюджет в целях расходов на что-то иное...

Это я к чему? Да к тому, что писем на тему «дела ЮКОСа» приходит в редакцию уйма – и в конвертах, и на мою рабочую электронную почту. Как правило, у большей части писем участь одна – корзина. В одних письмах – сплошные матюги и проклятья в адрес газеты и главных сидельцев страны. В других предлагают помощь. Есть отдельная категория - гадалки. Советуют передать родным главных сидельцев: если, мол, хотите, чтобы закончилось «дело ЮКОСа», надо гадать в полнолуние, иначе не получится. Как гадать? А надо позвонить им, гадалкам (телефоны предусмотрительно оставляют), и узнать… Третьи адресаты пишут, что «дело ЮКОСа» как две капли воды похоже на заведенные против этих адресатов дела. И опять есть отдельная категория граждан – реально обвиняемые, но только не по экономическим статьям. А за «клевету», «оскорбление должностного лица» (например, обматерили в суде прокурора), «несанкционированное пикетирование». Люди даже не находятся под стражей, в большинстве случаев им грозят штрафы или трое суток ареста. Но они искренне уверены: их дело похоже на дело Ходорковского и Лебедева… Четвертая категория авторов писем просто желает успехов Ходорковскому и Лебедеву. Пятые – дают им советы относительно методов защиты... Шестые передают письма и книги. Седьмые…

И вот на днях я получила очередное письмо по рабочей электронке. Мельком просматриваю послание. Вчитываюсь и понимаю, что ни под какую из вышеперечисленных категорий это письмо не подходит. Адресат ничего не предлагает, никого не материт, не шлет проклятий, не хвалит, не желает успехов, не дает советов, не просит что-либо передать... Он просто рассказывает историю. И мне бы хотелось, чтобы о ней услышали. История простая, незамысловатая. Ничего сенсационного и сверхординарного…
«Здравствуйте! Меня зовут Анатолий Зайдман. Живу и работаю в Израиле уже 20 лет. Медик. Стараюсь следить за событиями в России. Читатель «Новой газеты». Хочу рассказать вам одну историю.

В конце августа в наш медицинский центр «Шива» положили 3-х летнего русского мальчика Никиту Коволева. Диагноз – острый лейкоз. Приехал малыш с мамой и папой из города Котлас Архангельской области. Простая такая семья из глухой русской провинции с достатком ниже прожиточного уровня. Отец Никиты – таксист. Мама, насколько я понял, не работает. Да и когда работать, если постоянно нужно находиться рядом с Никитой.

Недавно разговорились с отцом мальчика Владимиром. Я поинтересовался, конечно, как они оказалась в этой недешевой израильской клинике. Владимир рассказал, что с таким диагнозом как у Никиты лечить его на родине – как в местных, архангельских, больницах, так и в Москве, было невозможно. Где нет оборудования. Где оно есть, но надо вставать в очередь. А с таким диагнозом вставать в очередь – бессмысленно, шансы, что опоздают – высоки... Ну, и, конечно, ни на какие операции у родителей просто не было денег. Вообще. Даже на какие-то элементарные вещи, необходимые для обследования. Пока решали, что делать, Никита лежал в онкологическом отделении областной детской клинической больницы, прошел там несколько курсов химиотерапии. Последний курс прошел хуже, чем все остальные. Общее состояние Никиты врачи оценивали как тяжелое. Необходима была как минимум клеточная терапия, максимум – продолжительное лечение. И лучше в специализированной зарубежной клинике. Денег, повторюсь, у семьи не было. Конечно, вызвались помочь друзья, коллеги Владимира по работе. Но денег все равно не собрали бы. Решили разместить реквизиты в местной котласской газете. Я потом искал в Интернете – действительно о Никите писали неоднократно. Средства, говорит Владимир, стали поступать на счет уже на следующий день. Передавали деньги и лично в руки. Помогали какие-то местные активисты молодежного парламента, пользователи социальных сетей (в «Контакте» даже организовали группу для сбора средств), учителя, студенты, местные творческие коллективы. Концертмейстер тамошней школы искусств даже организовала благотворительный концерт, сотрудники арт-клуба передали выручку одного из своих вечеров. Помогали целые организации, предприятия, вузы, частные предприниматели. Про последних я уточнил, кто именно. И оказалось, что среди тех, кто участвовал в акции по сбору средств для лечения Никиты был Платон Лебедев, отбывающий наказание неподалеку - в Вельске. Как он об этом Никите узнал, непонятно. Может, благодаря тому, что вышел сюжет по местному архангельскому телевидению, может, благодаря тому, что информация еще в каких-то изданиях (помимо газеты в Котласе), публиковалась, которые читал Лебедев. Отец Никиты так и не понял. Просто, говорит, ему неожиданно позвонили (он же свой телефон вместе с банковскими реквизитами публиковал). Представители Лебедева предложили помочь с лечением Никиты в клинике Израиля и транспортировкой малыша туда. Папа растерялся, вспоминал, что даже не знал на тот момент особо, кто такой Лебедев. Про Ходорковского, конечно, слышал. Но Лебедевым как-то особо не интересовался. Посмотрел в интернете, узнал, что, оказывается, человек сидит. И сидит тут, неподалеку от них… На семейном совете решили на помощь «опального» предпринимателя согласиться. И пошла экстренная подготовка к поиску нужной израильской клиники, заключению предварительных договоров с этой клиникой… А 3 сентября Ковалевы уже выехали в Израиль.
Сейчас Никита проходит полное и необходимое обследование. Вскоре специалисты приступят к лечению. Говорить что-либо о перспективах, хоть я и врач, не могу. Надеюсь, результаты будут хорошими.
Не знаю, почему я решил вам об этом написать. Мальчику помогал не только Лебедев, и другие люди. Но все же, если бы не он, неизвестно, когда Никита с родителями смог бы выехать в другую страну, чтобы получать там дорогостоящее лечение. И не факт, что выехал бы. И, наверное, даже неважно, больше помог мальчику Лебедев или меньше остальных. Он помог наравне с остальными неравнодушными к этой беде. Не афишируя, внес свою лепту.
Мне кажется, неплохо донести все это до российских властей, которые, считают Лебедева опасным и видимо на основании этого отказывают ему в условно-досрочном освобождении. Я медик, в предъявленных ему и Ходорковскому обвинениях не разбирался и даже не хочу. Для меня важно, что он никого не убивал, и уж точно не опасен для общества – раз помогает самым незащищенным слоям этого общества. Спасибо.
Анатолий Зайдман».



Вера ЧЕЛИЩЕВА

Mediale Gedankenbomben als Erfolgsrezept - 40 Jahre Greenpeace

http://youtu.be/Lt2wb0H5JY0

Die Tierschutzprogramme der Parteien

fb.me/18gy5s5Xm

Mittwoch, 14. September 2011

Weltweit geachtet: Greenpeace Deutschland

http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5933703,00.html?maca=de-twitter_de_politik-3999-xml-mrss&utm_source=Deutsche+Welle

Greenpeace-Logo

Keine Organisation beeinflusst das öffentliche Umweltbewusstsein in Deutschland mehr als Greenpeace. Deutsche Politiker zählen auf den Fachverstand von Greenpeace und im Ausland genießen die Umweltschützer hohes Ansehen.

Miesmuscheln im schleswig-holsteinischen Wattenmeer bedroht

http://www.wwf.de/presse/details/news/miesmuscheln_im_schleswig_holsteinischen_wattenmeer_bedroht

Schutzstation Wattenmeer und WWF fordern Ende der Übernutzung des Nationalparks durch die Muschelwirtschaft

Confronting Cruelty

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HSI: Confronting Cruelty
13 September 2011
Dear Manfred,
HSI: Confronting CrueltyEvery September, in the town of Tordesillas in the Castilla y León region of Spain, a bull is chased down by men brandishing long spears on horseback. The bull is pursued, stuck, and then -- finally cornered and cowed by his assailants -- stabbed to death. The horror is unimaginable.
Today, together with our colleagues in Spain, we launched the "Break a Spear" campaign -- named in memory of the animals tormented and killed during the annual spectacle -- to bring awareness and an end to the barbaric killing for good.
We urgently need your support. In a terrible turn for bulls, the Tordesillas Council voted earlier this year for this "fiesta" to be protected as cultural heritage. Animal cruelty is not entertainment. And the torment and killing of an animal for amusement by men wielding spears can never be justified as cultural privilege.
Thank you for all you do to help animals.
Sincerely,
Andrew Rowan
Andrew Rowan
President & CEO
Humane Society International
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Dienstag, 13. September 2011

CH: Coop nimmt Wiesenhof-Produkte aus dem Sortiment

http://tierschutznews.ch/2011/kunterbunt/trenn/dienstleistungen/2197-ch-coop-nimmt-wiesenhof-produkte-aus-dem-sortiment

Biogas ist kein Heilsbringer

http://www.neues-deutschland.de/artikel/206474.biogas-ist-kein-heilsbringer.html

NABU-Studie in Schleswig-Holstein belegt unerwünschte Nebenwirkungen

Widerstand gegen Fehmarnbelttunnel wächst - Flensborg Avis

Nach Ansicht des Aktionsbündnisses gegen eine Feste Fehmarnbeltquerung haben der Bund und das Land Schleswig-Holstein bei der Planung der Hinterlandanbindung zur Beltquerung bisher versagt.

Llangollen International Eisteddfod

http://www.wales-biz.co.uk/business_directory/results_detail.asp?ID=197


1953 saw the visit of the Oberkirchen Children's Choir who brought to Llangollen and indeed eventually to the World their song "The Happy Wanderer". Dylan Thomas referred to them as "pigtailed angels" in his extract from "Quite Early One Morning". In 1968 a young tenor made his first professional appearance in Britain - Placido Domingo and 1995 heralded the emotional return of a 1955 competitor - Luciano Pavarotti.
1972 übertrug ich "The International Eisteddfod" aus "Quite Early One Morning"  ins Deutsche.

Linke will Tiertransporte stärker reglementieren

http://www.bundestag.de/presse/hib/2011_09/2011_345/02.html

Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz/Antrag - 12.09.2011

Berlin: (hib/EIS) Die Fraktion Die Linke legt einen Antrag (17/6913) zur Verbesserung des Tierschutzes vor. Die Bundesregierung soll sich danach unter anderem auf europäischer Ebene für eine zeitliche Begrenzung der Dauer von Tiertransporten auf maximal vier Stunden einsetzen. Außerdem sollen der Erhalt und die Schaffung eines dezentralen Netzes von Schlachthöfen gefördert sowie Regelungen eingeführt werden, die für die Tiere höhere Transportbehältnisse vorsehen.

Die Grünen in Selent

Bitte Termin vormerken!!!

Montag, 12. September 2011

Under Milkwood - Historie

http://en.wikipedia.org/wiki/Under_Milk_Wood
An all-seeing narrator invites the audience to listen to the dreams and innermost thoughts of the inhabitants of an imaginary small Welsh village, Llareggub (which is bugger all spelt backwards).


Under Milkwood
Under Milk Wood - A Play for Voices
Unter dem Milchwald - Ein Spiel für Stimmen GB 1988
Regie: George Martin / Produzent: George Martin
Mit: Anthony Hopkins (First Voice), Jonathan Pryce (Second Voice), Freddie Jones (Captain Cat), Tom Jones (Mr Waldo), Mary Hopkin (Rosie Probert) u.a
Der walisische Dichter Dylan Thomas, für seine Gedichte und Prosastücke berühmt, erhielt 1945 von der BBC den Auftrag, ein Hörspiel zu schreiben. So entstand Under Milk Wood - A Play for Voices, das heute zu den wichtigsten und erfolgreichsten Werken des Walisers zählt. Die fertige Fassung wurde im Januar 1954 unter der Mitwirkung Richard Burtons, der den Hauptpart der Ersten Stimme sprach, zum ersten Mal im Radio gesendet und noch im gleichen Jahr mit dem bedeutenden Hörspielpreis, dem Prix Italia, ausgezeichnet. Dylan Thomas sollte den Welterfolg von Under Milk Wood jedoch nicht mehr erleben; Er war zwei Monate vor der bahnbrechenden Erstausstrahlung des Stücks im Alter von 40 Jahren gestorben.
Im Jahr 1988 wagte sich Produzent George Martin, der unter anderem auch die Beatles produziert hatte, an eine aufwendige und vollständige Neuaufnahme des Hörspiels. Er legte Wert darauf, daß die fast 70 Rollen oder Stimmen, die in Under Milk Wood zu Wort kommen, ausschließlich von walisischen Künstlern gesprochen werden. (Wirft man demnach einen Blick auf die Besetzungsliste, wundert es nicht, daß die vielen Sprecher hauptsächlich Nachnamen wie Jones, Davies oder Thomas tragen!) Laut George Martin wurde das Projekt jedoch erst möglich, als Anthony Hopkins Interesse bekundete, den Hauptpart der Ersten Stimme, die 34 Jahre zuvor Richard Burton gesprochen hatte, neu zu beleben. Nach Hopkins' Zusage konnte der Produzent dann weitere berühmte Waliser verpflichten: Freddie Jones, Mary Hopkin, Sir Harry Secombe, Tom Jones, Bonnie Tyler - um nur einige wenige zu nennen...
Die Handlung von Under Milk Wood läßt sich schwer zusammenfassen; Nicht etwa, da dies zu kompliziert wäre, sondern vielmehr, weil Under Milk Wood eigentlich keine "richtige" Handlung besitzt. Wie der Untertitel A Play for Voices bereits andeutet, handelt es sich um eine Art lyrisches Sprach- bzw. Sprechspiel.
Im Mittelpunkt des Spiels steht die fiktive, walisische Hafenstadt Llareggub und deren Einwohner. Den Handlungsrahmen bildet ein einziger Frühlingstag, wobei zweifelsohne James Joyces Ulysses Pate für diese 24-Stunden umfassende Alltagsschilderung war.
Under Milk Wood beginnt in einer mondlosen Nacht. Die Bewohner der kleinen Stadt schlafen noch, doch die kommentierende Erste Stimme begleitet den Hörer durch "die großen Seen ihrer Träume". Nicht nur die Träumenden melden sich nun nach und nach zu Wort, auch die Toten, Ertrunkene, beginnen in der Nacht zu sprechen: "Wie geht’s bei euch oben? Wer melkt die Kühe in Maesgwyn? Wie riecht bloß Petersilie?"
Als der Morgen anbricht, tritt die gesamte Einwohnerschaft Llareggubs einer nach dem anderen auf, teilweise in Monologen, teilweise in Dialogen, stets von der Ersten Stimme einleitend kommentiert. Sonderlinge sind sie alle, angefangen vom blinden Captain Cat bis hin zum Möchtegern-Giftmörder Mr.Pugh.
"Meine Metapher ist der Mensch," erklärte Dylan Thomas. In Under Milk Wood will er die Einwohner seines erfundenen Llareggubs "enthüllen", "noch mehr an verborgenen Ursachen ans Tageslicht heben, als Freud es vermocht hat".
Mittag und Nachmittag sind kürzer als die Nacht unter dem Milchwald. Die Erste Stimme warnt den Zuhörer: "Die Zeit vergeht. Horch, die Zeit vergeht." Die Dämmerung leitet zum Abend über: "Mit einem Mal ist Nacht. Die finstere Stadt ist ein Hügel von Lichtern, und von den windgeschlagenen Wellen herauf rufen die Lichter der Lampen in den Fenstern den Tag zurück und die Toten, die hinausgefahren sind auf die See."
Under Milk Wood endet schließlich, als "der plötzlich vom Wind gerüttelte Wald erwacht zum zweiten dunklen Male an diesem einen Frühlingstag."
Ich muß gestehen, daß ich die 54'er Fassung von Under Milk Wood, in der Richard Burton die Erste Stimme spricht, nicht kenne. Nachdem ich mir jedoch die Aufnahme mit Anthony Hopkins mittlerweile mehrmals gründlich und genüßlich zu Gemüte geführt habe, kann ich mir das Anhören der frühen Burton-Interpretation sicherlich getrost ersparen. Denn es ist nur schwer vorstellbar, daß er es besser machte als Hopkins!
Besonders die erste halbe Stunde (der insgesamt ungefähr zwei Stunden dauernden Aufnahme) hat es in sich; Wenn Hopkins' einschmeichelnde und wundervoll sonor und klangvoll vorgetragene Erste Stimme den Zuhörer durch die Träume der Bewohner Llareggubs führt, gerät man selbst unweigerlich ins Träumen. Kalte Schauer, die einem über den Rücken laufen, sind ebenfalls keine Seltenheit.
Übrigens wollte Produzent George Martin nicht darauf verzichten, in dieser Neuaufnahme auch die musikalischen Elemente von Under Milk Wood unterzubringen. Von Mark Knopfler und Elton John unterstützt, komponierte er einige Lieder zu den im Hörspiel enthaltenen Liedtexten. Als Interpreten sind Bonnie Tyler (die ihre Aufgabe erstaunlich gut macht), sowie Tom Jones zu hören. Doch auch das an Kurt Weills Brecht-Lieder erinnernde "Love Duet" zwischen Captain Cat (Freddie Jones) und Rosie Probert (Mary Hopkin) verdient eine besondere Erwähnung. Das Hauptthema wurde vom Dire Straits-Frontmann Mark Knopfler eingespielt.
Die Faszination von Under Milk Wood beruht jedoch in der Hauptsache auf der poetischen Kraft des teils provokativ-humorvollen, teils tragikomischen Textes selbst. Wenngleich es nahezu unmöglich ist, Dylan Thomas' melodischen Sprachwitz ins Deutsche zu übersetzen, empfehle ich dennoch - der besseren Verständlichkeit halber - die vorherige Lektüre der deutschen Übersetzung (u.a. als Reclam-Heft erschienen). Auf diese Weise gut vorbereitet, sollte man sich Under Milk Wood dann am besten über Kopfhörer in einer mondlosen Nacht anhören, Anthony Hopkins folgend "into the big seas of their dreams"...
© 1994 by Bettina B.


Richard Burton reading UNDER MILKWOOD
2. Aufnahme 1954  - Der wunderbare Prolog des Radioplays